Kaffee
- atane
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Kaffee
15 März 2005 10:50ich hab zwar schon den Suchbegriff Kaffee eingegeben, aber nichts gefunden, mit dem ich zufrieden gewesen wäre (bin schrecklich, ich weiß). Wie haltet ihr TX-ler das eigentlich? Berechnet ihr die Kaffeetrinkmenge mit ein bei eurer täglichen Trinkmenge, oder nicht? Die Meinungen gehen da ja schon in der Uni auseinander, wie ist das bei euch? Bin mal gespannt auf Anworten.
Liebe Grüße
Renata
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 11:17also ich rechne meinen Kaffee mit ein,ich trinke am Tag so 2 bis 3 Tassen,allerdings sehr grosse,da passen 300ml rein. Dazu aber noch 2,5 liter Apfelsaftschorle mit viel Wasser gemischt.
Ich achte aber darauf nie mehr als diese obige Menge Kaffee zu trinken. Das Kaffee treiben soll habe ich noch nicht bemerkt und ich habe meine Niere schon über 2 Jahre und da ich ja noch genügend andere Flüssigkeit zu mir nehme wird der Kaffee ja sozusagen verdünnt.
Liebe Grüße
Luca (Corinna)
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- Gerd
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 11:34> Berechnet ihr die Kaffeetrinkmenge mit ein bei eurer täglichen
> Trinkmenge, oder nicht? Die Meinungen gehen da ja schon in der
> Uni auseinander, wie ist das bei euch? Bin mal gespannt auf
> Anworten.
> Liebe Grüße
> Renata
________
Hallo Renata,
ich finde die Frage nicht sonderlich wichtig (für mich), da ich sowieso über 3 Liter pro Tag trinke (im Sommer etwas mehr).
Ich weiß, dass diese Frage (Kaffee einrechnen - oder nicht?) vielleicht interessant ist, wenn man die Bilanz von Einfuhr/Ausfuhr ermitteln will. Aber das mache ich schon ewig (seit ca. 9 Jahre) nicht mehr. Ich habe das nur im 1. Jahr nach Tx gemacht und dabei festgestellt, dass das ein ziemlicher Stress ist, mit dem man sich ganz schön fertig machen kann.
Bei mir hat die Bilanz nämlich nie richtig gestimmt - oft war die Einfuhr (Trinkmenge) größer als die Ausfuhr (Harnmenge) - und es ließ sich trotzdem nichts davon ablesen, da im Sommer z.B. der Verlust duch Schwitzen durchaus mehr als einen Liter betragen kann.
So habe ich die ganze Urinpanscherei komplett aufgeben und trinke eben viel und stelle mich mit solchen Rechenspielen nicht unnötig unter Stress.
Der einzige (halbwegs) aussagekräftige Parameter für Nierenfunktion ist das Kreatinin. Und das lasse ich alle 6 Wochen bestimmen.
Ich denke, das muss jeder selbst entscheiden, wie sklavisch er sich an die Vorgaben seines Tx-Zentrums hält. - Irgendwann siegt (bei manchen) der gesunde Menschenverstand - gepaart mit der nötigen Sorgfalt und Eigenbeobachtung: fühle ich mich wohl/gesund... habe ich irgendwelche Anzeichen einer möglichen Abstoßung (unerklärliche Gewichtszunahme) usw...
Inm diesem Sinne, viele Grüße,
Gerd
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 13:08wenn dir diese Frage nicht sonderlich wichtig ist,warum antwortest Du dann überhaupt?
Ich fühle mich ehrlich gesagt etwas angegriffen von deiner Antwort,da ausser mir noch keiner geantwortet hat!
Gruß
Luca
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 14:56wenn du den ganzen Satz
ich finde die Frage nicht sonderlich wichtig (für mich), da ich sowieso über 3 Liter pro Tag trinke
liest, mußt du dich nicht angegriffen fühlen.
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- atane
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 15:24ne, ich trink ja auch ohne den Kaffee dazuzurechnen mindestens 3 liter, meistens mehr. Aber es hat mich einfach mal interessiert. Stimmt, das mit der Urinmenge stimmt auch bei mir, teilweise fehlen ein paar Tage hintereinander einige ml. Also nicht nur 200 - 500 ml, das ist ja normal, ne mehr. Was mich auch wie es bei dir, Gerd, war, manchmal ziemlich frustiert und ich mich frage, ob das ein Abstoßungszeichen ist (aber solange ich nichts zunehme, bzw. sich mein Gewicht immer wieder einpendelt, muss es ja okay sein). Also nicht anfangen zu streiten, es war einfach mal interessant, wie andere das machen.
Grüße
Renata
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- caissa
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 15:42ich nehme mal an, Du hast Deine Niere noch nicht lange. Das ging mir bei meinen beiden auch so, dass man ständig denkt, ohweh, heute hast Du wenig gepinkelt, das wird doch nicht eine Abstoßung sein? Oder wenn das Krea mal 0,1 zu hoch ist, steigt gleich der Blutdruck. Es ist wohl normal, dass man sein kostbares Stück mit sehr viel Aufmerksamkeit bedenkt.
Dabei sind solche Abweichungen völlig normal, unser Körper ist kein Automat, schon gar nicht mit Tx-Niere. Und was den Kaffee anbetrifft, sind sich - wieder mal - auch die Wissenschaftler nicht einig. Die einen sagen, Kaffee entwässert, also nicht zählen, die anderen sagen Unsinn, auch Kaffee ist Flüssigkeit.
Da bleibt dem Patienten nicht viel mehr, als sich den eigenen Weg zu suchen. Und wenn Du nicht gerade eine Kaffeetante bist, die das Türkengebräu literweise konsumiert, sieh es einfach locker, 200 bis 500 ml Abweichungen sind absulut sicher kein Abstoßungsanzeichen.
Viel Glück mit Deinem Niechen, Hans-Dieter
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 16:09es kam halt etwas Oberlehrerhaft rüber und die Frage von Atane ist meiner Meinung nach schon interessant.
Liebe Grüße
Luca
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- Gerd
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 16:13> Hallo Gerd,
> wenn dir diese Frage nicht sonderlich wichtig ist,warum
> antwortest Du dann überhaupt?
> Ich fühle mich ehrlich gesagt etwas angegriffen von deiner
> Antwort,da ausser mir noch keiner geantwortet hat!
>
> Gruß
> Luca
__________________
Hallo Luca,
du brauchst dich nicht angegriffen zu fühlen. Ich habe direkt auf die Frage von atane geantwortet - aus mir nicht erklärlichen Gründen ist diese Antwort aber unter deine (bereits VOR meiner geschriebenen) gerutscht.
Ich sehe keinen Grund, wegen einer sachlichen Frage jemanden anzugreifen....
Ich habe geantwortet, um meine Sicht der Dinge darzulegen. Denn hinter atanes Frage stand doch - unausgesprochen - das Problem der Bilanz (Ausfuhr/Einfuhr).
Ich denke dies ist gerade ein Problem all derer, die noch nicht sehr lange transplantiert sind und dadurch schnell verunsichert werden können, wenn diese Bilanz nicht stimmt. Ich habe selbst darunter sehr oft und sehr stark gelitten - deshalb mein Entschluss, diese Sammelurin-Geschichten zu beenden. Ich sammle den Urin nur noch bei den (inzwischen jährlichen) Untersuchungen in meinem Tx-Zentrum.
Wie es der Einzelne hält, muss jeder selbst entscheiden... Jetzt würde mich aber tatsächlich selbst interessieren, wie das so ist, da draussen:
Also, sammelt ihr den Urin (noch) und schreibt die Bilanz (Einfuhr/Ausfuhr) davon auf - und wie lange seid ihr transplantiert???
Auf rege Antworten freue ich mich!
Gerd
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- Anonym
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 16:39dann war das ja nur ein Missverständnis
)) also ich sammel keinen Urin mehr,nur zu den Kontrollen halbjährlich in Frankfurt. Aber die Trinkmenge kontrolliere ich schon da bei mir bei weniger als 2 Liter sofort das Krea motzt. Also meine Trinkmenge liegt bei 3,5 bis 4 Liter,im Sommer noch 1 Liter höher.Liebe Grüße
Luca
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- atane
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 16:41ja, ich weiß das mit den Wissenschaftler. Gerade deshalb hats mich halt interessiert. Wenn dem so wäre, dass Kaffee entwässert, wäre mein Mann schon eine Mumie, denn er ernährt sich hauptsächlich von Kaffee. Aber ich hab geschrieben, dass ich bei der Ausscheidung nicht von normalen 200-500 ml spreche, sondern es kann bei mir wirklich manchmal sein, dass es 1 aber auch durchaus mal 2 Tage hintereinander fast jedesmal 1 Liter weniger ist. Irgendwann fängt sich mein Moritz dann wieder und läuft wieder prima. Mein Nierchen ist wirklich erst 7 Monate bei mir, hab sie von meinem Mann bekommen und ich glaub deshalb geht es mir noch näher, wenn sie mal weniger tut.
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- hemago
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 18:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- caissa
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 18:52Entscheidend ist der Punkt, an dem man sein Augenmerk weniger auf die Niere lenkt, das dauert eben etwas, es ist halt ein zu schönes Geschenk - und falsch machen will man ja auch nichts, gerade in deinem Fall.
Meine 2. Niere arbeitet nicht mehr viel, aber Wasser macht sie noch. Und da ist es nicht ungewöhbnlich, dass sie einige Tage schwach arbeitet und dann einen Tag und eine Nacht richtig rennt, bis alles wieder raus ist.
Auch bei Gesunden ist eine Deckung der Flüssigkeitsbilanz fast ausschließlich durch Kaffee problematisch, kann sogar zu einer Koffeinabhängigkeit führen. Aber ein rundum gesunder Körper macht eben allerhand mehr mit, als wir Chroniker uns vorstellen können.
Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Moritz
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- bammentaler
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Re: Re: Kaffee
15 März 2005 18:59Zumindest ich komme damit am Besten klar.
Grüsse
PS. hatte bis jetzt keinerlei Infekte, obwohl unser Junior Grippe und allerlei ansteckendes immer aus dem Kindergarten mitschleppt. [cool]
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- soulstar
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Re: Kaffee
30 Juli 2018 11:52Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- silvia
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Re: Kaffee
04 Aug. 2018 18:32Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anja
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Re: Re: Kaffee
05 Okt. 2018 03:20Gerd schrieb: Bei mir hat die Bilanz nämlich nie richtig gestimmt - oft war die Einfuhr (Trinkmenge) größer als die Ausfuhr (Harnmenge) - und es ließ sich trotzdem nichts davon ablesen, da im Sommer z.B. der Verlust duch Schwitzen durchaus mehr als einen Liter betragen kann.
Wenns anders wäre, hättest Du entweder die Bilanz gefälscht oder ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Ein normaler Mensch verliert Flüssigkeit beim Sprechen, beim Atmen, über die Haut, über den Stuhlgang...
Nur wegen einer Transplantation hört man damit nicht auf (was nicht nur beim Atmen etwas ... unpraktisch... wäre).
Ich habe im Frühling bei Wärme Sport getrieben und täglich knapp vier Liter getrunken und etwa 2,5 Liter als Harn ausgeschieden, das Gewicht blieb konstant.
Der Körper reguliert eigenständig, wo er gerade mehr ver-/braucht. Was er dabei nicht einkalkuliert ist die Tatsache, dass er gerade eine transplantierte Niere gut perfundieren soll - da kommen wir dann in die Pflicht. Sobald also Wärme, Sport, Schwitzen, Durchfall, irgendwas die Ausfuhr erhöht, müssen wir mehr trinken, damit die Niere wieder zu ihrem Recht kommt. Bei obigem Rechenbeispiel habe ich also mehr als ein Drittel meiner Trinkmenge nicht über die Niere ausgeschieden.
Damit man solche Dinge über seinen eigenen Körper lernt, ist die Bilanzierei gerade kurz nach Tx meiner Meinung nach geradezu lebenswichtig.
Und wie der Kaffee bei jedem individuell anschlägt, kann dann ja eigentlich jeder selbst herausfinden: Mal einige Tage (damit es kein Einzelfall, sondern ein über einen Zeitraum reproduzierbares Bild ist), keinen Kaffee trinken und den Gewichtsverlauf morgens nüchtern protokollieren, dann einige Tage mit Kaffee (und dabei Gewichtsschwankungen durch Stuhlgang berücksichtigen).
Das ließe sich ja ganz einfach bei einer Blutgasanalyse feststellen und man könnte entsprechend reagieren. Z.B. durch ein Glas Wasser zu jedem Kaffee - gehört sowieso zu jedem guten Cappuccino dazusoulstar schrieb: Übermäßiger Kaffeekonsum kann nämlich den Körper übersäuern.

vG
Anja
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