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Pilze 27 Jan 2008 13:46 #23644

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Hallo,bin seid einer Woche an der Dialyse und da kommen viele Fragen auf mich zu, wie zum Beispiel: darf ich Pilze essen und wie sieht es mit Kartoffelklöße aus?
Wäre nett, wenn mir einer diese Fragen beantworten könnte, Danke.

Mfg. Roderich; ;-)

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Re: Pilze 27 Jan 2008 20:08 #23645

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Hallo Roderich,

mach erst mal weiter wie bisher und schau, wie deine Blutwerte sich entwickeln, ich denke, am Anfang muß man sich noch nicht so einschränken. Wenn du mal nachliest, viele verzichten auf gar nichts. Erst mal keine Panik, leb so, wie du es für richtig hältst, der Katzenjammer kommt noch früh genug.
Gruß
Brandy

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Re: Pilze 27 Jan 2008 21:03 #23646

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Hallo Brandymaus

Du hast geschrieben
“mach erst mal weiter wie bisher und schau, wie deine Blutwerte sich entwickeln, ich denke, am Anfang muß man sich noch nicht so einschränken. Wenn du mal nachliest, viele verzichten auf gar nichts. Erst mal keine Panik, leb so, wie du es für richtig hältst, der Katzenjammer kommt noch früh genug.“

Solch eine Äußerung ist absolut gefährlich. Bei Pilzen gibt es in der Regel nicht nur das Phosphat zu beachten sondern an absolut erster Stelle den Kaliumgehalt. Ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut kann innerhalb kürzester Zeit (da geht es um Stunden) zur Hyperkalämie führen und die wiederum kann sehr schnell zum plötzlichen Herzstillstand führen.

Jeder Dialysepatient muß spätestens mit Dialysebeginn seine Ernährung beachten viele sogar umstellen. Mit der Zeit sammelt dann jeder seine eigenen Erfahrungen mit Dialyse und Ernährung. Aber jemanden zu sagen mach nur so weiter, alles nicht so wild, andere machen es auch so ,ist absolut sträflicher Leichtsinn

Limo

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Re: Pilze 27 Jan 2008 21:30 #23647

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Außerdem Brandymaus weist du nicht wie gut oder ob sie überhaupt noch eine Restfunktion ihrer Niere hat! Ich hatte auch von anfang an sehr auf Kalium und Phophat zu achten. Nicht bei jedem ist es so wie bei Deinem Mann!!
Roderich mach ne Ernährungsberatung, mit der Zeit wirst du schon rausfinden wie viel du dir von was erlauben kannst.

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Re: Pilze 28 Jan 2008 00:08 #23648

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Ich würde dir auch vorschlagen, mache eine Ernährungsberatung und spreche mit dem Arzt über deine aktuellen Werte. Bei mir war das Anfangs mit dem Kalium auch kein Problem und auch heute kann ich noch z. B. Kartoffelchips essen ohne das es gleich in die Höhe schießt, aber das ist bei jedem Patienten anders von daher ist es schwer hier über das Forum was vernünftiges dazu zu schreiben.

Gruß
Jürgen

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Re: Pilze 28 Jan 2008 09:40 #23649

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Gratuliere, eine sehr sachlich kompetente Aussage. Auf diese Logik wäre ich nicht gekommen! albertine (ich meine Brandymaus)

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Re: Pilze 28 Jan 2008 12:44 #23650

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Ich muss jetzt mal für Brandy sprechen, an Ihrer aussage war nichts gefährlich da sie ja geschrieben hat, dass Roderich seine Werte beobachten soll und daraus ableiten kann wieviel man wovon nehmen kann. Ich war übrigens auch bei der Ernährungsberatung aber inwieweit ein Lebensmittel auf die Werte schlägt können die einem nicht sagen.

Ich hab eben mit Zeit rausgefudnen wieviel kalium, und Phosphat verträglich sind.

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Re: Pilze 28 Jan 2008 13:02 #23652

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Hallo Mionia

selbstverständlich muß man seine Werte beobachten. Das ist ganz klar.

Aber

Gerdae mit dem Kalium ist nicht zu spaßen. zuviel Kalium kann innerhalb kurzer Zeit zum Tode führen. Es kann um Stunden gehen. Hat man da denn mal eben so schnell seine aktuellen Werte zur Hand.?

Es spricht natürlich nichts gegen den Verzehr von Pilzen an sich. Wenn man aber z. B. sowieso einen erhöten Kaliumspiegel hat können die Auswirkungen fatal sein. Das gleiche gilt für Bananen, Nüsse etc.
Der eine hat keine Probleme der andere hat sie. Einer hat keine Probleme mit Phosphat und der andere hat sie usw. .........
Also Werte beachten, kontrolliert essen und bei Fragen die Docs bzw. eine Ernährungsberatung befragen.

Wichtig ist, dass man wissen muß was man tut und nicht einfach unkontrolliert drauf los ißt.
Wir haben schließlich nicht nur eine Existenz sondern ein Leben. Mit dem Leben sollte man verantwortungsvoll umgehen und es aber natürlich auch genießen.

Limo

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Re: Pilze 28 Jan 2008 14:03 #23653

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Das hab ich doch gar nicht gesagt, daß man unkontrolliert drauf los essen soll!
Wieviel Kilo Pilze muß er denn essen, daß das Kalium direkt hochschießt?
Er wird ja sicher schon mal seine Werte bekommen haben und weiß, wie sein Kalium liegt, da kann er doch selber ausrechnen, was er essen kann.
Ich weiß nicht, warum ich immer falsch verstanden werde.
Wenn du hier mal stöberst, wirst du feststellen, daß viele sagen, mir ist es völlig egal, ich schränke mich nicht ein, hauptsache, mir geht es gut dabei. Das ist natürlich auch fatal, aber am Anfang werden doch häufiger die Werte ermittelt, insofern kann man da doch sofort reagieren.

Bitte legt mir nicht immer was in den Mund, was ich gar nicht gesagt habe.
Gruß
Brandy

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Re: Pilze 28 Jan 2008 14:23 #23654

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Hallo Brandymaus,

Bitte beachten. Bei Kalium kann es um STUNDEN gehen. Wenn jemand neu an der Dialyse ist, kann er es möglicherweise nocht nicht einschätzen. Du / bzw Dein Mann oder auch ich und andre haben da unsere Erfahrungen. Ein Neuling aber nicht.

In Deinem ersten Posting hast Du geschrieben: .....am Anfang muß man sich noch nicht so einschränken. Wenn du mal nachliest, viele verzichten auf gar nichts. Erst mal keine Panik, leb so, wie du es für richtig hältst, der Katzenjammer kommt noch früh genug......

Und das geht eben so nicht denn damit macht man es sich zu leicht.


Limo

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Re: Pilze 28 Jan 2008 15:54 #23655

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Ca. 500 gr. Champignons beinhalten so viel Kalium wie ein Diapatient höchstens täglich zu sich nehmen sollte!!

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Re: Pilze 28 Jan 2008 16:35 #23656

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Hallo Klausi,


klick mal hier .


Limo

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Re: Pilze 28 Jan 2008 16:51 #23657

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Trotzdem muss man wegen einer Portion Pilze, bananen etc nicht gleich Panik schieben. Wer sich kaliumbewusst ernährt und seine Werte im griff hat darf vor der Diaöyse (also zumindestens bei der Hämo, wie es ebi CAPD aussieht weiss ich nicht) zuschlagen da dort das kalium direkt weder rausgeholt wird.

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Re: Pilze 28 Jan 2008 17:04 #23658

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Hallo Mionia,

Du schriebst:
Wer sich kaliumbewusst ernährt und seine Werte im griff hat darf vor der Diaöyse ...... ........ zuschlagen da dort das kalium direkt weder rausgeholt wird.

Du sagst es.

Es ging mir natürlich nicht darum Panik zu verbreiten. Das wichtige ist eben, dass man seine Werte kennt und mit der Ernährung bewußt und verantwortlich umgeht. Das kann man aber nur wenn man weiß was los ist. d. h. wenn man weiß wie welche Inhaltsstoffe wirken.


Limo


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Re: Pilze 28 Jan 2008 17:52 #23659

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Hallo Roderich,

wenn du gerne Pilze isst, versuchs mal mit denen im Glas oder aus der Dose. Da ist dann schon vieles vom Kalium in der Flüssigkeit, die du natürlich wegschütten solltest, also nicht für die Soße verwenden.
Du wirst nach und nach erkennen, was du essen kannst. Lass am Anfang ein wenig Vorsicht walten. Solltest du noch eine normale Ausscheidung haben, kannst du dir in der Regel mehr erlauben, als wenn du keinen Tropfen mehr wegbringen kannst. Denk aber dran - Eiweiß ist an der Dialyse sehr wichtig. Ein schönes Steak ist ja auch nicht zu verachten. Guten Appetit dabei

Chrisi

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Re: Pilze 28 Jan 2008 21:34 #23660

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Hallo Brandymaus,

konnte Dein Mann nach einer Woche Dialyse etwas mit dem Begriff Kalium anfangen (abgesehen das er es mal gehört hat), konnte er gar die Essensmenge nach dem Kaliumwert ausrechnen, kann er das heute, kannst Du das heute?
An Deiner Frage, wie viel Kilo Pilze man Essen muss, erkennt jeder erfahrene Dialysepatient, dass Du Dich eigentlich mit diesem Thema noch nicht bzw. nicht richtig befasst hast. Trotzdem gibst Du an neue Patienten Tipps zu so einem heiklen Thema.

„Wenn du hier mal stöberst, wirst du feststellen, daß viele sagen, mir ist es völlig egal, ich schränke mich nicht ein, hauptsache, mir geht es gut dabei.“ – das ist aber deren persönliche Meinung. Sie schaden sich damit unter Umständen selbst, aber sie versuchen nicht, diese Einstellung anderen Usern „aufzudrücken“. Das ist der Unterschied zu Dir. Im übrigen muss man nicht etwas von anderen Usern abschreiben. Mitunter hilft es, sich selbst über eine Sache umfassend zu informieren.

VG
MaRIO

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Re: Pilze 28 Jan 2008 21:37 #23661

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Hallo Roderich,
für die Hämodialyse möchte ich folgende Vorgehensweise vorschlagen: Zunächst sollten insgesamt circa 2000mg Kalium pro Tag zugeführt werden. Mit dieser Kaliumaufnahme sollte man dann den Blutspiegel bestimmen. Mit den so erziehlten Ergebnissen kann man sich dann der individuellen Kaliumverträglichkeit entsprechend annähern. Damit ist aber auch klar, dass es günstig ist zu wissen, wieviel Kalium einzelne Lebensmittel enthalten.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn

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Re: Pilze 28 Jan 2008 21:38 #23662

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Hallo Miona,

hier ging es nicht um eine Banane oder eine kleine Pilzmahlzeit kurz vor der Dialyse. Hier ging es generell um die Ernährung in Bezug auf Kalium. Und wer hier glaubt von sich auf andere schließen zu können ist völlig auf dem Holzweg. Ernährung bei Dialysepatienten, egal ob PD oder HD ist immer ein individuelles „Problem“. Was die/der Eine locker essen kann (z.B. eine Banane oder auch Pilze) bringt einen anderen unter Umständen ins Grab.
Hier führt kein Weg an einer individuellen Ernährungsberatung vorbei. Bis zu dieser Beratung sollten neue Patienten tunlichst die Grundsätze einer Kalium- und Phophatarmen Ernährung einhalten!

Allgemeine Ratschläge nach dem Motto „mach erst mal weiter so“ sind hier völlig fehl am Platz, ja sie können für neue Patienten regelrecht gefährlich sein.
Neue Patienten verfügen nämlich noch nicht über den Erfahrungsschatz einer Miona. ;-)

VG
MaRIO

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Re: Pilze 28 Jan 2008 21:45 #23663

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Also ich hab von anfang an das gemacht was ich für richtig hielt und ich leb auch noch *fg*

Ich finde es nur furchtbar eine Panik zu verbreiten die in meinen Augen unbegründet ist, mal abgesehen davon kenn ich mich nach 13 Jahren immer noch nicht wirklich mit Kalium aus da mein Kalium noch nie in kritischen Dimensionen war.

Klar vllt hab ich einfach nur glück das ich zufällig genau das nicht sonderlich mag bei dem viel Kalium drin ist aber ich hab auch schon 3 Bananen hintereinander gegessen (bitte nicht Zuhause nachmachen) und mir geht es noch gut.

Manche Sachen kann einem eben auch der beste Ernährungsberater nicht sagen die muss man einfach am eigenen Leib testen.

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Re: Pilze 28 Jan 2008 22:57 #23664

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Guten Abend RIO, bist Du nicht allmählich der Überzeugung, dass es in manchen Fällen Eulen nach Athen tragenist? Man kann auch das Orakel von Delphi befragen, dann bekommt man vielleicht die wahre Antwort!!! LG Albertine

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Re: Pilze 29 Jan 2008 00:04 #23665

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Mionia da hast du aber glück gehabt! Ich esse generell recht wenig und hatte trotzdem anfangs des öfteren Kaliumwerte jenseits der 6. Das hätte für mich auch schnell daneben gehen können.
Und genau darum geht es Limo: jeder ist anders! Und gerade einem Neuling, der noch nicht weiss wie er reagiert, zu sagen er müsse nicht so auf das essen achten ist fatal!
Wäre das Kalium nicht so ein Problem würden deswegen nicht andauernd Patienten auf der ITS landen!!

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Re: Pilze 29 Jan 2008 13:20 #23666

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Hallo Rio,

tut mir leid, dich zu entäuschen, aber da verkennst du als erfahrener Dia-Patient leider die Situation.
Mein Mann wußte sehr wohl, was Kalium ist, da sein Vater 6 Jahre HD gemacht hat und wir die ganzen Spielchen mit der Ernährung mitbekommen haben.
Auch er hat vor der Dia ein viertel Jahr diese tolle eiweiß- und kaliumarme Diät machen müssen und ich konnte dir schon auswendig vorbeten, wieviel Eiweiß eine Scheibe Räucherlachs hat. Wir haben uns ein Buch gekauft, wo viele Ernährungstips und auch Rezepte mit genauen Angaben zum Eiweiß, Kalium etc. drinsteht, das kann doch jeder andere auch machen.
Wir waren also wirklich keine Neulinge auf dem Gebiet und als er dann doch an die PD mußte, hatte sich das von selber erledigt. Außer - wie wohl alle - das Phosphat im Auge behalten müssen, hatte er keine Einschränkung, weder bei der Trinkmenge noch beim Essen.
Außerdem weißt du doch deine Anfangswerte, da wird doch wohl keiner auf gut Glück alles in sich reinschaufeln. Erst mal vorsichtig rantasten, was anderes hab ich doch auch gar nicht gemeint. Es sollte doch nur keiner in Panik verfallen und überhaupt nichts mehr essen.
Gruß
Brandy

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Re: Pilze 29 Jan 2008 20:05 #23667

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dagegen sag ich ja auch nix nur ich finds furchtbar jedem neuen erstma zu sagen du darfst ab heute nix mehr sonst stirbst du

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Re: Pilze 30 Jan 2008 18:16 #23679

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Hallo, danke für Eure Auskunft. Ich habe leider noch keine Laborwerte und darum kann ich mich an nichts halten. Am 11.02. weiß ich mehr.
Danke nochmals, Roderich
;-)

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Re: Pilze 30 Jan 2008 19:47 #23684

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wie kann man seit einer Woche an der Dialyse sein und keine Laborwerte haben *grübel*

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Pilze 24 Jul 2021 09:13 #517114

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Hallo, an Alle!
Mein Name ist Heinz, bin 63J.
Meine Frau ist seit 36 Jahren transplantiert (war damals eine Lebendspende von ihrem Vater).Seit drei Jahren hat nun diese Niere auch ihre Funktion aufgegeben. Nun ist sie wieder an der Dialyse.
Da durch die jahrelangelange Zeit des Kordisoneinnahme bei ihr die Schulterrotatorenmanchetten porös bzw. abgerissen sind, kann sie nicht mehr viel im Haushalt machen. Also habe ich die Sache in die Hand genommen.
Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich meinem "Mädchen" kochen soll. Da ich kaum Info bekam, habe ich zig Stunden das Net durchsucht. Mittlerweile weis ich wie ich zu kochen habe. Da die Werte meiner Frau im grünen Bereich sind, mache ich wohl alles richtig. Wir essen alles aber immer darauf bedacht, das div. Inhaltsstoffe nicht überhand nehmen. So Standartprozeduren wie Kartoffeln wässern sind uns schon in Fleisch und Blut übergegangen. Ich habe auch mit ihrer Ärztin auf der Dialysestation gesprochen.
Und sie ist mit mir einer Meinung:
Es gibt so etwas wie einen roten Faden, was die Ernährung betrifft. Wir weichen hin und wieder davon ab(allerdings in einem vernünftigen Rahmen).ist dann ein Wert nicht optimal, lassen wir dieses Lebensmittel eine Zeitlang weg bzw. reduzieren es.
denn ich denke mir--und das geht allen Betroffenen so.:
Ihr geht an die Maschine um zu leben aber ihr lebt nicht für die Maschine!
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Pilze 25 Jul 2021 11:16 #517125

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Hallo Heinz und herzlich willkommen im Forum :blume:

Das ist eine sehr gute Strategie. Die Ernährung ist bei Dialysepatienten ein Thema, das mit Enttäuschung, Frustration, Ärger aber, mit der Zeit, auch mit Gelassenheit und gelegentlich auch Freude verbunden ist.

Früher waren die Ernährungseinschränkungen für Dialysepatienten extrem. Salzlos, absoluter Verzicht auf alle möglichen Lebensmittel oder ganze Lebensmittelgruppen usw. Die Leute hatten keinen Appetit mehr, waren ständig müde, lustlos, verfielen in Depressionen, verloren an Gewicht und Muskelmasse und litten an den Folgen von diversen Mangelerscheinungen. Und das kam alles zu den Auswirkungen der Dialyse selbst hinzu.

Inzwischen hat man dank Forschung und Erfahrung dazugelernt, statt Vorschriften und Verbote werden heute vor allem Empfehlungen abgegeben. Aber das hängt immer auch davon ab, mit wem man spricht, wer einem betreut: Pflegepersonal, Ärzte, Hausärzte, Ernährungsberater usw. - früher oder später wird man von allen möglichen Fachpersonen in Sachen Ernährung Tipps oder eben Instruktionen erhalten. Und nicht alle sind kompetent auf diesem Gebiet...

Meine Mutter war 15 Jahre lang an der Dialyse und auch aus Gesprächen mit anderen langjährigen Dialysepatienten weiss ich, wie unerfreulich, frustrierend und absolut neben dem Ziel vorbei solche Gespräche ablaufen KÖNNEN. Nach dem Gespräch steht man da und weiss nicht, wie man das jetzt umsetzen soll.
- wenn man alles umsetzen würde, was einem von den verschiedenen Seiten an Instruktionen gegeben wird, könnte man nichts mehr essen oder trinken...
- die Fachpersonen widersprechen sich - das ist am ärgerlichsten und lässt einem hilflos zurück
- Rückfragen zB betreffend der Widersprüche können sie nicht beantworten oder sind verärgert, dass man rückfragt. Stellt man ihr Wissen in Frage? Ja, manchmal kann man nicht anders. Optimal wäre, Klärung der Frage zu versprechen, denn niemand weiss alles, aber sie haben die Möglichkeit, die Frage an die richtige Person weiterzugeben.
- viele Gespräche scheitern wegen Zeitmangel und/oder weil es der Krankenhaus-/Dialysealltag nicht zulässt

Wenn man Glück hat, wird man von jemandem betreut, der einem das Nötigste vermittelt (Tabellen, in denen man nachschauen kann, Tipps, Tricks usw.) und einem dann machen lässt und für Fragen zur Verfügung steht. Am Anfang wird man viele Fragen haben, engere Begleitung und Überwachung (der Werte) wird nötig sein. Mit der Erfahrung wird es einfacher. Heutzutage gibt es auch gute Kochbücher für Dialysepatienten mit Tipps.

Den Blick nicht verschliessen darf man vor der Tatsache, dass es Dialysepatienten gibt, die mit der Ernährung ständig im Streit liegen (sozusagen). Die es nicht schaffen, die Trinkmenge zu reduzieren und dann an nächsten Dialysetag 7kg ziehen lassen sollten und alle wissen schon beim Wiegen, dass der Kreislauf das kaum aushalten wird. Die nicht auf das traditionelle Sonntagessen verzichten können. Auf den Stammtisch mit der üblichen Anzahl Biers. Manchmal schaffen sie es dann nach Jahren Kampf und Frustration, der Dialyse selbst (den dort beginnt es) und dann auch der Ernährung mit mehr und mehr Gelassenheit zu begegnen.

Ein Onkel von mir ist an die Sache so ähnlich rangegangen wie du Heinz und deine Frau und sein Nephrologe ist hinter ihm gestanden und hat ihn gestützt, wenn nötig.

Liebe Grüsse Kohana

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