Verzweiflung
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Verzweiflung
19 Juli 2008 20:11
Hi DO-Ler!
Brauche dringend euren Rat.
Ein sehr guter Freund von mir wurde diese Woche transplantiert. Nach ich glaube 5 Jahren, hat er Anfang der Woche den Anruf bekommen und ich habe mich so sehr für ihn gefreut. Heute haben meine Mutter und ich ihn besuchen können. Er sieht so schlecht aus. Ihm gehts gar nicht gut, physisch wie psychisch. Was kann ich tun? Seine Niere arbeitet noch nicht. Und er war heute an der Dia und meinte, dass es so gut getan hat. Ich glaube, dass er mit der Veränderung nicht klar kommt, weil er sich mit der Dia abgefunden hatte und er meinte, dass er die ganzen Medikamente nicht nehmen will usw. Wir haben versucht ihn etwas zu ermutigen, aber er meint, dass ihm das alles zu viel ist und wenn er es gewusst hätte, hätte er es nicht gemacht. Wie wart ihr so drauf, als ihr transplantiert wurdet? Wie kann ich ihn ermutigen? Er mag nichts trinken, weil er alles wieder erbricht, aber das fördert die Funktion der Niere doch auch nicht... Ich glaube, dass wenn er so negativ denkt und er die Niere nicht geistig annimmt, dass es nicht sehr förderlich ist... Morgen wollen wir ihn nochtmal kurz besuchen, damit er weiß, dass wir uns sorgen machen. Aber wie können wir ihn ermutigen und was können wir für ihn tun?
Liebe Grüße und danke im Vorraus!
Merle
Brauche dringend euren Rat.
Ein sehr guter Freund von mir wurde diese Woche transplantiert. Nach ich glaube 5 Jahren, hat er Anfang der Woche den Anruf bekommen und ich habe mich so sehr für ihn gefreut. Heute haben meine Mutter und ich ihn besuchen können. Er sieht so schlecht aus. Ihm gehts gar nicht gut, physisch wie psychisch. Was kann ich tun? Seine Niere arbeitet noch nicht. Und er war heute an der Dia und meinte, dass es so gut getan hat. Ich glaube, dass er mit der Veränderung nicht klar kommt, weil er sich mit der Dia abgefunden hatte und er meinte, dass er die ganzen Medikamente nicht nehmen will usw. Wir haben versucht ihn etwas zu ermutigen, aber er meint, dass ihm das alles zu viel ist und wenn er es gewusst hätte, hätte er es nicht gemacht. Wie wart ihr so drauf, als ihr transplantiert wurdet? Wie kann ich ihn ermutigen? Er mag nichts trinken, weil er alles wieder erbricht, aber das fördert die Funktion der Niere doch auch nicht... Ich glaube, dass wenn er so negativ denkt und er die Niere nicht geistig annimmt, dass es nicht sehr förderlich ist... Morgen wollen wir ihn nochtmal kurz besuchen, damit er weiß, dass wir uns sorgen machen. Aber wie können wir ihn ermutigen und was können wir für ihn tun?
Liebe Grüße und danke im Vorraus!
Merle
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- Roland
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Re: Re: Verzweiflung
20 Juli 2008 00:26
Macht ihn einfach Mut!
Alle Zweifel sind in diesem Moment keine guten Kameraden, alles wird gut!
Die Medikamente müssen genommen werden.
Und, daß eine Niere mal nicht sofort anspringt ist nicht unbedingt ungewöhnlich!
Gruss Roland
Alle Zweifel sind in diesem Moment keine guten Kameraden, alles wird gut!
Die Medikamente müssen genommen werden.
Und, daß eine Niere mal nicht sofort anspringt ist nicht unbedingt ungewöhnlich!
Gruss Roland
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- luisa
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Re: Re: Verzweiflung
20 Juli 2008 20:27
Hallo !
Die ersten drei Tage nach meiner (Doppelt) TX wollte ich sterben. Ich hatte zutiest bereut diesen Schritt gegangen zu sein. Die Medis kamen wieder retour vor lauter Übelkeit. Man schickte mir eine Psychologin, die sich eine Stunde mit mir unterhielt. Ziemlich ergebnislos.
Amvierten Tag ging es bergauf. Heute würde ich mich sofort wieder transplantieren lassen.
Ich habe für mich persönlich die ersten Tage nach der OP unter Durchgangssyndrom verbucht.
Also, Mut machen und Geduld haben!
LG, Luisa
Die ersten drei Tage nach meiner (Doppelt) TX wollte ich sterben. Ich hatte zutiest bereut diesen Schritt gegangen zu sein. Die Medis kamen wieder retour vor lauter Übelkeit. Man schickte mir eine Psychologin, die sich eine Stunde mit mir unterhielt. Ziemlich ergebnislos.
Amvierten Tag ging es bergauf. Heute würde ich mich sofort wieder transplantieren lassen.
Ich habe für mich persönlich die ersten Tage nach der OP unter Durchgangssyndrom verbucht.
Also, Mut machen und Geduld haben!
LG, Luisa
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- deejay
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Re: Re: Verzweiflung
20 Juli 2008 20:45
Bestimmte Medi nach der TX und deren hohe Dosis kann bei translantierten Patienten zu argen Stimmungsschwankungen führen. Spreche bitte mit den behandelnden Ärzten, diese können ggf. Medikamente austauschen, Dosierungen ändern oder auch Gegenmittel verabreichen.
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Re: Re: Verzweiflung
21 Juli 2008 00:23
Danke für die Antworten
Wir waren heute wieder bei ihm. Vorher hatten wir mit einer Bekannten gesprochen, die gerstern Abend noch bei ihm war. Seine Familie war gestern zu Besuch. Extra aus Nürnberg angereist. ALs wir heute ankamen, war er wie ausgewechselt. Wir waren so erleichtert, er steht sogar schon auf und seitdem geht es ihm viel besser. Er war fitter, schafft es sogar zu trinken und hat auch etwas gegessen und in den Kathetern war nicht nur Blut. Vielleicht fängt die Nieren ja bald an zu arbeiten. Ich bin so froh, dass es ihm schon viel besser geht
LG Merle
Wir waren heute wieder bei ihm. Vorher hatten wir mit einer Bekannten gesprochen, die gerstern Abend noch bei ihm war. Seine Familie war gestern zu Besuch. Extra aus Nürnberg angereist. ALs wir heute ankamen, war er wie ausgewechselt. Wir waren so erleichtert, er steht sogar schon auf und seitdem geht es ihm viel besser. Er war fitter, schafft es sogar zu trinken und hat auch etwas gegessen und in den Kathetern war nicht nur Blut. Vielleicht fängt die Nieren ja bald an zu arbeiten. Ich bin so froh, dass es ihm schon viel besser geht
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