lebendspende
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lebendspende
09 Mai 2004 18:43ich habe selber keine nierenerkrankung beschäftige mich aber seit einiger zeit nach einer diskusion mit diesem thema für mich ist es rätzelhaft warum ein nicht verwanter oder nahestehender mensch seine niere nicht einem anderen spender darf ,auch die forderung von prof gary becker die spende gegen bezahlung die ja illegal ist endlich zu zulassen vertrette ich voll es könnten durch öffnung dieses gesetzes tausenden von menschen leben gerettet werden und das ein mensch ehe für geld seine niere spendet liegt für mich auf der hand jeder will eine absicherung für den fall das doch etwas passiert bei einer transplantation
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Re: Re: lebendspende
09 Mai 2004 21:54schätze du machst dich hier lieber schnell vom acker.
ach übrigens, falls du für deine niere mal einen abnehmer findest (denn darauf willst du doch wohl raus...) solltest du dir von dem geld als erstes einen rechtschreib-duden leisten.
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Re: Re: lebendspende
09 Mai 2004 22:26Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- chrisi
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Re: Re: lebendspende
10 Mai 2004 00:25wenn du uns jetzt noch erklärst welche der tausend potentiell geretteten Leben das Geld dafür hat, sich ein Organ zu kaufen, wären wir schon ein Stück weiter. Du solltes lieber vorher überlegen, was du schreibst. Dies hier ist kein Millionärsforum, hier tauschen sich Kranke und Gesunde aus. Hier geht es nicht um den schnöden Mammon. Hier geht es um Organspende aus Liebe, aus Zuneigung. Spender die aus Liebe spenden möchten und potentielle Empfänger, die aus Liebe drauf verzichten möchten. Das geht so nicht. Es ist nicht so, wie im Laden ein Pfund Zucker kaufen.
Enweder bist du so naiv oder anett hat Recht.
gute Nacht
chrisi
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Re: Re: lebendspende
11 Mai 2004 11:03DIES IST EINE GANZ OFFENES THEMA ÜBER DAS SCHON LANGE DIKUTIERT WIRD UND WAS MEINER MEINUNG NACH WICHTIG IST ;ABER DA GEHEN DIE MEINUNGEN EBEN AUSEINANDER.
ach und wann ich mich vom acker mache las mal meine sorge sein
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Re: Re: lebendspende
11 Mai 2004 15:05ich bezweifle im übrigen, dass du dir wirklich gedanken zu dem thema gemacht hast, sonst würdest du merken wie unfähr es den vielen normalverdienenden patienten gegenüber wäre, die nicht in der lage sind, sich ein organ zu kaufen.
die beste lösung wäre eben die widerspruchslösung, oder nicht?
einen schönen tag noch, jo
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- Roland
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Re: Re: lebendspende
11 Mai 2004 17:32Ich stell hier mal einen Link rein in dem Prof. Broelsch über die Vorschläge von Becker schreibt.
www.uni-essen.de/pressestelle/juli2002/s...kussion_mit_viel.htm
Roland
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Re: Re: lebendspende
11 Mai 2004 19:46Prof. Becker ist Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, also von Haus aus Öconom.
Zitat: Wenn die Nachfrage das Angebot gewöhnlicher Waren übersteigt, wird der Preis für die Lieferanten angehoben, um sie zu bewegen, die verfügbare Menge zu steigern.
www.bioskop-forum.de/themen/transplantat...s/gary_s_becker.html
Inwiefern beide tatsächlich maßgeblich was zum Thema beitragen können bzw. sollten, halte ich zumindest für diskussionswürdig.
Seit wann sollten ethische Fragen mit Ökonomen diskutiert werden, oder mit Leuten, die scheinbar keine ethischen Bedenken mit zweifelhaften Transplantationen haben.
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- Roland
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Re: Re: lebendspende
11 Mai 2004 20:07Naja Prof. Broelsch wurde hier bevor es zu dieser Geschichte in Jena gekommen ist des öfteren gelobt da er sich wohl sehr für andere Patienten eingesetzt hat.
Und prof. Becker ist immerhin Nobelpreisträger.
Ich denke Prof. Broelsch hat sicher viel gutes getan und sich immer dafür eingesetzt Lösungen zu finden die den Mangel an Spenderorganen kompensieren könnten.
Dabei ist natürlich die Gefahr gross sich die Hand zu verbrennen.
Transplantation und Ethik ist eben ein heikles Thema.
Ich hab den Link eigentlich auch nur reingestellt damit man sich eine Meinung bilden kann.
Roland
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Re: Re: lebendspende
12 Mai 2004 08:20wieder 2 Artikel die - zumindest für Deutschland - den wichtigen Aspekt der Umsetzzung des TPG in den Krankenhäusern außer acht lassen. Zumindest der eine (Prof. Broelsch) müsste als Arzt wissen wo es in Deurtschland krankt.
Wenn man sich jetzt mal auf die ökonomische Schiene begibt sehe ich aber einen Mangel an diesen Diskussionen:
Den Aspekt der Nachhaltigkeit. Gerade in Deutschland, gerade zu dieser Zeit wird immer wieder von Nachhaltigkeit gesprochen - vor allem im Hinblick auf Resourcen. Unsere Mitmenschen sind Resourcen - im Hinblick auf eine mögliche Lebendspende. Wir sollten mit diesen Resourcen vorsichtig umgehen und sie schonen. Die postmortale Spenden hat einen ganz großen Vorteil: Sie schont unsere Resourcen.
Damit das klar ist: Ich bin nicht gegen Lebendspende. Es gibt genug Indikationen die dafür sprechen aber solange das Potenzial an post-mortalen Spenden nicht ausgeschöpft ist sollte man die anderen Diskussionen nicht vernachlässigen: Umsetzung des TPG in den Krankenhäuser etc.
Wolfgang
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Re: Re: lebendspende
12 Mai 2004 10:19da gebe ich dir recht Wolfgang. Wenn es in jedem Krankenhaus einen Transplantationsbeauftragten geben würde, so wie es viele Ärzte und Petienten fordern könnte man sicherlich noch mehr Organe zur verfügung stellen.
Es gibt ja auch genug Patienten die im Gegensatz zu Nierenpatienten nur die chance der Postmortalen Spende haben. Und von diesen Patienten müssen immer wieder welche auf der Warteliste sterben da es für sie kein Organ gab.
Transplantationsmediziner und Patientenverbände reden sich seit ewigkeiten den Mund fuselig ohne das etwas passiert. Da verwundert es nicht wenn verwegene Ideen wie die von Prof Becker diskutiert werden.
Und ich hab da auch noch mal darüber nachgedacht und denke sollte es Geld für Lebendspender geben, dann werden die potentiellen Leichenspender auch irgendwann Geld fordern (in dem Fall die Erben).
Und so wie ich die Menschen kenne, sollte es für die Leichenspender einen kleinen Obulus für die Beerdigungskosten geben würde es mehr Organspender geben. Und weitergedacht glaube ich sogar das die Kassen das Model tragen würden da es sich rechnen würde.
So ist die Welt. (Money makes The World go round)
Roland
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Re: Re: lebendspende
12 Mai 2004 12:29LG chrisi
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Re: Re: lebendspende
12 Mai 2004 13:34Gut, daß Gesetz ist aus unserer Sicht sicher nicht optimal: aber auch das muss erst einmal richtig umgesetzt werden. Was nützt uns z.B. die Widerspruchregelung wenn die Organe in den Krankenhäusern bleiben? Solange in der Krankenakte der Satz Die Organe sind vorgeschädigt durch, ich sag es mal bewußt provokativ, jeden Hampelmann eingetragen werden kann und damit der Unwillen das Procedere der Organspende durchzuführen auch noch legalisiert wird (ok - an dieser Stelle ist das TPG sehr schlecht) werden nicht mehr Organe aus den Krankenhäusern kommen.
Da sollte man ansetzen, da muss was getan werden. Aber eigentlich ist es hinreichend bekannt, ich wollte es nur nocheinmal dick unterstreichen.
Da bin ich nicht Deiner Meinung.
Bei uns Betroffenen ist es hinreichend bekannt. Aber nicht mal der Spiegel schreibt die Wahrheit, siehe letztes Essay. In der Öffentlichkeit hält sich die Mär von dem Mangel der Organspendeausweise nach wie vor. Ich habe das hier schon mal erwähnt. Wie erklären wir der organspendewilligen Bevölkerung daß trotz weiterer Ausgabe von Ausweisen keine oder nur eine nicht im verhältnis zu den Ausweisen stehende Anzahl von Organtransplantationen durchgeführt wird.?
Der Tag der Organspende gehört vor die Krankenhäuser!
(hab ich auch schon mal geschrieben) .
Wolfgang
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