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Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 07:31 #395083

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Jetzt melde ich mich doch nochmal persönlichhier zu Wort, weil die Aussage eines Mannes:
Das ist echt ne Frechheit was sich da viele leisten.
Beruf total verfehlt, kann ich da nur sagen.
Aber Hauptsache jeden Monat durch sozialschmarotzende Dialysepatienten ihren Gehaltscheck einstecken.
hier wieder mal persönlich genommen wurde.

Bin nun 11 Jahre Dia Patientin und werde hier keine Märchen erzählen, es hat ich tatsächlich so zugetragen.
Ich war in einer LC-Station und unterhielt mich mit einem Mitpatienten über die Apothekenzuzahlung, wobei uns eine Schwester zuhörte. Der platzte irgendwann mal der Kragen und redet nun lautstark, so dass wir 7 Patienten es alle hören konnten, dass sie es eine Frechheit finden würde, dass wir Dia-Patienten alles in den Hintern geschoben bekommen würden. Taxi, Medis alles für lau. Sie müsse in der Apotheke auch alles selber zahlen. Ausserdem verstehe sie es sowieso nicht dass hier 35jährige liegen, die Rente bekommen weil nämlich Patient XY auch noch arbeiten kann. Es käme wohl nur darauf an, wie man sich beim BFA/LVA- Vertragsarzt verkauft.
Sie habe schon mehrfach Patientin XY quietschfidel in der Stadt shoppen sehen. Und das auf Kosten der Allgemeinheit....usw
Dieselbe Schwester hatte immer einen menschenverachtenden Kommentar beim Wiegen auf Lager, so dass jeder froh war wenn er der erste Patient war, damit er sich vor den anderen nicht zu schämen brauchte.
Beim Austeilen des Frühstücks wurde über die nachmittags Patienten gelästert, wieviel Brötchen dort vertilgt wurden. Schließlich sei man hier kein Hotel und eignetlich könne ja auch jeder Patient sein Essen selbst mitbringen.
Wenn es beim Punktieren mal besonders wehtat kam gleich der Kommentar: stell Dich nicht so an, das tut gleich nicht mehr weh...usw.
Ich komme auch aus der medizin. Branche und wenn ich einem Patienten beim Zahnsteinenfernen verletzt hätte und ihn dann noch angeschnauzt hätte: Stell Dich nicht so an- dann wäre das totsicher mein letzter Arbeitstag gewesen.

Mir ist auch klar, dass diese Dialyse ein Einzelfall ist, aber es gibt sie. Meiner Meinung fehlte da sowieso nur ein Arzt der rund um die Uhr da ist und auch ein Augenmerk auf sein Personal hat. Denn: guter Arzt- gutes Personal.

Da hab ich es einfach nicht ausgehalten, und da bei uns auf dem Land die Diamöglichkeiten nicht so pralle sind, haben wir uns für eine Heimdia entschlossen.

Natürlich gibt es auch Patienten, die man jeden Tag an die Wand klatschen könnte das ist auch mir bewust, aber ein professionelles Pesonal sollte auch dann cool bleiben. Und wenns dann wirklich mal ganz wüst wird, könnte man doch immer noch den Arzt beim Patienten vorbeischicken, da sind diese Stänkerer meistens ziemlich Handzahm.

Ach ja: durch meinen ehemaligen Mitpatienten habe ich erfahren dass das Personal meiner füheren LC-Stationjetzt gegen mich wie bekloppt wettert, denn schließlich mache jeder Heimdiapatient Arbeitsplätze kaputt, das gehöre verboten. Und wenn was schieflaufen würde, dann käme ich wieder angetanzt...das ist doch eine wirklich tolle Dia,oder?

P:S: Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 09:28 #395085

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wow, echt krass!

Also ich habe mit meiner Dia-Station echt glück gehabt, da läuft alles super! Da würde sowas nie einer sagen!

Aber so wie das aussieht bin ich da wohl ziemlich der einzige, der so ein Glück hat......;-)!

VG,
Michi!!!! [cool]

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 12:25 #395086

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Nee Michi, auch ich hatte so ein Glück. Meine ehemalige Dialyse, wo ich auch jetzt noch zur regelmäßigen Kontrolle gehe, ist absolut super. Auch vom Personal her und natürlich die Patienten [lol] sind der Hammer. Sich in die Brust wirft [cool]

Gruß Cosima

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 13:30 #395088

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Ich hatte auch ein super Dialyse-Team und sehr nette Mitpatienten!
Die Dialyse an sich vermiss ich nicht, aber an die Leute dort denk ich gern zurück.
beri

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 15:06 #395089

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tja... ich haben da nicht so viel glück und unsere dialyse da geht es drunter und drüber... gerade heut hatten wir erfahren dass bei meinem mann die schilddrüsen wahrscheinlich raus müssen, weil sein phosphat immer zu hoch ist, und da können wir wieder mal nicht verstehen, das hat er seit 11 monaten, seit er an der dia ist halt, und nicht erst gestern. und machen jetzt erst kurz vor der angst mobil...
zwar haben wir jetzt neuerdings nur unsere nette schwester, und unsere ärztin konnte jetzt erst was machen, weil mein mann nicht bei ihr in der schicht drin ist. der arzt, ist zwar ein erklärbär das ist sehr gut und er ist auch cool, aber von praktizieren hat er keine ahnung, hatte meinen mann immer falsch angestochen, und ist etwas zu sehr übervorsichtig.... auch so geht es leider wieder mal alles drunter und drüber.... aba naya, wir schaffen das schon :-) wir sind guter dinge

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 17:27 #395091

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Hallo Geri,

das ist ja noch um einiges schlimmer als ich es erlebt habe. Mir hat schon die allg. Ignoranz der Schwestern gereicht. Oft auch wie mit alten Menschen umgegangen wurde, sehr respektlos. Insgesamt fand ich die Stimmung kühl und unpersöhnlich. Dialysemäßig war sicher alles ok. Man spürte wenn kein Arzt da war, nach dem Motto: Ist die Katze aus dem Haus...usw. Deshalb bin ich in die Heimdialyse gegangen. Das war für mich richtig und gut. Heimdia habe ich dann 8 Jahre gemacht bis das Nierchen vor 2 Jahren kam. Und es läuft super...

LG Kerstin

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 17:35 #395092

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Hallo, Geri

solche Geschichten könnte ich auch erzählen.
:-/
Deshalb bin ich in einer anderen Praxis CAPD Patientin geworden.
Dort gehe ich nur alle 4 Wochen hin und trotzdem weiß jeder, wie ich heiße und begrüßt mich mit Handschlag und der Frage, wie es mir geht.
:-]
Ich glaube es liegt natürlich auch am Arzt, der die Praxis leitet.
Vielleicht gibts einfach auch nur manchmal Pech im Miteinanander...

Gruß,
J.

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 17:49 #395093

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Liebe DeReichelt,

überarbeite deine Beiträge doch nochmal bevor du sie abschickst. Es ist manchmal ein wenig schwierig dir zu Folgen.....

Die Nebenschilddrüsen werden vor einer TX meist entfernt wenn der PTH zu hoch ist. Das Phosphat kann man in der Regel mit einer Diät gesenkt werden, und pendelt sich nach einer TX meist wieder ein (Frage an unsere TXler ist das so Richtig?) Meine das so gelesen zu haben.

Des weiteren....
Auch ich habe manchmal Probleme mit meinem KfH, teils mit den Ärzten da wir uns ab und an mal uneinig sind. Manchmal auch mit den Pflegern wenn die Lieferung (CAPD) mal wieder nicht geklappt hat. Aber ich denke das diese ärgerlichen Situationen dazu beitragen einen gesunden Mittelweg zu finden. Von Mobbing kann ich bisher nicht Berichten. der ein oder andere dumme Spruch kam schon einmal wenn ich wieder was wollte. Sowas interessiert mich aber nicht.
Ich finde es gut wenn Probleme innerhalb der Dialyse öffentlich angesprochen werden, damit man evtl. gemeinsam daran arbeiten kann und auch mentale Unterstützung bekommt, sofern etwas mit der Umgangsart einiger Schwestern nicht in Ordnung ist. Einige die sich vielleicht nicht trauen auf Misstände anzusprechen, fassen sich möglicherweise doch ans Herz und Sprechen die Gefühle aus.

Eine Dia Station namentlich zu erwähnen und dann darüber her zu ziehen finde ich auch nicht in Ordnung (nicht dass dies jemand getan hätte).

LG
Melli

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 18:48 #395094

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hmm, meine Großmutter meinte (auch Schilddrüsen Entfernung gehabt) nur wenn heiße oder kalte Knötchen aufzufinden sind.
naja, wir haben ja auch mit unserer Ärztin gesprochen, und deswegen sind wir ja bei ihr, aber es geht leider ne immer dass sie da ist, weil ja mein mann wie gesagt nicht in ihrer schicht mit drin ist. deswegen wenn irgendwelche Unklarheiten sind dann sprechen wir sie an und und schildern auch unsere Situation...
Also so ist das ne :-)
Ja ich weiß man kann mir nur schwer folgen, wenn ich vor Zorn oder Ratlosigkeit Beiträge reinschreibe, da denk ich schneller als wie ich schreibe. Sorry, werde es in Ruhigen schreiben ehe ich das Abschicke. Danke für die Kritik :-)[lol]
GlG DeReichelt

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 18:51 #395095

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Ja das kennen wir leider auch, Die Dialyse Qualität hat sich verbessert seitdem wir das mal angesprochen haben vor kurzen... aber manchmal (auser unsere Nette Schwester) sind die Schwestern auch unpersönlich und manchmal schroff... Naja, es liegt wahrscheinlich daran, es ist eine Uniklinik, und die Unikliniken sind ja sehr gefragt, und da herrscht auch leider leider Personalmangel... Aber seitdem ich hier alles gelesen hab, haben wir das mal angesprochen bei unserer Ärztin, und seitdem geht es wieder einigermaßen.

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 19:07 #395097

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Es geht hier nicht um die Schildrüse, sondern um die Nebenschildrüsen. Davon hat man normalerweiße 4. Diese müssen entfernt werden, damit der Knochenstoffwechsel wieder in Ordnung kommt. Wenn der Arzt es vorschlägt, ist das i.o. auch wenn auf dem Aufklärungszettel schreckliche Sachen stehen, es muß sein.

LG Kerstin

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 19:22 #395099

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Achsooo, naja, das hatten die Ärzte nicht gesagt dass es um die Nebenschilddrüsen geht. Bestimmt etwas versemmelt... ;-) Na dann... müssen wir uns mal kundig machen bei unserer Ärztin und das mal uns erklären lassen. Wir hoffen inständig sehr dass unser OP-Termin nicht verschoben wird. und dass es wieder in Ordnung kommt auch ohne OP. Der Termin steht für den 17. 5.... danke nochmal für die Aufklärung :-)

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 19:32 #395100

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Gerne, auch das Internet hilft. Wenn ich es so richtig mitbekommen habe, lasst Euch nicht durch den TX-Termin unter Duck setzen. Ihr seid noch jung, laßt Euch Zeit, informiert Euch genau, redet mit erfahrenen Menschen.
Wissen ist wie so oft besser als glauben müssen.....

LG Kerstin

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 13 Apr 2011 19:50 #395101

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danke... das hab ich öfters hier gemerkt im DO...
ok... aber wir haben schon so lange gewartet und gekämpft, und haben wir das ziel fast erreicht, und nun so ein herber rückschlag... deswegn sind wir auch so unruhig.
aba danke nochmal

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 14 Apr 2011 01:31 #395105

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Hallo Geri,

Meine Einschätzung meiner ehemaligen Dialysestation habe ich ein Stück weiter unter dargelegt. Es war, nicht nur für mich, eine Art Insel der Glücksseeligen. Das heißt, es war eigentlich nahezu perfekt.
Warum mache ich hier die Einschränkung-nahzu-? Ganz einfach, weil nicht jeder Tag für jeden Menschen ein perfekter Tag ist.
Jeder Mensch steht mal mit demfalschen Fuss auf, jeder hat bestimmt eine Wetterlage die ihm nicht besonders gefällt, jedem läuft auch irgendwann mal eine Laus über die Leber, die meisten haben vielleicht auch einen, oder mehrere, andere Menschen die sie nicht riechen können usw.. Das heißt, wir sind alle nur Menschen und Menschen machen Fehler. Entscheidend ist meiner Meinung nach, wie man damit umgeht.

Obwohl ich mich an meiner Dialysestatio sehr wohl gefühlt habe, war das natürlich auch nicht jeden Tag Friede, Freude, Eierkuchen (Das war übrigens das Motto der ersten Love-Parade). Wie gesagt , alle sind Menschen. Bei allem wohlfühlen kam eines Tages plötzlich eine Veränderung. Eine neue Schwester war da. Hm naja mal gucken wie sie sich so macht haben viele so gedacht -Patienten und auch andere Schwestern und Pfleger-. Sie machte sich nicht wirklich gut. Etliche Patienten hatten plötzlich das Problem ständiger Fehlpunktionen, bzw. sehr schmerzhafte Punktionen. Sie brachte eine unwahrscheinliche Hektik mit sich usw..

Ich hatte damals einen Demerskatheter der leider nie wirklich gut lief. Das führte dazu, dass sie mich eines Nachts, bei einem Maschinenalarm, wie folgt beschimpfte -Zitat-: Wegen Ihnen werden hier noch Menschen sterben!!! Ich war total geschockt und fragte sie beim nächsten Alarm, wie sie auf diesen ungeheuerlichen Vorwurf kommen würde. Ihre Antwort -Zitat-: Weil hier bei Ihnen ständig die Alarme sind, könnte ich den Alarm bei einem anderen Patienten überhören der dann in der Zwischenzeit stirbt, weil ich ja wieder mal bei Ihnen war.
Ich fragte sie ob sie annehme, dass ich die Alarme absichtlich herbeiführen würde. Ihre Antwort war schweigen und sie hastete hinaus. Ein paar Tage später habe ich sie in einer ruhigen Nacht unter 4 Augen gefragt ob sie zu ihrem Vorwurf noch stehen würde. Sie diskutierte mit mir und brachte sehr deutlich zm Ausdruck dass das ihre Meinung sei, sie könne das einschätzen und ich würde gar nicht in die Nachtschicht gehören, sie wird mal mit den Ärzten reden.
Am nächsten Morgen habe ich unter 4 Augen mit der Obrschwester geredet und die Bitte geäussert, dass sie mit dieser Schwester redet und das ich mich gegen so einen unmöglichen Vorwurf verwahren würde.
Ca ein Woche später wieder ein Gespräch mit der Oberschwester. Sie habe mit ihr gesprochen und diese Schwester sieht keinerlei Fehlverhalten von ihrer Seite. Einige Tage später folgte ein Gespräch unter 6 Augen, die Oberschwester, mein Lieblingsdoc und ich. Tage später sagte der Doc mir, dass die Schwester ihr Verhalten ändern würde. Leider kam es dazu nicht, die Fehlpunktionen und die Schmerzen gingen weiter, auch ihre Hektik und barsches umgehen mit Patienten, bis sich die meisten Patienten geweigert haben von dieser Schester punktiert zu werden. Danach haben wir sie lange nicht mehr gesehen.

OK. das ist jetzt doch etwa ausführlicher geworden. Ich wollte damit nur aufzeigen, wie man solche Probleme auch lösen kann.

Im Gegensatz dazu kann ich gut verstehen, wenn sich ein Dialysepfleger wehrt, weil er sozuagen verallgemeinernd immer wieder für alle Schwestern und Pfleger herhalten muss bei oftmals auch ziehmlich unsachlichen Äusserungen hier bei DO.

Jeder ist für sich und sein eigenes Verhalten verantwortlich und auch dafür, wie er sich hier verhält bzw. was er hier schreibt. Im übrigen bin ich ziehmlich sicher, dass es solch ein Fehlverhalten auch von Patienten gibt. Aber es ist eben auch
niemand für das Verhalten anderer verantwortlich.

Geri, wenn ich richtig vermute, beziehst Du Dich auf eine Äusserung von Teewee im Forum Heimdialyse-Limited Care unter der Überschrift Ich bin etwas neugierig vom 07.4.2011 um 11:09 Uhr. Jedenfalls stammt Dein Zitat von dort.

Ich kann Dir nur empfehlen, diesen Beitrag noch einmal in aller Ruhe und Unvoreingenommenheit zu lesen und danach Deinen Eintrag hier zu überdenken. Dann wirst Du auch merken, dass Teewee nur Zitate anderer User zusammengefasst hat.

Einfach mal so als Bitte.

Viel Glück

Limo

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 14 Apr 2011 19:30 #395111

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Hallo, das sind wahrscheinlich nicht die Schilddrüsen die raus müssen sondern die Nebenschilddrüsen.
Bei meinem Mann sind die nach 4 Jahren Dialyse (CAPD) entfernt worden, weil das Phosphat zu hoch war .
Ein kleines Stückchen wurde ihm in den Unterarm eingepflanzt.
Seitdem geht es ihm viel besser. Er benötigt kein EPO mehr und die Phosphatwerte sind auch OK ( allerdings mit Phosphathemmer die benötigen Dialysepatienten immer!)
Dass bei Deinem Mann jetzt erst diese raus müssen ist völlig normal, bei anderen Patienten kommen sie gar nicht raus.
Also kein Mangel an der Pflege.
LG
Waltraud

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 14 Apr 2011 20:40 #395112

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das ist ja cool, ein stücken in den unterarm, das habe ich auch nicht gehört;-)
danke nochmal für die info :-)
da bin ich beruhigt

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 15 Apr 2011 08:07 #395117

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Hallo Limo!
Ich habe hier bei der Boxbude nur nochmal aufgeführt aus welchem Grund ich Heimdiapatient geworden bin. Dazu habe ich diesen Satz von meinem Mann zum Anlass genommen, der ja in meiner Dia tatsächlich gefallen ist. Ich wollte nur nochmals darstellen, dass es sowas tatsächlich gibt und wollte das jetzt nicht auf das gesammte deutsche Pflegepersonal übrtragen. Und Du musst mir doch wirklich Recht geben, dass diese Schwester den Beruf total verfehlt hat, oder? Und es kotzt nicht nur meinen Mann an, dass diese Person doch tatsächlich von ihren ach so verhassten Patienten, im übertragenen Sinne, ihr Gehalt bezieht.
P.S.:
Ich kenne auch das totale Gegenteil. Da wurde ich andialysiert. Leider sind mir nach der Dialyse 50 km einfache Fahrt zu lange,weil mein Kreislauf nicht immer der Beste ist, desshalb konnte ich da nicht bleiben. Aber diese Dia hat auch einen starken Chef, eine kompetente Dialyseleitung und Personal, das z.T. schon seit 30(!) Jahren zusammenarbeitet. (Häufiger Wechsel der Belegschaft ist ja auch meisten ein Zeichen, dass das Arbeitsklima nicht so toll ist). Auch sowas gibt es tatsächlich und ich freue mich für jeden der dort betreut wird :)

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Re: Warum ich Heimdialyspatient wurde. 15 Apr 2011 18:05 #395119

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Hi Michi :-)

Du bist nicht alleine :-p

Grüße, Elena.

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