TX in Hann.-Münden ?
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TX in Hann.-Münden ?
04 Nov. 2007 08:54da bei mir möglicherweise eine TX ansteht (Lebendspende von meiner Partnerin) habe ich eine Frage. Ist hier zufällig jemand im Forum der in Hann.-Münden transplantiert wurde. Wäre schön wenn derjenige mir seine Erfahrungswerte mailen könnte. Zu Voruntersuchungen war ich nämlich schon dort!
Danke im voraus
LG Achim
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
05 Nov. 2007 07:39Ich vor 1,5 Jahren in Hann. Münden transplantiert worden. Mein Vater hat mir eine Niere gspendet!
Gruss André
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
05 Nov. 2007 07:44Ich war ja dort auch schon zum Gespräch, gefällt mir von der Größe her schon, ist zumindest alles überschaubar. Dann werden wir mal schauen, wie es mit den Voruntersuchungen weiter geht. Werde das Ganze dann in Hann.-Münden über die Bühne bringen.
Danke, LG Achim
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
05 Nov. 2007 08:00Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
15 Nov. 2007 14:39mein Erfahrungsbericht ist zwar nicht mehr wirklich aktuell, denn ich bin bereits 1989 im NZN transplantiert worden.
Damals habe ich mich jedenfalls dort sehr, sehr wohl gefühlt und war heilfroh, daß ich aus der Medizinfabrik Hannover kurzfristig wegen Überlastung zum NZN überwiesen wurde.
Wenn sich dort an der Qualität nichts wesentliches verschlechter hat, kann ich das NZN wirklich empfehlen und wenn Du schon zur Voruntersuchung dort warst, hast Du Dir ja sicher schon ein Bild machen können.
Viel Erfolg bei der TP, Ettemette
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
15 Nov. 2007 15:02ich danke Dir für Deine Ausführungen. Sag bloß die Niere arbeitet heute noch? Von der MHH Hannover hab ich auch nicht viel positives gehört. Wenn es geht werde ich es in Hann.-Münden machen lassen.
Dir Alles Gute, LG Achim
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
15 Nov. 2007 15:27ja, die Niere läuft noch - allerdings nicht mehr so gut. Krea bei +/- 3,5; Tendenz steigend.
Deshalb wurde vor 14 Tagen in Köln-Merheim ein Shunt gelegt.
In Hannover fühlte ich mich damals sehr allein gelassen: man schickte mich mutterseelenalleine zu den Untersuchungen (EKG, Röntgen). Ein freundlicher junger Mann, auf dem ich im Fahrstuhl traf, brachte mich dann hin. Wäre das nicht eigentlich Aufgabe einer Schwester/eines Pfegers oder zumindest eines Helfers gewesen? Man kann doch nicht eine sowieso schon total aufgeregte Patientin in so einem Riesenbau sich sebst überlassen.
Im NZN war alles so persönlich und jeder hat sich für einen gefreut, daß es mit der TP geklappt hat - sogar die Putzfrau hat gratuliert.
Das hat mir supergut gefallen. Ich hoffe, es ist heute auch noch so nett und persönlich dort.
Liebe Grüße, Ette
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
15 Nov. 2007 16:12ich glaube schon, dass es dort noch so nett ist! Jedenfalls hatte ich den Eindruck als ich kürzlich zum Gespräch dort war. Da hat der ehemalige Chefarzt über Transplantationen im allgemeinen gesprochen. Der hatte seit 1966 über 1000 Nieren transplantiert, ist jetzt aber im Ruhestand. Das Problem bei uns ist, dass wir unterschiedliche Blutgruppen haben. In Freiburg und Hannover wird so etwas aber schon transplantiert mit sehr gutem Erfolg. Wie ich von meinem Nephrologen erfahren habe, wollen sie in Hann.-Münden auch mit der Tranplantation inkompatbler Blutgruppen anfangen. Schaun wir mal.
LG Achim
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
15 Nov. 2007 18:37von blutgruppeninkompatiblen Transplantationen habe ich vor einiger Zeit (Mitte des Jahres) im Fernsehen das erste Mal gehört und gesehen.
Wie habe ich mir denn dieses Verfahren vorzustellen? Vielleicht käme mein Mann dann als Spender in Frage. In Köln-Merheim, wo ich jetzt seit über 10 Jahren zur Nachsorge bin (durch Umzug war mir der Weg nach Hann. Münden dann doch zu weit), hat niemand dieses Thema angesprochen.
Auch eine Cross-over-Transplantation wurde dort (noch) nicht angesprochen, obwohl dort schon eine - in Kooperation mit der Uni Essen - stattgefunden hat. Mindestens - den entsprechenden Bericht habe ich im Sommer bei Hier und Heute unterwegs gesehen.
Alles sehr seltsam. Ich glaube, ich muß mal ein paar Fragen stellen beim nächsten Termin.
Gruß, Ettemette
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
16 Nov. 2007 05:35was ich bisher erfahren habe ist: Du mußt 4 Wochen vor der geplanten TX ins Krankenhaus für 2 Tage, dort bekommst Du eine Blutspülung wo die Antikörper zerstört werden sollen, damit es keine Abstoßung gibt. Eine Woche vor der Transplantation kommst Du dann wieder in die Klinik wo das wohl nochmal gemacht wird und Du auf entsprechende Medikamente eingestellt wirst. Bis zur TX bleibst Du dann da. Die TX selbst unterscheidet sich nicht von den herkömmlichen Transplantationen. In Freiburg haben sie inzwischen 28 solcher OP`s gemacht. In der Anfangsphase gab es bei zweien Probleme, die aber durch Medikamente erfolgreich behandelt wurden. Bei allen anderen gab es keinerlei Abstoßungsreaktionen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende...
LG Achim
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
16 Nov. 2007 09:34so, wie Du das Verfahren schilderst, habe ich es auch aus dem TV-Bericht in Erinnerung. Dort wurde einem jungen Mann die eigentlich nicht passende Niere seiner Mutter transplantiert.
Wie sieht es dann mit der Medikation nach der TP aus? Wie bei uns auch - die üblichen Verdächtigen an Immunsuppresiva?
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du auf diese Weise in den Genuß einer gut funktionierenden Niere kommst!
Ich werde auf jeden Fall bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit die Fragen nach CAPD als Alternative zur HD als auch bezüglich Crossover- oder die Transplantation mit unpassenden Blutgruppen stellen.
Ich wünsche ein schönes Wochenende!
Ette
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Re: Re: TX in Hann.-Münden ?
16 Nov. 2007 10:03das nehme ich mal an, dass sich die Medikation nicht groß verändert. Möglicherweise kommen noch das eine oder andere Medikament dazu. Schlimmer als vor meiner Dialyse kann es eigentlich nicht werden, was ich da morgens an Tabletten geschluckt habe, da brauchten andere kein Frühstück mehr *lol*
Dann nochmal liebe Grüße aus dem Tiefschnee,
Achim
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