Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
22 Sep. 2005 17:24Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
23 Sep. 2005 09:27das mit dem Erfolg ist mir auch schon mal sauer aufgestossen.
Ich bin seit 14 Jahren Herztransplantiert und nach 8 Jahren fingen die Nieren an ihren Dienst zu versagen. Das lag an einer sehr hohen Cyclosporin einstellung die dann wo es eh schon zu spät war deutlich reduziert wurde.
Mir ging es beschissen und bald schon war ich an der Dialyse.
Aber unter den Arztbriefen von den HerzTxlern stand immer was von einem guten Langzeiterfolg.
Für mich war das damals Zynismus pur.
LG Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
23 Sep. 2005 13:54wo wurdest Du transplantiert?
ich bin seit acht Jahren Htx ,Herzzentrum Leipzig,
[Dr.Rahmel-Prof. Mohr],und seit zwei Jahren an der Dia.
Lieben Gruß.
kassa
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
23 Sep. 2005 23:041. Jeder muss für sich entscheiden - mit allen risiken - ob er/sie dazu bereit ist, und das sind ausschließlich persönliche Gründe, die ich nicht bewerten will und kann.
2. Forschung birgt ein gewisses risiko, und erst im Laufe der Zeit werden weitere Erkenntnisse dazu kommen. Es nützt nichts, jetzt immer dagegen zu sein ohne die Langzeitwirkungen abzuwarten und zu kritisch zu begleiten, sonst gäbe es einen medizinischen Fortschriftt nicht.
.
Deshalb beobachte ich dies sehr genau und immer, wenn ich in Freiburg bin, frage ich nach - und es gibt Gott sei Dank derzeit keine Komplikationen. Und ich möchtge auch nicht immer Dr. Kirste in der Kritik sehen, denn viele Freiburger Patienten (ich auch) haben ihm viel zu verdanken und er hat das Freiburger Zentrum mit seinem Team sehr gut aufgebaut. Das hat - wohlgemerkt - nichts mit einer kritischen Betrachtung seiner aufgabe als DSO Chef zu tun, aber bitte diese Aufgabe von seiner Freiburger Tätigkeit trennen. hemago
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
23 Sep. 2005 23:39ich wurde in Bad Oeynhausen Operiert.
Prof. Körfer
LG Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
25 Sep. 2005 09:10Mein Wunsch ist es, meiner Tochter eine Niere zu spenden. Sie hat die Blutgruppe 0 und ich A. Wir hatten vor ein paar Tagen unser erstes Vorstellungsgespräch in der Charite. Uns wurde abgeraten, weil es noch keine Langzeiterfahrungen gibt. Wir waren beide traurig aber wir hatten uns auch schon bei Gesprächen vorher entschieden, kein Risiko einzugehen. Es gibt noch die Möglichkeit, wo zwei Paare sich finden von denen der eine dem anderen (des anderen Paares) eine Niere spendet. Dafür gibt es auch einen Namen, habe ihn leider vergessen. Also das bedeutet, ich gebe meine Niere einem Empfänger der die Blutgruppe A hat und meine Tochter bekommt von dem anderen Paar die Niere (von dem Spender) , der die Blutgruppe 0 hat. Wir werden uns auf jeden Fall mit allen Möglichkeiten auseinander setzen und weiterhin die Informationen verfolgen.
Alles Gute für alle
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
25 Sep. 2005 12:12Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
26 Sep. 2005 10:05Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
26 Sep. 2005 11:34crossoverspenden sind in deutschland durch das Transplantationsgesetz ausgeschlossen.
Soweit ich weiss gab es mal einen Fall in Freiburg wo die Crossoverspende in der Schweiz durchgeführt wurde. Danach gab es dann einen Prozess um die Kostenübernahme durch die Krankenkasse. in diesem Prozess unterlag der Kläger (Organempfänger) und musste die Kosten selber tragen.
Wie die Strafrechtliche Situation aussieht, wenn eine solche OP in Deutschland durchgeführt wird weiss ich nicht.
In vielen Ländern ist die Crossoverspende zulässig und es gibt meiner Meinung nach nicht viel Gründe die dagegen sprechen.
Aber auf der anderen Seite ist die Umgehung des Transplantationsgesetz immer eine heikle Sache. Dadurch wird auch immer wieder das Vertrauen der Bevölkerung zur Organspende auf die Probe gestellt.
Ich wünsche euch viel Glück auf euren Weg zur TX und hoffe natürlich das alles gut geht.
Liebe Grüssse Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
26 Sep. 2005 17:29gerade habe ich einen interessanten Artikel aus der Ärztezeitung gelesen.
Dort geht es genau um das Thema Crossover Spenden.
In letzter Zeit hat es wohl schon einige Crossover Spenden gegeben, wo sozusagen vor der Spende eine persönliche Beziehung zu den Spender/Empfänger Paaren hergestellt wurde um sich rechtlich zum TXGesetz konform zu verhalten.
Von daher scheinen die Mediziner und Medizinrechtswissenschaftler einen Weg gefunden zu haben Patienten zu helfen ohne geltendes Recht zu brechen.
Hier ist der Link dazu : www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/26/171a0203.asp
Gruss Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
26 Sep. 2005 17:47Ich kenne sehr gut den Freiburger Fall und das ist ein Alptraum. Euch von Herzen alles Gute hemago
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
26 Sep. 2005 23:44ich kann Deine Aufregung nur zum Teil nachvollziehen.
Hier wird doch nur eine Praxis angewendet die in anderen Ländern (z.B. Österreich)schon länger Praktiziert wird.
Crossoverspenden haben dort nichts mit Organhandel zu tun sondern sind eine weitere Alternative zur normalen Lebendspende unter Angehörigen.
Ich seh auch nicht wie da ein Handel entstehen soll. Beide bringen die selbe Leistung und damit hat keiner einen Vorteil.
Was ich mit einem etwas mulmigen Gefühl betrachte ist der wirklich etwas ungewöhnliche Weg der dort gegangen wurde.
Da hätte eine Klare rechtliche Klärung vorher stattfinden sollen.
Aber wenn man liest das dort das TX Zentrum in Essen beteiligt ist, weiss man ja schon wer dahintersteckt.
Professor Broelsch in Essen versucht immer wieder durch ungewöhnliche Methoden die eingefahrene Situation im Deutschen Transplantationswesen aufzurütteln.
Dazu kann man verschiedene Ansichten sein, aber meiner Meinung nach ist der Broelsch ein guter der ungewöhnliche Wege geht um seinen Patienten zu helfen.
Ob er damit letzendlich mehr hilfreich oder schädigend ist kann ich nicht beurteilen.
LG Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 09:39ich lese die Beiträge mit großem Interesse und möchte eigentlich nur folgendes dazu sagen. Ich denke nicht, dass Mario die cross-over-Spende oder Lebendspende generell ablehnt. Ich denke, und das ist auch meine Meinung, diese Alternativen werden in der Öffentlichkeit zu sehr als Allheilmittel dargestellt. Dadurch könnten sich sehr viele Menschen von der moralischen Pflicht entbunden sehen, sich Gedanken um einen Organspendeausweis zu machen, nach dem Motto: Es geht doch auch anders. Cross-Over und Lebenspende sind gute Alternativen, aber eben Alternativen und niemals ein Ersatz für die postmortale Spende. Das sollte man bei allen neuartigen Möglichkeiten immer und immer wieder betonen. Sie decken aber nicht das Problem 12.000 Nierenkranker, die auf der Liste stehen, ab. Und denken wir an die Menschen, die auf ein Herz etc... warten, bei denen solche Möglichkeiten nicht im Ansatz möglich sind. Lässt die Organspendebereitschaft nach, sind diese PAtienten am schlimmsten betroffen, denn sie sind von der postmortalen Spende unweigerlich abhängig.
alles Liebe
chrisi
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 11:59Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 12:22ja die Gefahr das die Spendenbereitschaft durch propagierung von Lebendspenden wird in diesem Zusammenhang oft erwähnt.
Ich würd sagen die Spendenbereitschaft hängt viel mehr mit dem Vertrauen der Spender zum Medizinapparat zusammen.
Wenn die Diskussion aufkommt höre ich auch oft Argumente wie z. B. :
Die lassen mich wohl eher sterben wenn ich einen Spendeausweis habe.
Die verdienen Geld durch meinen Tod.
Aber das Argument:
Es gibt doch Lebendspenden warum sollte ich dann einen ausweis haben.
Hab ich noch nicht gehört.
Aber ich bin auch nicht der Meinung das man Lebendspenden eine höhere Aufmerksamkeit als den Leichenspenden zukommen lässt.
Lebendspenden sind letzlich riskante Eingriffe an gesunden Menschen und sowas kann man eigentlich nur mit vorsicht betrachten.
LG Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 18:18ich verstehe Dich sehr gut und finde Deine Einstellung auch nicht verkehrt.
Wir liegen nicht weit auseinander.
Sowas müsste man mal direkt ausdiskutieren.
LG Roland
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 20:321. Vorrang hat die postmortale Spende, Intensivierung der Arbeit der DSO ausschließlich für diese Aufgabe, in alle KH TX - Beauftragte, Werbung für Spendenausweis und Spendenbereitschaft.
2. Lebendspenden sind grundsätzlich möglich, wenn eine intensive Aufklärung durchgeührt wird, keine Abhängigkeiten und keine finanzielle oder andere geldwerte Leistungen vorliegen.
3. Die Kosten für postmortale TX und LebendTX dürfen sich nicht unterscheiden, es darf kein Geschäft daraus werden.
Ich denke, damit versachlichen wir eine Dussion, die zunehmend als ein entweder-oder geführt wird und zu einem Glaubensthema ausartet. Wir solten auch nicht vergessen, dass alle Betroffenen (mit Ausnahme bei Kinder - TX) mündige Bürger sind.
So, und nun bin ich auf Beiträge gespannt. hemago
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 21:59darf ich? Irgendwie haben hier alle Recht. Doch ich habe jede Menge Standerfahrung und weiß, was die Leute so beschäftigt, kenne ihre Ängste, habe sehr viel und gut diskutiert. Das mit der cross-over-Spende finde ich im Prinzip auch gut und jeder sollte selbst entscheiden, ob die emotionale Bindung nun wichtig ist oder nicht. Daran haperts ja gar nicht. Was mir ein wenig Sorgen macht, dass es halt nicht als gute Alternative, sondern nach und nach als ERsatz angesehen werden könnte, zumindest in der Öffentlichkeit (auf Jahre gesehen). Dann werden nicht nur die bekannten Sprüche am Stand stattfinden, sondern dann kommen noch neue hinzu. Es ist eine gute Alternative und ich mag auch gar nicht urteilen, ob sich die Leute kennen sollten oder nicht. Kaum jemand hat in seinem Bekanntschaftskreis jemanden, der ebenfalls nierenkrank ist und damit hat es sich eh schon mit der emotionalen Bindung, zumindest bei cross-over. Die Leute kennen sich ohnehin nicht, auch wenn sie sich ein paar Mal vorher getroffen haben. Ich hoffe, das kommt jetzt so rüber, wie ich es meine. Ich persönlich finde cross-over und Lebenspende gut, doch die postmortale Organspende muss trotzallem voran getrieben werden und da hängt es an unseren Krankenhäusern. Und da sollte mal endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die missachten einfach irgendwelche Gesetze und ich bezahle über 20 Euro, weil ich in einer 30-Zone 38 gefahren bin. Das ärgert mich!!! Aber ist jetzt am Thema vorbei, sorry.
Alles Liebe
chrisi
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
27 Sep. 2005 22:41Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- kerstin
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Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 11:13Heinz und ich hatten das Riesenglück, dass ich medizinisch & psychologisch geeignet war, ihm 2002 eine Niere zu schenken und zudem nicht nur unsere Blutgruppen, sondern auch noch 4 der 6 nächsten Untergruppen zusammenpassten.
Wäre es aber aus Gründen der Blutgruppenunverträglichkeit nicht möglich gewesen, dass ich ihm eine Niere geben kann, dann hätte ich „Himmel & Hölleâ€? in Bewegung gesetzt, um meinem Mann auf eine andere Weise zu helfen. Im Klartext: Ich hätte alles versucht, um die entsprechenden Partner für eine cross-over-Spende zu finden.
Ich war zu diesem Zeitpunkt über 18 und nicht „blondâ€?, gut aufgeklärt von Ärzten und Psychologen, von Betroffenen und Angehörigen hier aus dem Forum und aus dem Internet. Es war meine freie Entscheidung. Und ich habe immer betont, dass ich die Lebendspende auch zu 50 % für mich gemacht habe.
Gesetze werden immer wieder geändert, Gesetzte werden den Gegebenheiten angepasst. Aber wer macht denn die Gesetze? Doch wohl am wenigsten die selbst Betroffenen, in unserem Fall Dialysepatienten und deren Partner und Angehörige.
Vor 1997 gab es auch „Riesengeschreiâ€? über die Möglichkeiten einer Lebendspende. Und sogenannte „Grauzonenâ€? in den Gesetzen werden immer ausgenutzt, und ich glaube, es gibt fast keinen Menschen, der das nicht schon irgendwann und irgendwie mal „ausgenutztâ€? hat, z.B. bei der Steuererklärung. Aber da geht es „nurâ€? um Geld – hier geht es um Leben!!!!
Ich persönlich kann bei einer cross-over-Spende absolut keine Gefahr für einen Organhandel erkennen und ich finde es auch in keinster Weise bedenklich.
Hemago schrieb: „Dann lass uns nicht diesen Weg verteufeln, sondern ihn für das nehmen, was er ist: für eine kleine Gruppe Betroffener ein zweiter Weg. Schön, dass sie ein bißchen mehr Glück haben.â€? Dem kann ich einfach nur zustimmen.
Sicherlich sind bei einer Lebendspende 2 Op`s notwendig, doch wohl auch bei einer postmortalen – da werden doch die Organe auch nicht bloß herausgerissen. Ich bin der Meinung, dass der „Geld-Verdienst-Faktorâ€? hier absolut die falsche Diskussionsgrundlage ist.
Ich wünsche allen Dialysepatienten und deren Angehörigen von ganzem Herzen alles Liebe und Gute und recht viel Kraft auf ihrem Weg, die richtige Entscheidung für sich zu finden.
Ich hoffe doch sehr, dass sich keiner in irgendeiner Weise durch meine Worte angegriffen fühlt, denn das ist nicht meine Absicht. Ich habe hier nur meine ganz persönliche Meinung zu der Problematik dargelegt. LG Kerstin
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 11:46wie gehts euch? Lange nix mehr gehört. Verteufeln tut hier niemand die cross-over-Spende und schon gar nicht die Lebendspende. Ich denke und das ist, wie ich glaube, auch Rios Meinung, dass einfach zu wenig für die postmortalen Spenden getan wird, denn nicht jeder hat die Möglichkeit einer Lebend- oder einer cross-over-Spende (Dieter hat selbst nur noch eine Niere und somit fällt das schon mal für mich persönlich flach). Ich glaube, damit ist in ganz einfachen, unprätentiösen Worten alles gesagt. Ich fand die Diskussion eigentlich sehr sachlich, von allen. Weiter so
Alles Liebe für alle, egal wer sich wie für was entscheidet.
Chrisi
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 14:16du kannst mir jederzeit ganz persönliche Fragen stellen und ich werde sie auch beantworten. Ein geeignetes Paar wäre in der gleichen Situation wie wir gewesen. Da ist die Geldfrage überhaut kein Thema!!!
LG Kerstin
@ Liebe Chrissi,
uns geht es beiden sehr gut. Vielen Dank für die Nachfrage.
Ich wollte mit meinem Ausführungen wirklich nur meine ganz persönliche Meinung aus der Sicht eines Spenders darlegen. Aber um sich richtig verständlich zu machen, muss man manchmal ein bisschen weiter ausholen. In einem persönlichen Gespräch geht das immer einfacher, als in schriftlicher Form.
Grüße bitte Dieter ganz lieb von uns.
LG Kerstin
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 17:27Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 18:19Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
28 Sep. 2005 19:00ich schliesse mich deiner Meinung an!!!!!!!!!
Gruß
Corinna
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Re: die Kunst des Aneinandervorbeiredens
28 Sep. 2005 19:34Y: Na und? Deshalb musst du trotzallem arbeiten!
X: Deshalb ist es trotzdem schön.
Y: Im Büro ist es immer gleich und Frau Z ist so blöd wie immer.
X: Meine Frau liebt das Wetter.
Y: Mein Chef ist im Urlaub.
X: Wir fahren am Wochenende an die Talsperre.
Y: Die haben mir das Konto gesperrt, weil ich ein wenig über dem Dispokredit war.
X: Findest du das Wetter nicht auch herrlich?
Y: Wenn mein Konto wieder klar ist, fahre ich mal endlich mit meiner Frau an eine Talsperre.
X: Aber da fahre ich doch schon hin.
Y: Woher soll ich das wissen?
X: Na, ich sagte es doch schon.
Y: Du sagtes bloß, dass das Wetter schön ist.
X: Ja, aber was bringt mir das? Ich muss ja eh arbeiten. Eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mir mal was leihen kannst, ich bin knapp bei Kasse.
Soviel zum Thema oben. Vielleicht sollte mal jeder verstehen wollen, was der andere meint und dann wären sich eigentlich alle einig. Denn hier wird auf Teufel komm raus, aneinander vorbeigeredet.
Alles Liebe
:-]
chrisi
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
28 Sep. 2005 20:13Ganz ehrlich: Wenn ich ein Organ brauche, ist es mir sch...egal, woher und wie ich es bekommen kann.
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
29 Sep. 2005 00:00Na prima !!!!
Sag mal wo lebst du eigentlich? ORGANHANDEL IST VERBOTEN!!!! kapiert?
Mann oh Mann bin ich jetzt sauer.
Es ist dir sch....egal. Du musst ganz arm dran sein, mein Mitleid hast du jetzt schon. Warum reisst du dir nicht die Niere deiner Frau aus dem Leib oder die deiner Verwandschaft?
Keinen Gruß
Corinna:-/

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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
29 Sep. 2005 00:08Roland
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Re: Re: meine ganz persönliche Meinung
29 Sep. 2005 07:10zu den oben angesprochenen Themen.
Vieleicht sollte man wenn neue Wege in der Medizin gegangen werden das nicht gleich versuchen schlecht zu reden und irgendwelche Horrorszenarien aufzubauen.
Folgende Fragen stellen sich mir da: würde es heute überhaupt Transplantationen geben wenn nicht irgendwann mal ein Arzt damit angefangen hätte. Versucht ob es überhaupt möglich ist??? Die Medikamente mußten auch entwickelt werden, an Menschen getestet um dann auf den Markt gebracht zu werden.
Wer wußte den in den Anfangszeiten der Transplantationsmedizin, wie lange ein Organ funktioniert. Oder welche langfristigen Nebenwirkungen die Medikamente haben???
Zum Glück für uns heute, haben sich damals Menschen gefunden die das Risiko eingegangen. So gibt es auch heute jemanden der sich dem Risiko der bei nichtübereinstimmung der Blutgruppe transplantieren lässt. Und nur durch solche mutigen Patienten und Ärzte ist es überhaupt möglich in diesem Bereich voranzukommen. Deswegen sollte man nicht gleich am Anfang eines neuen begangenen Weges über Langzeitstudien und Nebenwirkungen diskutieren und gleich das schlechte daran zu suchen. Wenn sich irgendwann zeigt das es mit großen Problemen für den Patient verbunden ist, dann kann man mit Recht kritisch damit umgehen.
Genauso bei den cross-over Spenden. Der Disput ist doch auch typisch deutsch. Es muß erstmal alles bis auf die kleinste Eventualität diskutiert und auseinandergenommen werden. Was wäre wenn......ja aber dann.....ja und dann könnte aber das und das......
Aus diesem Grund gibt es wahrscheinlich auch so wenige Organspender, weil alles zu bürokratisch und zu kompliziert gemacht wird.
Wenn sich zwei Paare finden oder gefunden werden, die beide das gleiche wollen, dann finde ich die Art der Lebendspende auch in Ordnung. Selbstverständlich muß der Gestetzgeber Mißbrauch durch irgendwelche Geldgeier ausschliessen. Ein unabhängiges Gremium, über das die cross-over-Spenden koordiniert werden, reicht doch eigentlich.
Das war nun MEINE ganz persönliche Meinung zu den Themen
Olli
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Re: Re: Transplantation bei Nichtübereinstimmung der Blutgruppe
30 Sep. 2005 09:09Klar hat es Grenzen, ich wollte eigentlich nur sagen, daß ich mich jederzeit um eine Crossoverspende oder falsche Blutgruppe bemühen würde.
Und daß ich das pseudomoralische Getue nicht verstehe.
Und um tauschwillige Paare zu finden braucht man sicher kein Geld, wofür gibts Internet ?
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