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@Knutpeter 23 Jan 2010 19:26 #394581

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Hallo Peter,

was soll der Beitrag Organspendekamp. im Newsticker?

Ich frage mich, wo wir doch eigentlich alle für Oranspende sind, und einige sich auch sehr dafür einsetzen, eine so fragwürdige Seite hier reinzustellen.

Dieser Hr. Rotondo, gehört zu den gleichen Gegnern wie z.b. Frau Greinert.
Ich finde das ganze unseriös, und in diesem Forum deplaziert!!!

Man muß nicht jeden sch.... den man im Netz findet, hier einstellen!!!

leicht verärgerte Grüße
Olli

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Re: @Knutpeter 23 Jan 2010 20:15 #394582

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Hi Olli (warum Boxbude?)

ich habe mir die Seite, vor allen Dingen die verlinkte Seite, von diesem Herrn Rotondo flüchtig durchgelesen. Konnte soweit nix Neues lesen. Da wird unter anderem kritisiert, dass Hirntote solange beatmet werden, bis deren Organe explantiert werden. Danach würden sie in Sekundenschnelle wie Leichname aussehen. Ich schlage die Hände überm Kopf zusammen, wenn ich das lese. Wie um Himmels Willen, soll Organspende anders verlaufen? Sollte man Organe von mehreren Wochen alten LEichen entnehmen oder vielleicht besser ganz drauf verzichten? Was wollen uns diese Leute sagen? Was mir fehlt, sind Alternativen.
Natürlich ist Organspende keine schöne Sache (zumindest der technische Ablauf). Natürlich ist Sterben, Tod, Intensivstation etc... nicht schön. Natürlich ist es für die Chirurgen nicht einfach, einem Hirntoten Organe zu entnehmen. Natürlich ist es für die Angehörigen und die fragenden Ärzte eine schwierige Situation.. natürlich natürlich natürlich. Das wissen wir alle und das schon lange.
Die positiven Seiten jedoch verschweigen sie. Ich könnte ja z.B. mal anbieten, dort einen Erfahrungsbericht einzustellen. Komischerweise sind dort nur negative zu lesen. Mal schauen, ob sie das Angebot annehmen.
Ich bin wirklich für konstruktive, sachliche Kritik, über Diskussionen hinsichtlich des Themas. Ich verstehe auch die Skeptiker. Aber solche sektenähnlichen Organisationen und deren Seiten haben hier, wo viele kranke Menschen auf ein Organ warten oder bereits bekommen haben, wirklich nix zu suchen.

In diesem Sinne
chrisi

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Re: @Knutpeter 23 Jan 2010 20:21 #394583

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Hallo Chrsi,

Du sprichst mir aus der Seele. So eine Seite hier reinzusetzen ...................mir fehlen die Worte.

Limo

ob Knutpeter wirklich immer weiß was er tut?

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 00:05 #394584

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Das bezweifele ich schon lange!
kaimana

PS: ich schaue deshalb nicht mehr gerne in den Newsticker!

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 00:42 #394585

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Guten Morgen,

es gibt leider immer wieder solche Menschen, die meinen, sowas kritisieren zu müssen! Und auch vehement dagegen angehen! Ist natürlich falsch, wir wissen das!

Leider gibt es auch viele Menschen, für die das Wasser auf ihren Mühlen ist! Keiner will sich mit dem Thema Organspende auseinander setzen, schließlich geht es um das eigene Sterben und den eigenen Tod!

Die Meinungen über das Thema gehen schon in meiner eigenen Familie weit auseinander! Was eigentlich sehr schade ist, denn sie haben es hautnah vor den Augen, bei mir und bei meiner Lebenspartnerin!

Ich habe viele Diskussionen mit meiner Familie geführt, aber leider haben einige eine sehr eigene Meinung zu dem Thema!

Aber trotz allem müssen wir auch das respektieren, auch wenn es uns schwer fällt!

Ich weiß nicht, ob es so okay war diesen Link ausgerechnet hier rein zu stellen, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben!

Aber es gibt in allem ein für und wider, was wir nicht anfechten können! Wir können nur versuchen aufzuklären und zu diskutieren! Und vielleicht werden solche Gruppierungen dann irgendwann verschwinden, wenn wir genug Aufklärungsarbeit betreiben!

VG,
Michi!

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 03:43 #394586

Hi Olli,
ich habe den Beitrag in den New (hilfsweise:-)) aus formalen Gründen entfernt.
In Analogie zum Forum welches kein Blog ist, ist ein Newsticker keine Linksammlung.

Denn eins ist diese Seite gewiss nicht - Neu. Die Position dieser Gruppe war auch schon Thema im Forum.

VG
TeeWee

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 11:53 #394587

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Jazzman schrieb:

> Aber es gibt in allem ein für und wider, was wir nicht
> anfechten können!

Hallo Michi,

Doch!!! Das können wir sehr wohl. Wir haben hier eine Art Selbsthilfeforum und das besteht zu einem großen Teil aus Wartenden oder Transplantierten. Man kann über Widrigkeiten in der Ausführung der Organspende oder über das bestehende Gesetz diskutieren, gerne auch mit Betroffenen, die kein Organ wollen, nicht aber mit Gegnern (meistens auch noch Außenstehende), die die Organspende komplett ablehnen. Tut mir leid, da hört meine Toleranz und auch mein gesunder Egoismus (oder Selbsterhaltungstrieb?) auf. Herr Rodondo und Frau Greinert freuen sich über unsere Schützenhilfe sprich Werbung wie die Schneekönige und wundern sich wahrscheinlich darüberhinaus noch über unsere Dummheit. Aber glaube bloß nicht, dass sie auf Gründen der Objektivität und des Für und Widers DO in ihre Seite verlinken.
Also- wir haben eh schon wenig Lobby, müssen wir uns die selbst noch kaputtmachen, indem wir solche links verbreiten? Glaubst du, Herr Westerwelle wäre so objektiv und würde linke Inhalte und Ziele auf der FDP-Homepage tolerieren? Natürlich nicht. Warum auch?
Vielleicht sind wir auch ein psychologischer Feldversuch um Reaktionen zu sammeln oder Diskussionen anzustacheln.

Alles Liebe
chrisi

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 20:30 #394588

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ich denke ,man muß beide seiten respektieren ,man darf auch niemanden bekehren wollen ......der heutige stand unseres wissens erlaubt es nicht zu sagen wer recht hat ....lg taffi

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 20:52 #394589

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Hallo,

ist das hier ein Forum ?????

„Eine virtueller Ort wo Meinungen ausgetauscht sowie Fragen gestellt und eventuell beantwortet werden.“ oder geht es darum wie lieb wir uns alle haben?

Von Churchill soll der Spruch stammen:

„Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, ist einer von ihnen überflüssig.“

Die Meinung von Bio-Ethik ist eine subjektive Ansicht bzw. Einstellung: Darüber könnte diskutiert werden.

Das ist von der Mehrheitsmeinung hier offensichtlich nicht gewünscht, dafür wird lieber diffamiert, das die Fetzen fliegen.

Von „abi“ werden im Newsticker haufig Beiträge über Transplantation gestellt. So zB.
„Experten klären über Organspende auf“

Da frage ich mich nach dem Sinn des Artikels, geht es dabei um Hilfe oder um andere Interessen?
Warum wird nicht mit dem gleichen Einsatz für eine optimale Vorsorge der Niereninsuffizienz gekämpft, damit weniger Patienten von diesem Krankheitsbild und den daraus resultierenden Kosten für das Sozialsystem betroffen sind ? Was helfen diese Artikel wirklich der Transplantation, nach meiner Meinung schrecken sie, auch gerade wegen ihrer Emotionalität, mehr ab als sie Zustimmung entwickeln.

In Deutschland versterben jährlich ca 900 000 Menschen, davon an Gehirntod ca 5000.. Ohne Änderung des Hirntodkonzeptes zB. in das Konzept des „unmittelbar bevorstehendem Todes” werden es auch nicht mehr Transplantate werden. Und dieses Konzept wird politisch und ethisch eindeutig abgelehnt.

Sind also die ganzen Äußerungen nur Marketing?

Von Politikern, um mal wieder in der Öffentlichkeit zu erscheinen ?
Von der Pharmaindustrie um die teuren Immunsuppressiva zu verkaufen ?

Im übrigen gehören für mich, zur Auseinandersetzung mit Krankheit, auch die negativen Dinge dazu, genau wie auf einem Beipackzettel.

VG Peter

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 21:37 #394590

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Hallo Knutpeter,

ich vermute mal, dass hier niemand etwas gegen eine sachlich geführte Diskussion über das Für und Wider Organende, hat.

Aber eine Diskssion ist dann doch etwas anderes, als eine nicht neue Seite in denm News ticker zu setzen. Wie es der Name schon sagt geht es da um Neueigkeiten. Bei der Seite geht es aber weder um Neuigkeiten, noch um eine sahliche Diskussion über Organspenden.

Wenn Du solch eine Diskussion anregen möchtest nutze doch das Forum. Sa gibt es sogar extra das Unterforum Ethik/Oranspende.

Hättest Du Dich vorher mal mit den handelnden Personen der Seite beschäftigt, wüsstest Du vor allem wie sie sich für ihre Position einsetzen. Das in den Newsticker zu setzen zeugt inm meinn Augen mindestens von mangelnder Sensibilität.

Limo

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Re: @Knutpeter 24 Jan 2010 22:25 #394591

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Hallo KNUTPEtER,

es nervt einfach, unabhängig vom Thema, wenn Du jedes Krümelchen (Website, Studien usw.) die Du gerade im Internet gefunden hast, hier hereinsetzt. Glaube mir, andere können auch lesen und tun es auch. Nur wie sehe es hier aus, wenn jeder wie Du handeln würde, d.h alles was er gerade liest ungefiltert hier reinsetzt.
Also etwas mehr bessere Auswahl bitte. Mit der Gestaltung deiner HP bist Du da ja schon auf einem guten Weg, das verstopft nicht das Forum mit KNUTPETER-Hat-gelesen-Beiträgen.
Bedenke auch, so wie Du mit deinen Massen an Beiträgen nervst, liest man letzendlich dann auch nicht mehr die Beiträge von Dir, die vielleicht wichtig wären.


Viele liebe Grüße
Hati

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Re: @Knutpeter 25 Jan 2010 08:19 #394592

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KNUTPETER schrieb:

> ist das hier ein Forum ?????
Ja richtig, das hier ist ein Forum für Nierenpatienten.

> „Eine virtueller Ort wo Meinungen ausgetauscht sowie Fragen
> gestellt und eventuell beantwortet werden.“ oder geht es darum
> wie lieb wir uns alle haben?
Genau so ist es, und wenn wir uns alle lieb haben, ist das doch eine angenehme Nebenwirkung.


> Von Churchill soll der Spruch stammen:
>
> „Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, ist einer
> von ihnen überflüssig.“
Wenn viele Menschen gleicher Meinunug sind, sich dann auch noch für diese Meinung einsetzen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, z.B. Menschen über Organspende zu informieren, ist kein einziger überflüssig:


> Die Meinung von Bio-Ethik ist eine subjektive Ansicht bzw.
> Einstellung: Darüber könnte diskutiert werden.
Man kann darüber diskutieren, aber bevor man diese Seite im Newsticker einstellt, sollte man sich über die Personen, von der diese Seite stammt, informieren. Denn es werden, genau wie auf anderen Seiten von ihnen, viele Unwahrheiten fast schon gepredigt.


> Das ist von der Mehrheitsmeinung hier offensichtlich nicht
> gewünscht, dafür wird lieber diffamiert, das die Fetzen
> fliegen.
Scheint so zu sein, ist es aber nicht. Diskutieren ja, aber nicht über diese Art von Meinungsverbeitung wie es Hr.Rotondo, Fr.Greinert und Co. tun.


> Von „abi“ werden im Newsticker haufig Beiträge über
> Transplantation gestellt. So zB.
> „Experten klären über Organspende auf“
Warum auch nicht? Wie der Hinweis auf Experten schon sagt, sind das Artikel die nicht nur darauf aus sind, auf Teufel komm raus, den Leser zu bekehren.


> Da frage ich mich nach dem Sinn des Artikels, geht es dabei um
> Hilfe oder um andere Interessen?
Dabei geht es um andere Interessen. Nämlich deren eigene, das die Definition Hirntod geändert wird. Dass Hirntod nicht mehr als Tod definiert wird. Wo ist da die Hilfe für andere, z.b für eine junge Frau die vergeblich auf ein Spenderherz wartet?


> Warum wird nicht mit dem gleichen Einsatz für eine optimale
> Vorsorge der Niereninsuffizienz gekämpft, damit weniger
> Patienten von diesem Krankheitsbild und den daraus
> resultierenden Kosten für das Sozialsystem betroffen sind ?
Ich denke das wird doch getan. Nur mit Zeitungsartikel sammeln wird das auch nicht besser.



>Was helfen diese Artikel wirklich der Transplantation, nach meiner
> Meinung schrecken sie, auch gerade wegen ihrer Emotionalität,
> mehr ab als sie Zustimmung entwickeln.
Genau das ist doch dass Ziel dieser Gruppierung und der Internetseiten- Abschreckung. Genau dewegen hat sowas, meiner Meinung nach, nichts im Newsticker zu suchen.


> In Deutschland versterben jährlich ca 900 000 Menschen, davon
> an Gehirntod ca 5000.. Ohne Änderung des Hirntodkonzeptes zB.
> in das Konzept des „unmittelbar bevorstehendem Todes” werden
> es auch nicht mehr Transplantate werden. Und dieses Konzept
> wird politisch und ethisch eindeutig abgelehnt.
Das Ziel diese Bio-Ethik Seitenbetreiber ist die Abschaffung der Definition Hirntod, und somit auch die Abschaffung der Organspende.


> Sind also die ganzen Äußerungen nur Marketing?
>
> Von Politikern, um mal wieder in der Öffentlichkeit zu
> erscheinen ?
> Von der Pharmaindustrie um die teuren Immunsuppressiva zu
> verkaufen ?
Wohl eher nicht, und ohne die Pharmaindustrie und deren Produkte, wären erfolgreicheTransplantationen sehr schwer möglich.

> Im übrigen gehören für mich, zur Auseinandersetzung mit
> Krankheit, auch die negativen Dinge dazu, genau wie auf einem
> Beipackzettel.
Gehören Sie auch. Nur nicht auf diese Art Und Weise.

Olli

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Re: @Knutpeter 25 Jan 2010 10:06 #394593

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Fuer mich habe das Problem mit den Studien etc. des Knutpeter anders geloescht. Seitdem er sich im Newsticker verewigt, schaue ich da einfach nicht mehr rein. Das erspart mir viel Aufregerei
Sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, aber so what.
kaimana

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Re: @Knutpeter 25 Jan 2010 19:56 #394594

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Hallo Knutpeter,

du glaubtest nicht ernsthaft, Lobeshymnen auf den link zu lesen oder?

Auch wenn du ein großer Verfechter gegen Organspende bist, so tut das bitte wenigstens hier im Forum etwas sachlicher und auch feinfühliger und nicht mit solchen hanebüchenen Thesen wie ich sie in deiner Seite lesen muss. Hier ein kleiner winziger Ausschnitt aus einer riesigen Anhäufung von Schwachsinn.

Dabei ist keineswegs auszuschließen, dass der noch lebende, wehrlose Patient Schmerzen empfindet. Als besonders belastend beschrieb eine Anästhesistin im Deutschen Ärzteblatt (Dr. Friederike Schlemmer, 16.07.2001) die undankbare, belastende und schwierige Aufgabe, den Herzkreislaufstillstand nach erfolgter Explantation herbeizuführen. Dennoch hat die Transplantationsmedizin einen hohen Anspruch an Humanität, obwohl es sich hierbei nicht zuletzt auch um einen handfesten Wirtschaftsfaktor handelt.

Jede chronische Krankheit ist eine Goldgrube gerade für die Pharmindustrie. Das gilt nicht nur für Transplantationen. Glaubst du wirklich, dass an Dialysepatienten, Diabetikern, Krebs- und Rheumakranken kein Geld verdient wird? Willst du wirklich so argumentieren?
Dann tu das doch bitte in einem Forum, das gezielt gegen Organspende, Transplantationen und anschließender Behandlung ist. Die sind offen für lebende Tote.

Vorallendingen denen, die in Arbeitskreisen ehrenamtlich arbeiten, überwiegend sachliche Aufklärungsarbeit betreiben, die Sorgen und Ängste der Leute das draußen verstehen (das nämlich tun die Gegner nicht), ist das, was du tust, ein Tritt in den Allerwertesten. Wir aber missionieren auch nicht, wir klären nur auf. Aber gerade dazu habe wirklich manchmal keinen Bock mehr !!!
... und das nicht wegen Herrn Rotonto oder Frau Greinert, die ich ohnehin nicht ernst nehme. Durfte sie ja mal kennenlernen - no comment.

Ich hoffe für dich, du kannst lange lange Dialyse machen und wirst niemals Schuld sein, dass einem lebenden und wehrlosen Organspender Schmerzen zugefügt werden.
Pass aber während deiner Dialysezeit auf, die entsprechende Pharmaindustrie nicht allzu reich zu machen oder glaubst du, die dialysieren dich aus reinem Mitgefühl?

Übrigens: Wie sehen denn deine Alternativen zur Organspende aus? Das würde mich noch brennend interessieren. Ansonsten bin ich enttäuscht, habe ich dich bisher etwas klüger eingeschätzt.

Viele Grüße
Chrisi

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Re: @Knutpeter 25 Jan 2010 21:54 #394595

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Ich kann die bei allem nur zustimmen.

Jetzt taucht der Bericht auf Peter`s Userseite auf.
Ich frage mich schon was das soll.

Es ist tatsächlich ein Tritt in den Hinteren all derer, die sich um die Aufklärung über Organspende bemühen.
Zudem eine schallende Ohrfeige, für alle die monatelang in Krankenhäusern leben. Deren letztes Fünkchen Hoffnung, und ihre letzte Chance es ist, ein Spenderherz geschenkt zu bekommen.
Zitat: Nur so erklärt sich z. B. die Tatsache, dass ein wesentlicher Teil der Herzempfänger unter Verzicht einer Transplantation mit einer konservativen Behandlung genauso lange gelebt hätte.

@ Knutpeter:
Wenn du schon ein Verfechter solcher, wirklich abstrusen, Theorien bist, dann tu dies auf den Seiten derer, die sowas gerne lesen, und sich bestätigt fühlen.
Nicht aber hier, in einem Forum wo viele auf ein Spenderorgan warten, oder bereits transplantiert wurden.

Für meinen Teil werde ich die ständigen Aktualisierungen auf deiner Userseite, in Zukunft ignorieren. Auch hoffe ich, dass Artikel und Links dieser Art, nicht mehr im Newsticker auftauchen.

Weniger ist oft mehr.

Olli

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Re: @Knutpeter 26 Jan 2010 18:00 #394596

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Hallo Chrisi,

in meinen Augen ist die Transplantation genau so eine Therapie wie HD oder CAPD, nur noch mehr Glücksspiel.

Langjährige Transplantationsbeauftragte lehnen häufig für sich selbst eine Nierentransplation ab. [Charite] Die Gründe müssen hier nicht weiter ausgeführt werden.

vG Peter

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Re: @Knutpeter 26 Jan 2010 18:29 #394597

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Wieso sollten die Gründe nicht näher ausgeführt werden? Woher willst du wissen, welcher Grund es genau ist, dass derjenige eine TX für sich ablehnt?

Und eine Transplantation mit Dialyse zu vergleichen finde ich auch mehr als eigenartig. Alleine schon der Unterschied, dass die Niere nicht nur entgiftet/entwässert (wie die Dialyse), sondern auch z.B. hormonell eingreift ist nicht von der Hand zu weisen.

Du kanns doch gerne die Meinung vertreten, dass eine TX nicht wünschenswert ist. Darüber kann man auch gerne diskutieren. Aber einfach so zu sagen, es ist eh alles das Gleiche... warum lassen sich dann Patienten auch zum 2., 3. und 4. Mal transplantieren?

Elena.

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Re: @Knutpeter 26 Jan 2010 19:44 #394598

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Hallo Knutpeter,
gibt es denn eine Statistik, wieviele Transplantationsbeauftragte dialysepflichtig sind?
Ich glaube, nicht ein einziger, also können sie gar nicht die Seite der Betroffenen vertreten.
quetsch

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Re: @Knutpeter 26 Jan 2010 20:03 #394599

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Ärzte lehnen Chemotherapie ebenfalls mehrheitlich ab und noch vieles mehr...

Wieviele TX-Beauftragte oder Ärzte oder deren Kinder/Partner warten auf ein Herz oder eine Leber oder andere lebenswichtige Organe? Ob sie dann noch die Meinung vertreten... sei dahin gestellt.
Wie einfach lässt sich etwas ablehnen, das man nicht braucht. Kenn ich auch von Leuten, die niemals Chemo wollten - bis sie dann Krebs bekamen.

Alternativen zur TX hast du auch nicht. Frag doch mal im Herz- oder Leberforum, was die von deinen Thesen halten - von einem, der ne Ersatztherapie ohne TX hat (einem der sich den Luxus leisten kann).

Erzähl das doch alles mal dem 18-jährigen Mädchen, das fast ein Jahr lang auf Intensivstation auf ein Herz gewartet hat ohne diese verlassen zu dürfen und nun wieder gehen und atmen kann, leben darf. Erzähl du mir bzw. uns nicht, das lohnt sich nicht - erzähl das ihren Eltern und ihrem Freund.

Für mich ist die Diskussion hiermit beendet.

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Re: @Knutpeter 27 Jan 2010 13:44 #394600

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Hallo,
möchte Euch mal nur einen von mehreren Gründen nennen, warum sich die TX für mich gelohnt hat:
Gestern stand die seit Dialysezeiten jährliche Kontrolle beim Kardiologen an.
Der war mehr als begeistert vom Ergebnis der Untersuchungen. Meine Mitralklappe hat sich total erholt und schließt wieder gänzlich. Alle Gefäße machen einen guten Eindruck, sind durchgängig und Verkalkungen sind nicht zu erkennen.
Wenn ihr mich vor zwei Jahren gesehen hättet - an Waldlauf war da nicht zu denken.
Jetzt bin ich fit und mein Shunt kann zurückgebaut werden. Eine kardiologische Untersuchung ist erst wieder angezeigt, wenn mein Nephrologe sie für sinnvoll hält.

Es grüßt
ein glückliches trockengewicht

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