Migränemittel für Transplantierte
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Migränemittel für Transplantierte
30 Nov. 2009 00:08
Hallo Ihr Lieben,
ich gehöre ja nun seit Mai d.J. zu den TX´lern und wollte mich deshalb auch mal wieder mit einer Frage an Euch wenden.
Ich habe vor meiner Dialysezeit an schwerer Migräne gelitten und konnte diese schlimmen Attacken nur mit den sogenannten Triptanen bekämpfen. Damals habe ich Maxalt genommen. Glücklicherweise bin ich die ganzen 9 Jahre meiner Dialysezeit davon verschont geblieben. Warum das so war, kann ich mir nicht erklären. Aber genauso wie diese schlimmen Attacken mit der Dialyse verschwunden sind, sind sie jetzt nach der Transplantation wieder da.
Da aber auch hier wieder die gängigen Kopfschmerzmittel wie Paracetamol, Aspirin etc. nicht helfen, wollte ich doch hier unter den Transplantierten mal die Frage stellen, ob jemand evtl. Erfahrungen mit für uns erlaubten Migränemitteln hat. Unabhängig davon werde ich mich natürlich auch bei meinem Doc erkundigen.
Danke Euch vielmals für Eure Hilfe.
LG Gaby
ich gehöre ja nun seit Mai d.J. zu den TX´lern und wollte mich deshalb auch mal wieder mit einer Frage an Euch wenden.
Ich habe vor meiner Dialysezeit an schwerer Migräne gelitten und konnte diese schlimmen Attacken nur mit den sogenannten Triptanen bekämpfen. Damals habe ich Maxalt genommen. Glücklicherweise bin ich die ganzen 9 Jahre meiner Dialysezeit davon verschont geblieben. Warum das so war, kann ich mir nicht erklären. Aber genauso wie diese schlimmen Attacken mit der Dialyse verschwunden sind, sind sie jetzt nach der Transplantation wieder da.
Da aber auch hier wieder die gängigen Kopfschmerzmittel wie Paracetamol, Aspirin etc. nicht helfen, wollte ich doch hier unter den Transplantierten mal die Frage stellen, ob jemand evtl. Erfahrungen mit für uns erlaubten Migränemitteln hat. Unabhängig davon werde ich mich natürlich auch bei meinem Doc erkundigen.
Danke Euch vielmals für Eure Hilfe.
LG Gaby
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Re: Re: Migränemittel für Transplantierte
05 Dez. 2009 20:42
hallo cesar,
deine Geschichte erinnert mich sehr stark an meine - bei mir war es genauso - vor der Dialysezeit hatte ich grausamste Migräneattacken (abgedunkeltes Zimmer, Ruhe etc. das volle Programm eben). Mit der ersten Dialyse waren dann meine Atacken quasi über Nacht weg - keiner wusste warum. Ab dem zweiten Monat nach meiner Transplantation hatte mich dann meine Migräne wieder. Mein Mittel der Wahl, was auch tatsächlich gut wirkt (jedenfalls bei mir) ist Beloc Zoc (Betablocker). Ich bin eher zufällig draufgekommen. Da ich eh Blutdrucksenker nehmen muss und mir mal einfach so die Beipackzettel durchgelesen habe, entdeckte ich auf dem Beloc Zoc Zettel, dass dieses Mittel auch bei Migräne erfolgreich eingesetzt wird. Das habe ich dann (natürlich in Absprache mit meinem Arzt) auch gemacht - d.h. ich habe eine andere Dosis gewählt als die für mich gewöhnliche und als ich wieder merkte, dass da so eine Attacke naht, die Tablette genommen und es hat gewirkt!! Ich hatte auf jeden Fall keine Schmerzen und nur ein bisschen Benebelungsgefühl (aber das kennst du ja sicher von den anderen Schmerzmitteln). Nachtteil von Beloc Zoc ist allerdings, dass es vor allem dann gut wirkt, wenn die Miräne noch nicht voll da ist, sondern erst noch am anschleichen ist. Hast Du schon Kopfschmerzen ist es meistens zu spät und du kannst den Level mit Beloc Zoc nur halten, also so, dass es nicht schlimmer wird.
Hoffe Dir geholfen zu haben!! Kannst deinen Arzt ja mal drauf ansprechen; Beloc Zoc ist auf jeden Fall nicht nephrotoxisch und verträgt sich gut mit den anderen Immunsuppressiva (wurde mir von meinem Transplantationszentrum verschrieben).
Also bis dann taxi
deine Geschichte erinnert mich sehr stark an meine - bei mir war es genauso - vor der Dialysezeit hatte ich grausamste Migräneattacken (abgedunkeltes Zimmer, Ruhe etc. das volle Programm eben). Mit der ersten Dialyse waren dann meine Atacken quasi über Nacht weg - keiner wusste warum. Ab dem zweiten Monat nach meiner Transplantation hatte mich dann meine Migräne wieder. Mein Mittel der Wahl, was auch tatsächlich gut wirkt (jedenfalls bei mir) ist Beloc Zoc (Betablocker). Ich bin eher zufällig draufgekommen. Da ich eh Blutdrucksenker nehmen muss und mir mal einfach so die Beipackzettel durchgelesen habe, entdeckte ich auf dem Beloc Zoc Zettel, dass dieses Mittel auch bei Migräne erfolgreich eingesetzt wird. Das habe ich dann (natürlich in Absprache mit meinem Arzt) auch gemacht - d.h. ich habe eine andere Dosis gewählt als die für mich gewöhnliche und als ich wieder merkte, dass da so eine Attacke naht, die Tablette genommen und es hat gewirkt!! Ich hatte auf jeden Fall keine Schmerzen und nur ein bisschen Benebelungsgefühl (aber das kennst du ja sicher von den anderen Schmerzmitteln). Nachtteil von Beloc Zoc ist allerdings, dass es vor allem dann gut wirkt, wenn die Miräne noch nicht voll da ist, sondern erst noch am anschleichen ist. Hast Du schon Kopfschmerzen ist es meistens zu spät und du kannst den Level mit Beloc Zoc nur halten, also so, dass es nicht schlimmer wird.
Hoffe Dir geholfen zu haben!! Kannst deinen Arzt ja mal drauf ansprechen; Beloc Zoc ist auf jeden Fall nicht nephrotoxisch und verträgt sich gut mit den anderen Immunsuppressiva (wurde mir von meinem Transplantationszentrum verschrieben).
Also bis dann taxi
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- cesar
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Re: Re: Migränemittel für Transplantierte
07 Dez. 2009 19:55
Hallo Taxi,
danke für Deine Hilfe. Ja, Du hast recht, da haben wir doch ganz schön was gemeinsam. Wenn es doch wenigstens was schönes wär....
Du hast mir sehr geholfen und jetzt fällt mir auch wieder ein, dass mir irgendwann mal zu meinen Migränezeiten ein Doc auch zu Beloc-Zok geraten hat, aber das hatte ich, wie vieles andere auch (ich glaube, die Nierenerkrankung ist mir auf das Gedächtnis geschlagen) schon wieder vergessen.
Ich nehme zwar momentan einen anderen Betablocker, aber das ist wirklich eine gute Idee. Werde gleich mit meinem Doc sprechen.
Nochmals danke und alles Gute für Dich.
LG Gaby
Ich erinnere mich jetzt auch daran, dass mir damals als das mit der Migräne bei mir anfing mein ehemaliger Doc Das mit Beloc hatte
danke für Deine Hilfe. Ja, Du hast recht, da haben wir doch ganz schön was gemeinsam. Wenn es doch wenigstens was schönes wär....
Du hast mir sehr geholfen und jetzt fällt mir auch wieder ein, dass mir irgendwann mal zu meinen Migränezeiten ein Doc auch zu Beloc-Zok geraten hat, aber das hatte ich, wie vieles andere auch (ich glaube, die Nierenerkrankung ist mir auf das Gedächtnis geschlagen) schon wieder vergessen.
Ich nehme zwar momentan einen anderen Betablocker, aber das ist wirklich eine gute Idee. Werde gleich mit meinem Doc sprechen.
Nochmals danke und alles Gute für Dich.
LG Gaby
Ich erinnere mich jetzt auch daran, dass mir damals als das mit der Migräne bei mir anfing mein ehemaliger Doc Das mit Beloc hatte
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