immunsupression
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immunsupression
24 Feb. 2009 08:56Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- GerdGerd
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 09:32ich möchte mic Sandrzh Frage gern anschließen.
Und müßt Ihr Transplantierten immer einen Mundschutz tragen? Auch, z.B., nach vielen Jahren?
Hoffe die Frage ist nicht zu dumm.
Gerdgerd
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 10:16
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 10:29mir ist jetzt nicht ganz klar, ob du die Auswirkungen bei unterdrückter Immunabwehr hören willst oder ob du die Nebenwirkungen der Medikamente zur Immunsupression meintest...
Ganz allgemein Auswirkungen bei unterdrückter Immunabwehr:
Infektanfälligkeit (reicht von Pilzinfektionen bis hin zu allem was gerade so rumgeht), oftmals läuft dieser wohl schwerer und langwieriger ab als bei Gesunden, Antibiotika wirkt wohl in Tablettenform zu Beginn der Infektion zu langsam sodass meist ein stationärer Krankenhausaufenthalt mit Antibiotika als Infusion notwendig sein kann...
Ob das immer so ist weiß ich nicht
das ist die Information, die ich erhalten habe, die anderen dürfen gerne korrigieren!Zu den Nebenwirkungen der Medikamente zur Immunsupression:
Da kommt es darauf an welche Medikamente du nimmst... Nebenwirkungen gibt es zu jedem der Medikamente ne ganze Reihe... Aber wie immer ist es typsache, welche davon auftreten und welche nicht...
Ich kann z.B. bei mir sagen, dass ich mit Cortison, Myfortic und Prograf folgende Nebenwirkungen habe/hatte:
* Händezittern (nicht konstant zum Glück, nur ab und zu)
* Haarausfall (wird aber mit Reduzierung der Prograf-Dosis wohl besser)
* Gewichtszunahme (wobei das zum einen am Cortison liegt, zum anderen daran, dass ich vor der TX viel mit Appetitlosigkeit zu kämpfen hatte wegen der schlechten Werte, sodass ich nicht viel gegessen habe und jetzt eben normale Portionen esse)
* bisschen rundere Wangen (Cortison bläht bei längerer Einnahme wohl ein bisschen auf)
* nach der OP Probleme mit Blutzucker (Cortison und Prograf erhöhen diesen, jetzt ist die Dosis von Cortison unter der Nebenwirkungsgrenze, sodass ich wieder normal essen kann)
Ja, soweit mal... Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben...
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 11:15du meinst, dass eine grippe mich wg der supression ins krankenhaus bringen könnte? oder: ein pilz vom freibad resp. der sauna zum problem werden können?
dass cortison aufschwemmt habe ich schon gehört... aber haarausfall ist auch möglich (an den beinen wäre das sicher lustig:-))
hast du schon vom erhöhten krebsrisiko gehört??
gruess
sandra
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 12:26
Ich war Anfang Februar wegen ner Bronchitis 5 Tage stationär...
Aber alles nichts im Vergleich zu vorher :-] nicht das das hier sich so negativ anhört!!
Ja, erhöhtes Krebsrisiko hab ich auch gesagt bekommen...
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- schminki
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 13:36dass die Haare auch wachsen können ist auch eine Nebenwirkung. Von Sandimun Optoral. Leider an den falschen Stellen [lol]
Händezittern hatte ich auch, das hat sich aber gegeben. Meinen Schnupfen schleppe ich schon seit dem ich nach Hause entlassen wurde mit mir rum. Mal mehr, mal weniger heftig.
In der ersten Zeit, in der ich auch noch bin (TX Okt.08) soll man schon vorsichtig sein, aber nicht alle treffen die Nebenwirkungen. Unser Junior, der 2 Jahre Tx ist hat eigendlich keine gehabt. Er lebt sein Leben mit Arbeit und Freizeit wie vorher.
LG Elke
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 15:10lg netti
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 18:12ich habe letztes Jahr nach TX nie einen Mundschutz getragen obwohl ich auf Normalstation lag.
Allerdings als man dann meinen Mitpatienten der Krebs hatte auch noch den Seitenausgang im Zimmer reinigte ????? bin ich auf die Barrikaden gegangen worauf er dann verlegt wurde.
Gruss Willi
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 18:14Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- chrisi
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 19:41zunächst möchte ich mal festhalten, dass alles bisher Geschriebene, in Bezug auf die jeweiligen TX-Zentren (was Mundschutz etc. angeht), völlig unterschiedlich gehandhabt wird. Ich habe bis heute keinen einzigen Mundschutz getragen oder tragen müssen. Das ist in Köln und auch anderen Kliniken schon länger abgeschafft worden. Dies nur am Rande ganz wertfrei. Mag in deiner Klinik anders sein und ich möchte auch keine Mundschutzdiskussion auslösen. Ich berichte nur von den Unterschieden, seis dahingestellt, was besser ist.
Was das Risiko von Immunsuppression angeht: Natürlich gibts ein Risiko bei Immunsuppression. Aber Risiken gibts immer im Leben, egal was man tut. Ein Autofahrer, der jeden Tag 300 km auf der Autobahn zurücklegt, hat auch ein höheres Risiko zu verunfallen, als jemand, der nur 300 km im Jahr fährt. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein und genau das Gegenteil kann eintreten. Das Gleiche gilt für Extremsportler, die ein ganz besonderes Lebensrisiko eingehen und viele andere, die halt nicht 24 Stunden zu Hause auf dem Sofa liegen (die sicherste Art, dass nix passiert, aber auch keine hundertprozentige). Langjährige Dialysebehandlungen bergen auch Risiken, davon abgesehen. Ich bin seit August tx und habe seitdem einmal einen 2-tägigen Schnupfen gehabt. Soviel zu man hat eine Erkältung länger als andere. Auch das kann man nicht pauschalisieren. Meinen untransplantierten Mann hatte es viel schlimmer erwischt. Sicher sollte man im ersten Jahr aufpassen, gerade größere Menschenmengen meiden und einige Sachen beachten - das ist ja klar.
Die Medis haben mir nur am Anfang etwas zugesetzt, jetzt spüre ich kaum noch was davon. Mehr Appetit habe ich auch nicht (trotz Cortison), das Gegenteil ist der Fall. Ich wünschte mir, ich könnte mehr essen. Du siehst, irgendwie muss jeder seine Erfahrungen selbst machen - du wirst hier unsäglich viele unterschiedliche lesen, auch in der Handhabung der TX-Kliniken. Geh mit Respekt an die Transplantation, weder mit Angst noch mit Blauäugigkeit. Eine wirklich gelungene TX ist diesbezüglich durch nichts zu ersetzen. Ich möchte meine Niere nie mehr missen, trotz aller Risiken.
Ich kenne übrigens jemanden, der seine Niere 23 Jahre hat: Aktueller Krea 1,2 und bis heute absolut tumorfrei. Das nur mal als Positivbeispiel (und er ist beiweitem nicht der Einzige).
In diesem Sinne eine glücklich transplantierte
chrisi
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- hemago
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Re: Re: immunsupression
24 Feb. 2009 22:00Ich hatte vor 2 Monaten eine schwere Grippe, bin ohne Antibiotika durchgekommen und ging auch nicht ins KKH, andere Infektionen bekämpfe ich mit intensiverem Saunieren. Alles Gute hemago
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- spaiky
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Re: Re: immunsupression
01 März 2009 21:10also was das Krebsrisiko angeht, liegt es ungefähr beim siebenfachen.
Ansonsten wurde eigentlich alles schon geschrieben. Jedes Zentrum macht es anders. Ich hatte auch noch nie einen Mundschutz um und bin auch tägl. auf der Arbeit mit nicht gerade Kerngesunden zusammen. Wenn ich da immer zu Hause bleiben würde, wenn jemand Schnupfen oder sonst was hätte, bräuchte ich erst gar nicht zur Arbeit gehen. Ich bin jetzt fast 10 Jahre transplantiert und bin am wenigsten kank von den Kollegen.
Gruß spaiky
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Re: Re: immunsupression
02 März 2009 11:39LG Simone
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