Atemnot
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Atemnot
12 Jan. 2008 10:51
Hallo,
ich bin seit sechs Wochen transplantiert und es ist alles in Ordnung mit der Niere und ich fühle mich soweit auch ganz gut, bis auf eine verquere Verdauung, was wohl von Myfortic kommt, wie die Ärzte sagen.
Nun mein Problem: seit einigen Tagen bekomme ich häufiger schlecht Luft oder ich habe das Gefühl., nicht tief genug einatmen zu können und dann komme ich ins japsen. Das ist so, wenn ich länger am Stück rede oder auch , wenn ich mich etwas anstrenge, Treppen steigen oder Hausarbeit. Es ist nicht bedrohlich, aber unangenehm. Einer meiner Ärzte meinte, es könnte vom Cortison kommen, dass Wasser einlagern lässt und ich nehme jetzt eine kleine Dosis eines entwässernden Medikaments. Ich soll mal schauen, ob es dann besser wird. Auch jetzt, wo ich hier nur sitze und schreibe, habe ich das Gefühl, nicht tief genug atmen zu können. Wer von euch kennt das auch so und was habt ihr dagegen tun können? Ich freue mich auf eure Antworten.
Herzlichen Gruß, Silke
ich bin seit sechs Wochen transplantiert und es ist alles in Ordnung mit der Niere und ich fühle mich soweit auch ganz gut, bis auf eine verquere Verdauung, was wohl von Myfortic kommt, wie die Ärzte sagen.
Nun mein Problem: seit einigen Tagen bekomme ich häufiger schlecht Luft oder ich habe das Gefühl., nicht tief genug einatmen zu können und dann komme ich ins japsen. Das ist so, wenn ich länger am Stück rede oder auch , wenn ich mich etwas anstrenge, Treppen steigen oder Hausarbeit. Es ist nicht bedrohlich, aber unangenehm. Einer meiner Ärzte meinte, es könnte vom Cortison kommen, dass Wasser einlagern lässt und ich nehme jetzt eine kleine Dosis eines entwässernden Medikaments. Ich soll mal schauen, ob es dann besser wird. Auch jetzt, wo ich hier nur sitze und schreibe, habe ich das Gefühl, nicht tief genug atmen zu können. Wer von euch kennt das auch so und was habt ihr dagegen tun können? Ich freue mich auf eure Antworten.
Herzlichen Gruß, Silke
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 13:00
Hallo Silke,
hatte die Schwierigkeiten vor etwa 3 Monaten auch. Bis dahin wurde kein Entwässerungsmittel gegeben. Dann wurde die Dosierung auf jetzt 2x 20mg Furosemid eingestellt. Da die Niere aufgrund einer Verengung in einer der Transplant-Arterien nicht vollständig durchblutet wird, brauchte man aber viel Geduld um die richtige Dosis zu finden. Bei 20mg mehr (z.B. abends) steigt der Krea-Wert von 2,5 auf bis zu 3,9 an. Jetzt sind die Probleme - ich muss natürlich salzhaltige Speisen meiden - aber vollständig im Griff und ich habe keine Oedeme mehr und kann auch wieder durchatmen.
Beste Grüsse aus Hannover und schönes Wochenende
wünscht Carli
hatte die Schwierigkeiten vor etwa 3 Monaten auch. Bis dahin wurde kein Entwässerungsmittel gegeben. Dann wurde die Dosierung auf jetzt 2x 20mg Furosemid eingestellt. Da die Niere aufgrund einer Verengung in einer der Transplant-Arterien nicht vollständig durchblutet wird, brauchte man aber viel Geduld um die richtige Dosis zu finden. Bei 20mg mehr (z.B. abends) steigt der Krea-Wert von 2,5 auf bis zu 3,9 an. Jetzt sind die Probleme - ich muss natürlich salzhaltige Speisen meiden - aber vollständig im Griff und ich habe keine Oedeme mehr und kann auch wieder durchatmen.
Beste Grüsse aus Hannover und schönes Wochenende
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 13:34
Hallo Carli, danke für deine prompte Antwort. Das ist ja schon mal beruhigend für dich, dass man weiß, woher die Probleme kamen und schön, dass du jetzt Erleichterung hast. Dienstag gehe ich in die Transplantationsambulanz, mal hören, was die dazu sagen. Ich nehm jetzt 5 mg Torasemid.
Alles Gute und herzlichen Gruß, Silke
Alles Gute und herzlichen Gruß, Silke
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 13:47
hallo silke,
6 wochen nach der op bist du noch nicht am ziel. blutverluste, wundheilung, immunsuppresson und psyche machen allen tx zu schaffen. bei mir dauerte es etwa 6 monate, bis ich so fit war, dass ich wieder ca. 1stunde spazieren konnte.
ich schreibe dies, damit du dir mehr zeit nimmst für deine nach ntx-phase.
wenn alles glatt läuft und du die nebenwirkungen der medikamente gut verträgst, ist alles bestens.
also viel glück und mehr geduld,
gruss scorpio
6 wochen nach der op bist du noch nicht am ziel. blutverluste, wundheilung, immunsuppresson und psyche machen allen tx zu schaffen. bei mir dauerte es etwa 6 monate, bis ich so fit war, dass ich wieder ca. 1stunde spazieren konnte.
ich schreibe dies, damit du dir mehr zeit nimmst für deine nach ntx-phase.
wenn alles glatt läuft und du die nebenwirkungen der medikamente gut verträgst, ist alles bestens.
also viel glück und mehr geduld,
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 14:07
Hallo Scorpio,
du hast recht. Ich muss geduldiger sein. Im Moment neige ich auch dazu, mich sehr zu beobachten und wenn etwas anders ist als es bisher war, dann denke ich immer gleich es ist was nicht in Ordnung. Manchmal übernehme ich mich auch etwas in meinen Aktivitäten und muss mir dann immer selbst sagen, dass die OP noch nicht lange her ist und ich eigentllich überglücklich bin darüber, wie es jetzt schon ist.
Schöne Grüße, Silke
du hast recht. Ich muss geduldiger sein. Im Moment neige ich auch dazu, mich sehr zu beobachten und wenn etwas anders ist als es bisher war, dann denke ich immer gleich es ist was nicht in Ordnung. Manchmal übernehme ich mich auch etwas in meinen Aktivitäten und muss mir dann immer selbst sagen, dass die OP noch nicht lange her ist und ich eigentllich überglücklich bin darüber, wie es jetzt schon ist.
Schöne Grüße, Silke
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- Freya
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 15:12
Hallo silke,
Ich habe das gleiche Problem.Mein Artzt hat mich zu einem Lungenartzt geschickt.Dort haben sie meine Lungenfunktion überprüft. Die Enge in der Brust,sind Nebenwirkungen von den Medikamenten,Prograf oder Cordison, daß Gewicht spielt auch eineRolle .Meine Bronchien haben sich verengt und mir wurde ein Pulver - Viani- verschrieben.Ich nehme es nicht jeden Tag,nur wenn ich die Enge verspüre.Man muß es mit dem Artzt absprechen.Liebe silke nur Mut, es dauert halt eine Zeit bis der Körper sich auf die ganzen Maedikamente eingestellt hat.Ich habe 1 1/2 Jahre gebraucht,bis es so einigermaßen lief.Man kann es aber nicht verallgemeinern.
Kopf Hoch-Grüße Freya
Ich habe das gleiche Problem.Mein Artzt hat mich zu einem Lungenartzt geschickt.Dort haben sie meine Lungenfunktion überprüft. Die Enge in der Brust,sind Nebenwirkungen von den Medikamenten,Prograf oder Cordison, daß Gewicht spielt auch eineRolle .Meine Bronchien haben sich verengt und mir wurde ein Pulver - Viani- verschrieben.Ich nehme es nicht jeden Tag,nur wenn ich die Enge verspüre.Man muß es mit dem Artzt absprechen.Liebe silke nur Mut, es dauert halt eine Zeit bis der Körper sich auf die ganzen Maedikamente eingestellt hat.Ich habe 1 1/2 Jahre gebraucht,bis es so einigermaßen lief.Man kann es aber nicht verallgemeinern.
Kopf Hoch-Grüße Freya
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 16:34
Liebe Freya, danke für den Tipp mit den Bronchien und dem Pulver. Klar, die Medikamente sind ja alle nicht ohne, die wir einnehmen. Ich bin auch mal gespannt, welche Nebenwirkungen sich erst so über die Zeit zeigen. Bis jetzt habe ich ja den Eindruck, dass ich vieles ganz gut vertrage, aber es ist ja auch alles noch recht frisch.
Liebe Grüße, Silke
Liebe Grüße, Silke
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- Loulou
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Re: Re: Atemnot
12 Jan. 2008 21:24
ich hatte damals nach der TX beim Liegen das Gefühl, ich bekäme keine Luft und auch beim Einschlafen. Das hat sich dann nach einiger Zeit von selbst gegeben. Die Ärzte im Krankenhaus meinten, es habe damit zu tun, dass der Bauchraum während der Op mit so viel Luft angefüllt gewesen wäre und dass das alles auf die Lunge drücken würde, oder dass ich mir während der Capd angewöhnt hätte mehr durch den Brustkorb zu atmen. Mir hat dann geholfen, bewusst durch den Bauch zu atmen.
Und zu deinen Darmgeschichten: Der Darm nimmt es sehr krumm, wenn er durch eine Operation gestört wird und kann noch lange sehr nachtragend sein. (auch sone Weisheit vom Transplantationsteam im Krankenhaus)
Lass Dir Zeit
viele Grüße
Und zu deinen Darmgeschichten: Der Darm nimmt es sehr krumm, wenn er durch eine Operation gestört wird und kann noch lange sehr nachtragend sein. (auch sone Weisheit vom Transplantationsteam im Krankenhaus)
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