Manchmal schafft nur Anonymität den Rahmen, den Menschen brauchen, um über ihre Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen zu sprechen. Seit für Nieren- und Leberkranke immer häufiger Lebendspender im Familien- oder engen Freundeskreis gesucht werden, diskutieren Mitarbeiter von Selbsthilfegruppen oft anonym am Telefon oder per E-Mail mit potentiellen Spendern, Empfängern und den Angehörigen über deren Sorgen.