Neues Verfahren
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Neues Verfahren
25 Sep. 2006 08:43
Verpflanzung von Nieren ganz ohne Abstoßung
Jahreskongress in Essen:
Verfahren der Zukunft
Essen. Experten sehen Chancen, dass transplantierte Nieren in Zukunft vom Körper nicht mehr abgestoßen werden. Bei einem Teil von 30 Patienten habe das so genannte Immuntoleranz-Verfahren mittels Zellaustauschs bereits erfolgreich angeschlagen, sagte Prof. Thomas Philipp, Präsident der Gesellschaft für Nephrologie GfN (Nierenkunde).
Auch auf die Verpflanzung anderer Organe wie Herz und Leber solle der Test ausgeweitet werden, sagte Philipp beim Jahreskongress der Gesellschaft in Essen (23. bis 26. September).
Entwickelt wird eine Toleranz des Körpers gegenüber fremden Zellen und Organen, so Philipp. Die Zellen von Spender und Empfänger würden im Reagenzglas mit Medikamenten so verändert, dass sie sich aneinander gewöhnten. Damit müssen die Patienten keine Medikamente mehr einnehmen, die das Abstoßen verhindern sollen und auf die Dauer schädlich sind.
Rund fünf bis zehn Prozent der jährlich 2000 Patienten in Deutschland, die Nieren eingepflanzt bekommen, sterben nach Angaben von Philipp an Nebenwirkungen der Medikamente oder auf Grund des Abstoßens des neuen Organs. Der Durchbruch des neuen Verfahrens lasse aber noch etliche Jahre auf sich warten.
Quelle: WAZ online 24.09.2006
Werner
Jahreskongress in Essen:
Verfahren der Zukunft
Essen. Experten sehen Chancen, dass transplantierte Nieren in Zukunft vom Körper nicht mehr abgestoßen werden. Bei einem Teil von 30 Patienten habe das so genannte Immuntoleranz-Verfahren mittels Zellaustauschs bereits erfolgreich angeschlagen, sagte Prof. Thomas Philipp, Präsident der Gesellschaft für Nephrologie GfN (Nierenkunde).
Auch auf die Verpflanzung anderer Organe wie Herz und Leber solle der Test ausgeweitet werden, sagte Philipp beim Jahreskongress der Gesellschaft in Essen (23. bis 26. September).
Entwickelt wird eine Toleranz des Körpers gegenüber fremden Zellen und Organen, so Philipp. Die Zellen von Spender und Empfänger würden im Reagenzglas mit Medikamenten so verändert, dass sie sich aneinander gewöhnten. Damit müssen die Patienten keine Medikamente mehr einnehmen, die das Abstoßen verhindern sollen und auf die Dauer schädlich sind.
Rund fünf bis zehn Prozent der jährlich 2000 Patienten in Deutschland, die Nieren eingepflanzt bekommen, sterben nach Angaben von Philipp an Nebenwirkungen der Medikamente oder auf Grund des Abstoßens des neuen Organs. Der Durchbruch des neuen Verfahrens lasse aber noch etliche Jahre auf sich warten.
Quelle: WAZ online 24.09.2006
Werner
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Re: Re: Neues Verfahren
25 Sep. 2006 13:04
Hi Werner,
geht das denn so schnell, dass sich die Zellen vom Spender und Empfänger aneinander gewöhnen. Die zu transplantierende Niere hat ja auch nur eine gewisse Zeit, um transplantiert zu werden. Muss also ein schnelles Eingewöhnen sein. Wenn Du noch was Neues darüber hörst, schreibe es doch bitte wieder in dieses Forum. Grüße von Beate
geht das denn so schnell, dass sich die Zellen vom Spender und Empfänger aneinander gewöhnen. Die zu transplantierende Niere hat ja auch nur eine gewisse Zeit, um transplantiert zu werden. Muss also ein schnelles Eingewöhnen sein. Wenn Du noch was Neues darüber hörst, schreibe es doch bitte wieder in dieses Forum. Grüße von Beate
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Re: Re: Neues Verfahren
25 Sep. 2006 13:10
Hallo,
ich war bei einem Vortrag des Prof. der Uniklinik Kiel, von der diese Studien grundsätzlich ausgingen und bei denen das schon eine Weile läuft. Die ersten Versuche wurden mit Lebendspenden gemacht, da konnte man die Zellen schon einige Tage vor der TX verabreichen. Bei Postmortalen Spenden soll das aber grundsätzlich auch gehen - es wird so oder so zunächst Immunsuppression gegeben, die dann nach und nach abgesetzt wird.
Einen Probanden hatte der Prof auch mitgebracht, der damals schon knapp 1 Jahr ohne Immunsuppression war. Aus anderer Quelle habe ich allerdings gehört, dass der inzwischen wieder was neben muss (wobei die Dosierungen viel viel geringer sind als bei uns Normalos).
Elke
PS Solche und viele vergleichbar spannende Seminarthemen + Referenten mobilisieren die Jungen-Nierenkranken immer wieder.
ich war bei einem Vortrag des Prof. der Uniklinik Kiel, von der diese Studien grundsätzlich ausgingen und bei denen das schon eine Weile läuft. Die ersten Versuche wurden mit Lebendspenden gemacht, da konnte man die Zellen schon einige Tage vor der TX verabreichen. Bei Postmortalen Spenden soll das aber grundsätzlich auch gehen - es wird so oder so zunächst Immunsuppression gegeben, die dann nach und nach abgesetzt wird.
Einen Probanden hatte der Prof auch mitgebracht, der damals schon knapp 1 Jahr ohne Immunsuppression war. Aus anderer Quelle habe ich allerdings gehört, dass der inzwischen wieder was neben muss (wobei die Dosierungen viel viel geringer sind als bei uns Normalos).
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PS Solche und viele vergleichbar spannende Seminarthemen + Referenten mobilisieren die Jungen-Nierenkranken immer wieder.
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- Geierlein
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Re: Re: Neues Verfahren
25 Sep. 2006 15:42
Ich werde heute Abend meinen Doc fragen, der war am WE auf dieser Tagung!
Werner
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Re: Re: Neues Verfahren
25 Sep. 2006 15:44
Na ja, das stand heute groß in der Regionalzeitung und in deren Onlineversion und ich fand das Thema interessant für Euch alle! Oder war das auch ein Fehler?
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Re: Re: Neues Verfahren
25 Sep. 2006 16:49
Na klar ist das interessant - für wen wenn nicht für uns 
Lieben Gruss
Elke
Lieben Gruss
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- Geierlein
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Re: Re: Neues Verfahren
26 Sep. 2006 21:14
Nun, er war nicht bei diesem Vortrag, er hat sich spezielle Vorträge angehört, die sich mit seinen Forschungsvorhaben befassen!
Für Leichenspenden scheint das Verfahren kaum möglich zu sein!
Werner
Für Leichenspenden scheint das Verfahren kaum möglich zu sein!
Werner
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