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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 23 Mär 2021 18:43 #516111

  • Ottokar
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Hallöchen allesamt,

ich mache seit Ende November Baufelldialyse 8 h über Nacht. Habe mich inzwischen dran gewöhnt, da ich eine Adapterverlängerung habe und somit relativ frei beweglich bin. Mein Problem sind meine Wassereinlagerungen in den Beinen, die trotz Wassertabletten und Stützstrümpfe
nicht wirklich besser werden. Ich bin ganz steif in den Gelenken, obwohl ich versuche mich zu bewegen. Die Venen sind in Ordnung, da ist alles gut. Hat jemand Erfahrung wie ich es verbessern kann? Meine Nephrologen nehmen mein Problem nicht wirklich ernst, habe ich dass Gefühl. Die sehen nur die Werte und das wars. Sie haben ihr Lehrbuchwissen und haben mit der Realität der Patienten ihre Probleme, so sehe ich es.

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 23 Mär 2021 22:16 #516113

  • Christian
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Hiho Ottokar,

woher kommt das Wasser denn und wieso verschwindet es nicht? :)
Für Dialysepatienten gilt eigentlich Trinkmenge = 500ml(das was man über Atem und Schweiß verliert)+Restharnmenge vom Vortag + Ultrafiltration (Wasserentzug durch die Dialyse)
Wenn du mehr Wasser trinkst als du ausscheidest, dann sammelst sich der Überschuss im Körper an.

Verdunstung+Restharnmenge vom Vortag + Ultrafiltration = deine erlaubte Trinkmenge, das ist eine goldene Faustregel und wer dagegen verstößt, der lagert Wasser an bis er innerlich ertrinkt.

Ist ein selbsterklärendes Thema, entweder man versucht weniger zu Trinken oder man versucht mehr Auszuscheiden.

Bei PD Patienten kann man den Glukosegehalt der Beutel erhöhen um mehr Wasser zu ziehen oder man benutzt Extraneal, das ist ein Spezial-Beutel für Wasserentzug, den man nur 1x am Tag nehmen darf.
Einen höheren Wasserentzug zu erzwingen verursacht allerdings einen höheren Verschleiß am Bauchfell, die Abnutzung ist somit höher.

Ich hab übrigens 0% Nierenfunktion und bin HD Patient.

Stützstrümpfe sind übrigens oft schlecht, weil sie das Wasser genausogut in den Beinen einsperren können, ich nehme lieber Gummi-freie Gesundheitssocken.

Damit das Wasser während der Dialyse besser zum Bauchfell gelangen kann, muss man die Schwerkraft zu Hilfe nehmen, es fließt ja immer nach Unten, also müssen die Beine knapp über Bauchniveau.

Wenn nach dem Aufstehen bereits wieder Wasser in den Beinen zu sehen ist oder sich deine Waden "prall gefüllt" anfühlen, dann hast du immernoch zuviel Wasser. Die Beine sollten nach der Dialyse, besonders um die Knöchel herum, gut tastbar und frei von Ödemen sein.

Und der ultimative Rat: Salzfreie Ernährung. Wer sich bewusst über den versteckten Salzgehalt seiner Lebensmittel informiert und besonders salzhaltige Fertigprodukte meidet, der wird weniger Durst haben und somit weniger Trinken. Ich mach immer einen salzfreien Samstag, weil ich als HDler ja eine lange Pause zwischen den Dialysetagen habe wo ich auf Wasser aufpassen muss, ich hab ja keinen Harn.

Aus Sicht des Arztes ist immer der Patient schuld, der Patient hat zuviel getrunken und soll das einfach unterlassen.

lg
Chris
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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 10:13 #516115

  • kohana
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Ich mach immer einen salzfreien Samstag, weil ich als HDler ja eine lange Pause zwischen den Dialysetagen habe wo ich auf Wasser aufpassen muss

Das ist ein praktischer Tipp. Was isst du an diesen salzfreien Samstagen zum Beispiel?

LG Kohana

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 11:29 #516116

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Liebe kohana, seit ich wieder an der Dialyse bin, habe ich mir salzarmes Essen angewöhnt. Da in Brot, Wurst und Käse viel Salz enthalten ist, esse ich davon nicht viel (gut, von Käse ein bisschen mehr).

Und ich gebe in mein Essen kein Salz, außer auf mein Frühstücksei und mal am Tisch. Am besten kocht man selbst.

Irgendwann hat man sich das abgewöhnt. Leider kann man dann nicht gut ins Restaurant gehen, dort schmeckt dann alles total versalzen. Und der Durst geht gar nicht.

Aber so komme ich mit dem Durst ganz gut zurecht.

Liebe Grüße von Ulrike
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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 12:19 #516118

  • kohana
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@Ulrike
Als meine sehr enge Verwandte an der Dialyse war (15 Jahre lang, unterbrochen von 2 Tx, leider jeweils während nur kurzer Zeit), haben wir in der Familie alle den Salzkonsum vermindert. Es war gar nicht so schwer. Die Zunge gewöhnte sich erstaunlich gut daran. Als Alternative konnte man sich immer noch in Süssspeisen flüchten. Auf Salz fast ganz zu verzichten (was bei ihr nicht nötig war) ist viel schwieriger, anspruchsvoller, braucht mehr Übung, Fantasie, und oft Verzicht. Die Kunst ist, trotz allem den Appetit nicht zu verlieren, weil Essen doch zu einem grossen Teil zur Lebensfreude beiträgt.

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 12:49 #516119

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Da ich fast drei Jahre PD machte mit cycler, kann ich hier vielleicht etwas beitragen:
- hatte auch wasser in den Beinen (Elefantenfüße, im wahrsten Sinne des Wortes, dachte manchmal, meine Haut platzt)
- meine Nephrologen verschrieben mir Torasemid
- damit konnte ich die Einlagerungen in Schach halten

Übrigens, Ssalzarm ist Voraussetzung, besser Ssalzfrei!

lg
Flüstermann alias Harald

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 13:17 #516120

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kohana schrieb:

Das ist ein praktischer Tipp. Was isst du an diesen salzfreien Samstagen zum Beispiel?


Meistens gibts einfach nur einen Topf voll Schinken-Nudeln, von denen ich mich den ganzen Tag über ernähre.
Schmeckt auch besser, wenn der Schinken schon ein paar Stunden bei den heißen,dampfenden Nudeln im Topf auf mich wartet und sich der Geschmack verteilt :P
Da springt das Aroma von ein bisschen Schinken auf eine viel größere Menge Nudeln über. Meistens schummel ich dann noch Ketchup drunter, aber bei gutem Schinken ist das kaum notwendig.

Oder ich esse auch manchmal Reißfleisch, oder Fleisch mit Reiß (lol) oder Saft-Schnitzel (nackte Schnitzel in Soße) und Nudeln^^. (die Fertig-Soße hat sicher auch Salz, darum nehm ich nicht viel.)

Ich koche selten selber, ich lass meine Mutter oder meinen Stiefvater kochen und tausche dafür Gefallen ein. Wartet nach der Dialyse schon das fertige Essen auf mich.

Den Rest der Woche ernähr ich mich ja von Döner Kebab und Wiener Schnitzel....von daher ist selbstgekochtes schon ein massiver Unterschied fürs Durstgefühl.

Vielleicht ist der Ausdruck "salzfrei" auch übertrieben sondern eher "salzarm", weil ja in einigen Zutaten/Soßen Salz enthalten ist und man auch manchmal Ketchup "braucht".

lg
Chris

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 24 Mär 2021 23:04 #516125

  • 3fachmami
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Hallo Ottokar,

bekommst du schon Entwässerungstabletten wie Torasemid ? Es gibt da auch andere Präparate.man muss mit den Entwässerungstabletten aufpassen,die können durchaus den Elektrolythaushalt wie Kalium oder Natrium aus dem Gleichgewicht bringen.
Wenn du Wasser in den Beinen hast...lasse bitte regelmässig die Lunge abhören, nicht das sich das noch Wasser einlagert.
Es gibt durchaus Medikamente oder Alkohol trinken die Wassereinlagerungen fördern.
Schau mal auf deine Bilanz und wie viel Restharn du noch ausscheidest....dann weißt du wie viel du trinken kannst.

Wie ist dein Natriumwert...ist er hoch solltest unbedingt salzarm essen.

Mein Sohn hatte schon immer absolute Hyponatriämie , er liegt immer im 120 Bereich, seine Essen wird ordentlich gesalzen und er bekommt noch zusätzlich Kochsalztabletten.

Eventuell kannst du dir auch Rat beim Hausarzt holen.

Kunterbunte Frühlingsgrüße,

3fachmami

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 31 Mär 2021 12:33 #516190

  • Ottokar
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Hallöchen alle zusammen,

ich bin froh, dass ihr mir geantwortet habt. Also meine Ausscheidungen sind noch ganz normal, also reichlich.
Da ich zu wenig Eiweiß habe, bekomme ich jetzt nun Restoric-Beutel welche ich töglich zu mir nehme.
Leider bin ich körperlich total kaputt, selbst nach kleinen Tätigkeiten. Die Salz werde ich verringern.
Das Wasserproblem hat sich gebessert. Ist es normal, dass die körperliche Verfassung so herunterfährt?
Ich bin selbstständig und möchte eigentlich noch etwas arbeiten, da ich meine Brötchen selber verdienen muss.
Das macht mir zur Zeit schon Angst.
LG

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 31 Mär 2021 18:33 #516212

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hallo Ottokar,

auch ich war etwas antriebslos während der PD-Zeit.

Nur heute, nach fast einem 1/4 Jahr HD muss ich sagen, das die PD-Zeit eindeutig meine bessere Zeit war:
- heute haben sie 3 Liter Wasser gezogen, Fazit. ich bin KO!
- und so ist eigentlich nur der Tag zwischen den Dias mein Schaffenstag (bin zwar Rentner, habe aber immer noch eine kleine Montagefirma an der Backe, bis der Sohn diese endgültig übernimmt, wahrscheinlich erst nächstes Jahr.)

PD:
Da ich ja über Nacht mit dem Cycler dialysierte, 2war ich tagsüber immer "frei".

Im Vergleich zu heute auch wesentlich schaffensfreudiger.

Heute -am Dialysetag- mache ich nur Korrespondenz und Besprechung mit meinem Sohn über Tagesablauf und weitere Planung. Nichts mit AG, RE oder sonstiges, bin einfach zu platt. Trotz EPO (wöchentlich eine Spritze) und Eisengabe (dies bei jeder Dia). während PD bekam ich nie EPO und Eisen als Infusion nur monatlich.

Persönlich würde ich -sofern es nochmal ginge- die PD absolut vorsichtig behandeln und Sterilität über alles betreiben, absolut penibel (mit sterilen Einmalhandschuhe, nicht nur Hände desinfizieren, absolut sauberen Raum -Schlafzimmer, vorher gelüftet und gesaugt -täglich!- und erst nach 2 Stunden der Beruhigung der Luft dann angestöpselt).
Hätte, hätte Fahrradkette - hinterher ist man immer schlauer.
Genauso würde ich es mir nicht mehr gefallen lassen, im KH mit Mehreren -zumal mit Infektionskrankheiten daniederliegenden- ein Zimmer zu teilen! Selbst wenn diese das Zimmer verlassen, manchmal geht das aber nicht, Stichwort frisch Operierter!

Auch würde ich im KH mein Einzelzimmer nicht mehr zum Konzilzimmer mit bis zu 10 Ärzten und Personal werden lassen. Da würde ich auf ein Untersuchungszimmer bestehen!

Aber wie gesagt: die Fahrradkette läßt grüßen!

So hatte ich eine erste Peritoitis ohne große Auswirkung, nur der Ablauf war ockerfarben und natürlich mit hoher Keimzahl, aber ansonsten nichts, 10 Tage Antibiotika, das wars.
Beim Zweitenmal hat es aber dann gewaltig zugeschlagen: im KH bei meiner Dia (Kreiskrankenhaus, 3 -Bettzimmer, überfordert mit meiner Peritonitis, hatten nicht das richtige Antibiotika für diesen meinen seltenen Keim usw.). Bin geflüchtet in das große KH hier bei mir (2100 Angestellte, Hubschrauberlandeplatz auf dach, 1100 betten), was allerhöchste Zeit war, rein am 03.12. vormittags, in der Nacht zum 04.12. Not-Op bei septischen multi Organversagen! Folgten noch weiter 9 Ops innerhalb von 5 Wochen, alles auf Intensiv und bin hreute noch nicht fertig mit dieser Geschichte.

Werde noch über Demers Katheter dialisiert, morgen erfolgt die Rückverlegung der Shuntvene zum Oberarm hin (in der Ellbogenbeuge war die einzig vernünftige Stelle für den Shuntverschluss).
Mitte Mai, dieser Termin wird morgen fixiert, erfolgt dann die Stoma-Rückverlegung, welche hoffentlich klappt, bei nur noch 40% Darm.
Die Bauch Hernie wird erst nach erfolgreicher Stomarückverlegung angegangen, was sinnvoll ist, falls diese nicht funktioniert.
Und dann erst wird der Demers Katheter entfernt, wird so Mitte Juni sein, wenn alles glattgeht.

Und erst dann werde ich über Shunt punktiert dialysiert.

Eine schöne Geschichte, nicht wahr?

Denke daran, wenn du PD machst (und versuche so schnell wie möglich an den Cycler zu kommern, nur einmal pro Tag an- und abschliessen, nicht vier- fünfmal händisch, geringeres Risiko!


Das ist meine Geschichte und Erfahrung als auch Rat an dich.

lg
Flüstermann alias Harald

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 31 Mär 2021 19:33 #516213

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Hallo Harald,
ist schon alles niederschlagend. Ich mache ja "nur" die Nachtdialyse, also nur 1x an-und abschließen. Ich war von Ende September bis Anfang Dezember letzten Jahres im KH und dann im Februar nochmal 2 Wochen weil es mir so schlecht ging und ich total fertig war. Nach der Entlassung ging es ein paar Tage gut und dann wieder bergab. Zur Zeit habe ich schon Probleme beim aufstehen, so kraftlos bin ich. Nach meinem Telefonat am Freitag durfte ich am Montag zur Blutabnahme ins KH kommen und seitdem nichts wieder gehört. Ich werde mir nun einen Nephrologen suchen, um abzuklären, was nicht stimmt. Ist zwar blöd aber meine Befindlichkeiten werden ignoriert. Seit einigen Tagen habe ich auch wieder keinen Appetit. Die Aussage der Schwester, es könnte auch Corona sein, ist zwar nicht schlecht, aber einen Test hat sie nicht gemacht. Wie soll da die Vertrauensbasis wachsen?

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 01 Apr 2021 03:45 #516217

  • Christian
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Keinen Appetit zu haben wäre wieder so ein typischese Anzeichen von zuviel Wasser.

Ich ess ja ständig während ich Haushalt mache, meistens Kaubonbons (Skittles). Sowohl viel Bewegung alsauch gute Dialyse machen mich auch extrem hungrig, weil ich recht trocken bin. (hab bewusst wenig Wasser und ein niedriges Trockengewicht von 61,5kg mit Kleidung und Schuhen.)
Also ich brauch ununterbrochene Zufuhr von Süßigkeiten damit mir nicht so schnell die Puste beim Haushalt ausgeht. Wobei man eben eine Pause machen sollte bevor einem die Energie ausgeht und nicht erst wenn es zuspät ist, dann ist die benötigte Erholungsphase kürzer.

Wenn du an deinem Wohlbefinden arbeiten willst, arbeite an deinem Blutbild und mach dich schlau über die wichtigsten Werte und insbesondere über alles was bei dir aus dem Rahmen fällt.
Hämoglobin von 12-13 g/dl ist z.B. besser für den Transport von Sauerstoff und wichtig für die sportliche Leistungsfähigkeit (PD-Patienten dürfen 12-13 haben, HD-Patienten eher 11 weil das schlecht für Shunts ist.)
(Du kennst doch sicher die Blut-Doping-Skandale aus dem Profi-Fahrrad-Sport? Verwandtes Thema. Gesunde Menschen die sich EPO spritzen um ihren HB-Wert am oberen Limit zu halten um Leistungsfähiger zu sein.)

Wobei ich dich da jetzt nicht mit langen Texten erschlagen will.....dazu neige ich nämlich und prädige endlos lang über meine Erfahrungen, die aber von Patient zu Patient etwas unterschiedlich sein können.

<---- wie sehr mir mein neuer Welpe hier jeden Tag hilft und mich motiviert hält, da könnte ich Bücher drüber schreiben. Oft baut er mich so sehr auf, dass wir direkt nach der Dialyse eine Runde Tauziehen spielen bevor ich Mittagesse und ein Erholungsschläfchen mache. Ein neuer Welpe ist viel Arbeit, aber auch so motivierend.

lg
Chris

P.S.
3kg Wasserentzug an der HD hätte ich gerne, ich hab ja garkeinen Harn mehr, ich bin selten unter 3,5kg, oft sogar 4 bis 4,5kg.
Wenn ich dann doch mal weniger als 3kg hab ist das ein echtes :wow: (in dem Punkt kann ich gut predigen bin aber ein schlechtes Vorbild. Ich trinke zuviel.)
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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 01 Apr 2021 13:57 #516218

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Danke. Ich werde die Blutbildwerte mal checken lassen oder sehen, ob ich es selbst rausbekomme.

LG

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 06 Apr 2021 19:32 #516255

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Hallo Ottkar,

bevor du das Salz komplett weg lässt, lass erst mal die BW checken..notfalls kann der Hausarzt das auch machen.
Es wäre gut, wenn du dir einen Nephrologen suchst. Oder gibt es im KH eine nephrologische Sprechstd, wo du regelmässig Blut abgenommen wird, du das Dialysat , Urin abgibst, das wird alle paar Wochen durch gecheckt.
Mein Sohn war am Anfang der PD auch so schlapp und kaputt..der Arzt hat es so erklärt, mein Sohn soll sich ein Hochhaus vorstellen das bis auf die letzte Ecke gereinigt werden muss und das dauert eben länger als, wenn man HD macht.
Am Anfang hat er sich immer noch übergeben, Kopfschmerzen ( jetzt jat er nur Kopfschmerzen wenn sein Blutdruck richtig hoch ist )
Es kann gut sein das die Elektrolyte ein bißchen aus dem Gleichgewicht sind.

Alles Gute,

3fachmami

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 07 Apr 2021 09:34 #516259

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Ich war erst vorige Woche zur Blutentnahme und alles wäre in Ordnung. Was ist BW?
Ich habe auch das Gefühl, dass mein Bauch zunimmt, obwohl ich wenig esse, da ich keinen Appetit habe.
Morgen werde ich zu meinem Hausarzt gehen und er muss mich mal abhorchen und so. Im KH sind die Werte, auch Dialysat in Ordnung und das wars dann. Bin echt enttäuscht von der Gleichgültigkeit. Der Blutdruck war komplett runter, obwohl ich bis zur Dialyse immer zu hohen Blutdruck hatte. Inzwischen geht es besser.
Danke für deine Antwort.

LG

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Bauchfelldialyse und Wassereinlagerungen 07 Apr 2021 09:37 #516260

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BW = Blutwerte. Manchmal dauert es etwas länger

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