Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
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Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 13:42Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- kohana
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 14:03Ich drücke deinem Mann alle Daumen und Zehen, dass es klappt, dass er das Organ erhält, dass bei der OP alles optimal geht und dass er sich rasch erholt !!
Im Moment musst du gar nichts tun
Ganz lieber Gruss
Kohana
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 14:16Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Tom329
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 14:32auch ich drück euch alle Daumen. Die Aufregung, die du gerade verspürst, muss unglaublich sein! Ich hoffe für euch, dass das alles genau so gut hinhauen wird, wie ihr es euch wünscht!
Liebe Grüße!
-Tom
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 17:02Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
05 Feb. 2019 20:35Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
06 Feb. 2019 07:28Ich habe am 5.2.2001 meine erste Niere bekommen. Aber leider arbeitet sie nicht mehr. Nun warte ich wieder, und es wird lange dauern. Aber den "Geburtstag" habe ich trotzdem bedacht.
Alles Gute für Euch, Ulrike
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
08 Feb. 2019 23:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Papaya
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
09 Feb. 2019 03:03Gib deinem Mann noch etwas Zeit, dieses wundervolle Geschenk anzunehmen und zu erfassen.
Sein Körper muss sich jetzt auch wieder umstellen, dazu neue Medis, die Immunsuppressiva sind ja auch nicht ganz ohne.
In meinem TX Zentrum rechnen die Ärzte mit einem halben Jahr, bis dass man gefuhlsmassig wirklich von der Dialyse weggekommen ist.
Meine Gefühle sind mit mir ganz schön Achterbahn gefahren, meiner Bettnachbarin ging es ähnlich. Manchmal haben wir beieinander gesessen und vor Freude geheult. Da kommen Gefühle hoch, das kann kaum.ein Aussenstehender nachvollziehen.
Sei einfach da für deinen Mann, aber pack ihn nicht in Watte. Und geb euch beiden Zeit.
Ganz liebe Grüße
Sabine mit ihrem neuen Paule, einer ganz tapferen Niere.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
09 Feb. 2019 03:17Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
10 Feb. 2019 23:04 - 10 Feb. 2019 23:31Glückwunsch an Euch beide! Wie gehts Deinem Mann denn inzwischen? Normalkost und auf den Beinen? Körperlich noch angeschlagen?
Wenn der Kopf merkt, dass es dem Körper besser geht, geht es meistens auch besser mit dem Seelenleben. Für mich war jede kleine körperliche Verbesserung, jede Normalisierung ein Hoch, weniger außer Atem auf dem Weg zur Waage, Schläuche weg, eigenen Schlafanzug, Duschen und Haare waschen, halt einfach mehr wie ein Mensch fühlen.
Ich war vor der Transplantation nicht dialysepflichtig (Niere+Pankreas); deshalb bin ich aber auch Jahre mit hohem Krea, hohem Harnstoff etc herumgelaufen. Ich habe mir nach jeder Blutabnahme meine Werte geben lassen, habe gesehen, wie die neue Niere emsig geackert hat, und hatte das absolute Stimmungshoch gehabt, als ich gesehen habe, wie die Werte nach 9 Tagen im Normbereich waren.
Am Anfang hast Du gefragt, was Du als Angehörige jetzt machen beachten musst...
Ich habe es im Zentrum erlebt und auch bei der Reha von vielen gehört: Auf Station wurden viele Dinge mit einem "das lernen sie alles bei der Reha" nicht erwähnt. Auf die Reha warten einige aber auch 5 Wochen, in denen sie ungeschult in freier Wildbahn leben.
Ein Mann hat, weil sein Hb so niedrig war, jeden Tag ein Glas Wein mit einem rohen Ei darin getrunken. Er hat das unbeschadet überstanden, hat sich aber über das Versäumnis der Klinik ziemlich fassungslos und im Nachhinein amüsiert gezeigt. Wenn also die Reha nicht direkt nach der Klinik beginnt, hat man das für den Alltag wichtige noch nicht gelernt.
Die LMU hat auf Ihrer Webseite einiges zusammengestellt, das haben die anderen Zentren sicherlich auch:
www.klinikum.uni-muenchen.de/Transplanta...lantation/index.html
Ärzte und Pflegeteam gehen davon aus, dass man genug an Leben und Organ hängt, sich selbst um Dinge wie Beipackzettel zu kümmern, oder ins Zimmer gelegte Informationen zu lesen
Ein Tipp fürs Überleben im Krankenhaus: Nicht einschüchtern lassen.Wer schweigt scheint zuzustimmen. Also Mund auf, wenn etwas nicht passt.
Nicht jede medizinische Unregelmäßigkeit äußert sich in für Chirurgen verständlichen Symptomen. Ich habe drei Tage gesagt, "Da passt etwas nicht" und man wollte mich entlassen, bis ich endlich ein "verständliches" Symptom hatte und man mich in der Nacht noch operieren wollte. Das ganze war dann unter anderem eine beginnende Abstoßung.
Wenn es an die Entlassung geht, bekommt man von der Klinik eine Minimalverordnung der Medikamente, also ein Rezept mit den kleinstmöglichen Packungsgrüßen (mehr dürfen die nicht). Jeden Punkt kontrollieren! Sind die Medis vollständig? Ist es die richtige Dosierung? Ist bei den Immunsupressive "aut idem" angekreuzt?
Man bekommt für wenige Tage die Medikation mitgegeben. Sind die Tabletten vollständig? Ist es die richtige Dosierung, der richtige Hersteller?
... und was Du auch tun MUSST: Dich bei allem, was Dein Mann gerade mitmacht, nicht selbst vergessen. Du hast die ganzen Jahre mit ihm gewartet, bist genauso fassungslos gewesen, als der Anruf kam, um machst Dir jetzt genauso Gedanken. Du bist berufstätig, wirst Dich aber auch um ihn kümmern, wirst wohl die erste Zeit die Einkäufe erledigen, wenn er sich nicht jeden angegrabbelten Einkaufwagen oder jede Schlange an der Supermarktkasse antun will (einige Märkte haben einen Lieferservice; vielleicht lohnt es sich ja). Achte darauf, dass Du nicht unter die Räder kommst.
Ach ja
Alles Gute!
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
11 Feb. 2019 08:31Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- kohana
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
11 Feb. 2019 13:03Kortison
Viele Transplantierte (alle?) bekommen ziemlich hohe Dosen Kortison, vor allem in den ersten Monaten. Die einen reagieren mit Heisshunger ... und nehmen schon vom Anblick einer Praline zu und müssen Kortison-Diät halten (Ernährungsberatung hilft). Die anderen reagieren auch mit Heisshunger, der Körper verbraucht aber so viel Energie, dass plötzlich 3 Mahlzeiten am Tag möglich sind, ohne dass man zunimmt. Ein Bekannter von mir gehörte zur ersten Kategorie, ich zur zweiten. Ich musste dann aufpassen, als die Dosierung von Kortison vermindert wurde, weil ich dann plötzlich, wie vor der Transplantation, auch wieder schon vom Anblick einer Praline ... ihr wisst schon
Ansteckungsgefahr für Frisch-Transplantierte und später
Wenn es so eine Regel noch nicht gab in eurer Familie:
- Ein Familienfest ist angesagt und der Transplantierte ist krank/fühlt sich nicht gut, dann nimmt der Transplantierte einfach nicht teil - schade, es gibt ein anderes Mal. Oder das Fest wird ohne grosses Theater zB um eine Woche verschoben. Ob das jetzt der runde Geburtstag der Schwägerin ist, oder das Familien-Weihnachtsessen oder was auch immer.
- Wenn ein Gast krank ist, insbesondere kleine Kinder, kommt dieser Gast nicht ans Fest. Vielleicht verschiebt man das Fest gleich ganz oder man vereinbart mit dem fehlenden Gast (bei Kindern ist es vielleicht gleich eine ganze Familie) einfach ein neues Datum. Gerade wenn man schon eingekauft hat, muss man beweglich sein oder man wird es. Man friert ein, verbraucht und kauft es dann wieder ein.
Aus dem Leben: Es gibt Leute, die begreifen einfach nicht, dass man Kinder mit Scharlach wirklich nicht zu Besuch haben möchte oder dort zu Besuch gehen möchte. Den Kindern selbst wird es ja auch nicht wohl sein. Und wenn das jemand einfach nicht begreifen will, beleidigt ist, am Telefon weint (alles ist schon eingekauft!!) - Hart bleiben. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist natürlich nicht 100%, aber sie ist einfach zu gross!
LG Kohana
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
11 Feb. 2019 16:45Familienfeier haben wir zum Glück keine bevorstehen. Er ist Afrikaner, seine Leute sind alle in Afrika. Meine Familie ist zerstreut. Selber haben wir keine Kinder, somit kommen auch keine anderen Kinder zu uns.
Ich hab mir überlegt, die nächsten Tage einfach mit dem Transplantationszentrum zu telefonieren. Ansonsten mach ich mir keine Sorgen, mein Mann ist bei allem sehr diszipliniert, sagen auch die Ärzte und dass er ein Kämpfer ist. Augenzwinkernd hab ich jetzt fast ein bisschen Schiss, denn ich kenne meinen Mann 11,5 Jahre und zehn war er an der Dialyse, wer weiss, wie viel Energie er mit der neuen Niere entwickelt! Im Notfall kann er sich ja eine Zeeitfrau nehmen, seine Kultur erlaubt das ja.
Mit dem Heisshunger, da bin ich mal gespannt, eigentlich war er immer schlank, wie ein Massai (Ist aber keiner). Jetzt ist es grade so, dass er kaum was runterkriegt, aber aufgegangen ist wie ein Hefekuchen. Wasser und Cortison. Ich hab gefragt, ob er nochmal an die Dialyse muss, aber sie haben gesagt, sie wollen es so probieren, da seine Ausscheidungen sich erhöhen und er jetzt anfängt, sich zu bewegen. Wie gesagt, sehr diszipliniert. Sein Blutdruck war leider zu hoch, aber es war so, wie ich mir gedacht hab. Sie haben ihm ACE-Hemmer gegeben und die wirken nicht gut bei Schwarzen. Weiss halt kaum ein Arzt. Dabei stehts im Beipackzettel...Und die Dialyse hat geschlampt, so dass das Transplantationszentrum ne veraltete Mediliste hatte. Jetzt kriegt er wieder Valsartan, dann pegelt sich auch der Blutdruck ein, hoffentlich.
Wegen der Haare, naja, es gibt schlimmeres, seine werden sch seit ein paar Jahren sehr dünn, er hat Rastas und die werden dünner und weniger, damit hat er sich mehr od er weniger schon abgefunden. Aber ich sag ihm das, dann kann er sich erkundigen.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
11 Feb. 2019 19:14 - 11 Feb. 2019 19:16Mein Blutdruck hat nach der Transplantation zuerst auch verrückt gespielt (viel zu hoch) und sich erst beruhigt, als ich wieder zu Hause war. Es hängt wohl unter anderem mit der Umstellung zusammen, die im Körper vorgeht - plötzlich ist wieder eine funktionierende Niere, die in die Blutdruckregelung eingreift, dann die Nachwirkungen von der OP und die hohen Medikamentendosen.dann pegelt sich auch der Blutdruck ein,
Im Notfall kann er sich ja eine Zweitfrau nehmen, seine Kultur erlaubt das ja.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
12 Feb. 2019 22:11kohana schrieb:Mein Blutdruck hat nach der Transplantation zuerst auch verrückt gespielt (viel zu hoch) und sich erst beruhigt, als ich wieder zu Hause war. Es hängt wohl unter anderem mit der Umstellung zusammen, die im Körper vorgeht - plötzlich ist wieder eine funktionierende Niere, die in die Blutdruckregelung eingreift, dann die Nachwirkungen von der OP und die hohen Medikamentendosen.dann pegelt sich auch der Blutdruck ein,
Die Immunsupressiva selbst wirken auch blutdrucksteigernd - deswegen nehmen fast alle Transplantierten etwas für den Blutdruck.
Mein Arzt meinte auch, dass viele Nierentransplantierte ein Reverse dipping haben. Normales diping ist der Blutdruckabfall zur Nacht während des Schlafs, reverse dipping ein Ausbleiben bzw. Anstieg in der Nacht - fällt natürlich nur bei einer 24h Messung auf, einer bei der man auch schläft... ... ... also recht selten :nänä:
Wie rechnet so ein Gerät eigentlich den Anstieg durch den Stress raus, den eine Messung verursacht? Jedesmal, als es beim letzten Termin anfing zu messen, war ich ein wenig angesäuert, weil es just da unpassend war.
Queen Omega, also die Sache mit dem Haarausfall... die kann einen treffen, muss aber nicht. Sie kann leicht ausfallen (haha, ein Wortwitz...) oder so, wie bei mir - bei jedem Mal Haare bürsten habe ich vier bis fünf Hand voll heraugeholt. Da ist man auch mit einem recht dicken Fell (haha, noch einer...) irgendwann nervlich fertig.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
13 Feb. 2019 18:58Im Sommer hatte er mal einen Hitzschlag da hat er sich erst in die kaltwarme Badewanne gelegt, nachdem ich explodiert bin und ihn in der Dialyse "verpetzt" hab. Dabei ist et sonst immer 100% compliant, aber sobald was drückt und er Schwäche nicht mehr verbergen kann, wird er zur Diva. Mon dieu. Ich glaube, wenn er von der Reha wieder da ist, beantrage ich ne Kur für mich. Hat mir meine Therapeutin heute geraten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
13 Feb. 2019 20:09 - 13 Feb. 2019 20:11Ich wurde am Montag operiert und erster Stuhlgang am Donnerstag.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
13 Feb. 2019 22:49Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
14 Feb. 2019 07:25Queen Omega schrieb: Komme grade aus der UK, also nierenmäßig läuft alles gut, nur leidet man Mann darunter, dass er keinen Stuhlgang hat...
Nach einer Bauch-OP ist der Darm 6-8 Wochen irritiert, da ist ein Schnitt durch mehrere Schichten Bauchwand, der heilen muss, da sind drei Nähte (Arterie, Vene, Harnleiter, die heilen müssen, da hat jemand mit dem Darm herumhantiert).
Zusätzlich hat das MMF einen Einfluss, es wirkt auf sich schnell vermehrende Zellen, also beim Menschen vor allem die des Immunsystems und der Darmschleimhaut.
Meine Bauch-OP war etwas größer, einmal in der Mitte senkrecht auf, links die Niere, rechts den Pankreas und man hat nach zwei Wochen noch einmal aufgemacht zum Nacharbeiten. Ich hatte drei einhalb Wochen fast keinen Stuhlgang, danach nach einer Untersuchung mit Bariumsulfat zwei Tage massiven Durchfall. Tendenziell ist bis zur zweiten Woche Reha der Durchfall geblieben und wurde erst nach einer Aufsplittung der MMF-Dosis von 2 x 2 auf 4 x 1 etwas besser mit nur noch 6 -7 mal Stuhlgang am Tag, nach Reduzierung der MMF-Dosis auf 3 x 1 annähernd normal.
MMF kann sich wegen der Wirkung auf die Darmschleimhaut in beide Richtungen äußern, Durchfall, aber auch Verstopfung - oder einfach nur Schmerzen.
Ich bin anfangs auf die Standarddosis eingestellt worden, die bei 2 x 2 360 mg liegt. Die bekommen auch die 120 kg Personen, ich habe da 51 kg gewogen und es wohl etwas viel.
Wenn es absolut nicht besser wird, würde ich inzwischen wohl den Weg über den Einlauf gehen, keinen kleinen, der hatte bei mir auch keine Wirkung, die anderen Mittel wie Bifiteral oder Lactulose waren ohne Effekt.
Nach der Reha wird er Dich eher brauchen als während.wenn er von der Reha wieder da ist, beantrage ich ne Kur für mich. Hat mir meine Therapeutin heute geraten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
14 Feb. 2019 10:27 - 15 Feb. 2019 09:47Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
14 Feb. 2019 19:41Bei mir steht am 1.3. der Jahreskontrolltermin im Tx-Zentrum an und es gibt eine Liste von Untersuchungen, deren Ergebnisse man dann mitbringen soll. Da das alles Facharzttermine sind, habe ich also entsprechend früh angefangen, die zu vereinbaren, damit die auch Zeit haben den Brief zu schreiben etc. So weit so schön.
Die Terminvereinbarung für den Termin heute sah dann aus wie üblich, "hallo, mein Name ist Hoppenstedt, ich würde gern einen Termin bei ihnen ausmachen" - "gern, waren ie schon mal bei uns?" - "ja" - "dann bitte einmal das Geburtsdatum" - "..." - "okay, ich habe sie... worum geht es denn"- "die jährliche Kontrolluntersuchung, dabei brauche ich den Termin so, dass ich alles inklusive Brief bis zum 1. März habe"...
Okay, Termin war also heute. Wer findet den Fehler?
Ich bin in meinem jugendlichen Leichtsinn davon ausgegangen, dass man, mein meine Akte eh schon offen ist, proaktiv nachschaut, was da gemacht wurde und das ganze berücksichtigt. Nun, man war nicht proaktiv. Es braucht einen Folgetermin, der nächstmögliche ist am 6. März.
Exkrement (...für den Schimpfwortfilter). Ich bin also weiterhin hauptberuflich Diabetiker und Terminjongleur, arbeite 40m Stunden die Woche und bin dann nebenberuflich noch einmal Mensch.
Und die Lehre daraus: Nie auf das Mitdenken anderer verlassen.
Ich werde also morgen alle in Frage kommenden Praxen im Umreis, die nicht bei drei auf dem Baum sind abtelefonieren, ob die vor dem 1.3. noch einen Termin haben.
Juhu...
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
14 Feb. 2019 20:08Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
14 Feb. 2019 21:25 - 14 Feb. 2019 21:26Ich kann es nachfühlen. Manchmal möchte man fast ...
Ich versuche solchem mit "ach, nur zur Sicherheit, ich habe da noch eine dumme Frage" vorzukehren, so in Colombo-Art, beim Rausgehen, noch kurz im Türrahmen stehen geblieben und umgedreht, gestellt...
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
15 Feb. 2019 07:02Warum nicht den Einlauf? Augen zu und durch, aber dann ists zu Ende. Wenn er sich Sorgen wegen Bett und Klamotten macht, in einer Klinik gibt es Bettwäsche für inkontinente Patenten. Jeder weiß, dass er dass normalerweise nicht ist und gerade einiges hinter sich hat. Es hilft weder ihm noch den Menschen um sich herum, alle sollten sich gerade auf anderes konzentrieren.Queen Omega schrieb: war der ärmste unausstehlich.
Der Darm erfüllt diese Aufgabe durch koordinierte Bewegungen, mit denen er den Nahrungsbrei weiterschiebt, normalerweise jeder Darmabschnitt, einige tun das bei ihm gerade, daher die Geräusche, andere nicht, deswegen kein Ergebnis. Ein Arzt in der Klinik hat mir eine sehr geniale Erklärung gegeben: Normalerweise bewegen wir den Enddarm einmal am Tag. Wenn wir das nicht tun, kann der Einlauf das wieder starten, und das System von der anderen Seite wieder anwerfen.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
15 Feb. 2019 08:01Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
15 Feb. 2019 17:20Wie ist das dann eigentlich mit dem Transplantationszentrum, wie kommt er da hin? Wir haben kein Auto. Bekommt er da Taxifahrten von denen verordnet oder muss ich die jetzt schon bei der Kasse beantragen?
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
15 Feb. 2019 19:23Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
15 Feb. 2019 20:31Die Müritzklinik ist übrigens gut, ich bin 2x dort gewesen und würde jederzeit wieder hinfahren. Man muss dort genau sagen, was man möchte, nicht alles ist möglich, aber vieles doch.
Ich wünsche Euch alles GUte. Es geht sich doch gut an bei Deinem Mann. UNd Du, denk auch auch Dich! Es ist ja für Euch beide ein neues Leben.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
16 Feb. 2019 12:30 - 16 Feb. 2019 12:35Rechtzeitig einen Transportschein verordnen und von der Kasse genehmigen lassen und damit zum Taxiunternehmen gehen, die brauchen Schein und Genehmigung der Kasse. Die Blutabnahmen müssen(!) vor Einnahme der Immunsuppresiva erfolgen, also rechtzeitig los und Staus einplanen.Queen Omega schrieb: Wie ist das dann eigentlich mit dem Transplantationszentrum, wie kommt er da hin? Wir haben kein Auto. Bekommt er da Taxifahrten von denen verordnet oder muss ich die jetzt schon bei der Kasse beantragen?
Die Fahrten werden bis 3 Monaten nach TX bezahlt, danach nur noch in vom MDK genehmigten Sonderfällen. Länger wäre sinnvoll, steht aber nicht im Leistungskatalog.
Träger der Reha/AHB ist der Rentenversicherungsträger, Fahrten von/zur Reha laufen also im Prinzip über einen anderen Träger, die sind auch meist engagierter. Wenn während der Reha eine Fahrt, z.B. zum Tx-Zentrum nötig ist, ists noch einmal anders.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
16 Feb. 2019 17:33
es ist eine gute Zeit für Tx und Reha; ich höre von allen Seiten ( auch Ärzten) wie wichtig die innere Einstellung ist; meineReha hatte im April begonnen und die Natur war draußen gerade explodiert. Man hatte kaum eine andere Wahl als positiv drauf zu sein...
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
18 Feb. 2019 09:57Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
18 Feb. 2019 11:14Vorsicht ist die Mutter (und der Vater und der Onkel und der Cousin) der Porzellankiste: unbedingt weiterhin vorsichtig mit dem Laufen sein. Einerseits ist man wackelig von OP, Vollnarkose und im Bett liegen müssen - da braucht es Zeit und Training. Andererseits sind es die Medikamente, die einem wackelig und zitterig machen - AUCH DAS GEHT VORBEI! Einige merken nach ein paar Wochen, dass das Zittern besser geworden ist, nachdem die Prograf-Dosis etwas vermindert wurde, bei anderen braucht es etwas länger.aber er dreht tapfer seine Runden auf der Station, nur ohne Rollator traut er sich noch nicht, er ist wackelig.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
19 Feb. 2019 09:19 - 19 Feb. 2019 09:24kohana schrieb:Vorsicht ist die Mutter (und der Vater und der Onkel und der Cousin) der Porzellankiste: unbedingt weiterhin vorsichtig mit dem Laufen sein. Einerseits ist man wackelig von OP, Vollnarkose und im Bett liegen müssen - da braucht es Zeit und Training. Andererseits sind es die Medikamente, die einem wackelig und zitterig machen - AUCH DAS GEHT VORBEI! Einige merken nach ein paar Wochen, dass das Zittern besser geworden ist, nachdem die Prograf-Dosis etwas vermindert wurde, bei anderen braucht es etwas länger.aber er dreht tapfer seine Runden auf der Station, nur ohne Rollator traut er sich noch nicht, er ist wackelig.
Ich lass das einmal komplett stehen, weil das alles richtig ist. Aber: der Kreislauf muss wieder in Bewegung, der Körper braucht eine Chance die Reste der Narkose abzubauen und auszuscheiden. Den Kreislauf kann man auch im Sitzen in Schwung bringen. Nächster Punkt ist die Muskulatur. Ab einem gewissen Alter ist der Körper eiskalt und baut alles ab, das nicht gebraucht/genutzt wird. Ich habe beim Klinkaufenthalt nach Tx 3,5 kg verloren und bin mit 50kg entlassen worden, hatte das Gefühl, die Füsse sind geschrumpft, weil selbst da Muskulatur fehlte.
Nicht nichts tun, der Körper muss merken, dass er gebraucht wird. In der Physiologie heißt das, einen überschwelligen Reiz geben. Die Belastbarkeit und Leisungsfähigkeit komen nicht zurück, wenn man auf dem Sofa auf sie wartet.
Aber alles der Situation angepasst! So, dass man sich nicht dabei gefährdet.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
19 Feb. 2019 12:05Ja, so habe ich es gemeint. Ungedingt laufen gehen, aber nicht zu früh auf den Rollator und/oder Begleitung verzichten. Ich hatte grossen Respekt vor dem ersten Treppensteigen und wollte das unbedingt in Begleitung testen, bevor ich entlassen wurde. Es war dann überhaupt kein Problem.Anja schrieb: [...]
Aber alles der Situation angepasst! So, dass man sich nicht dabei gefährdet.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
20 Feb. 2019 00:26Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
20 Feb. 2019 09:39Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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20 Feb. 2019 19:49Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
20 Feb. 2019 21:38Das haben die auch (oder ein Alternativprodukt). Es nützt niemandem, damit noch länger zu warten, damit er noch mehr abbaut.Queen Omega schrieb: AIch werde die Ärztin fragen, ob er zu Hause Fresubin zum Aufpäppeln trinken kann,
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- Queen Omega
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
21 Feb. 2019 00:23Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anja
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
27 Feb. 2019 20:59Zum Beispiel in Form von schuppiger Haut am ganzen Körper, Reaktionen auf Hautpflegeprodukte, die man sonst gut vertragen hat, Reaktionen auf mechanische Reizung (Taschentücher bei Schnupfen oder Toilettenpapier bei Durchfall); auf einen hohen Lichtschutzfaktor soll man nach Tx achten, auch das ist ein Hautpflegeprodukt, s.o.
Eine geschädigte Haut ist keine funktionierende Barriere gegen Infektionen, akute Läsionen (s. mechanische Reizung) genauso wenig.
Aber, weil gerade wieder Frühling ist: Cortison unterdrückt auch allergische Reaktionen wie Heuschnupfen.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
28 Feb. 2019 07:49Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
28 Feb. 2019 09:12 - 28 Feb. 2019 14:00Die Voigtlandklinik listet keine Transplantationsnachsorge auf ihrer Seite.Queen Omega schrieb: Frechheit.
Klinik und Rentenversicherungsträger müssen auch für eine fachlich geeignete Reha sorgen; eine orthopädische oder neurologische Reha wäre hier genauso Blödsinn. Falls das der Praktikant war, bitte doch mal mit gewählten Worten um eine Überarbeitung durch eine fachkundige Person.
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- Ulineu
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
28 Feb. 2019 16:12 - 28 Feb. 2019 16:12Wenn das nichts nutzt, müssen die Ärzte in der Klinik etwas schreiben. Oder bei der RV anrufen. Ich fürchte mal, das ist der Unwissenheit der RV-Ärzte geschuldet.
Alles Gute, Ulrike
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
28 Feb. 2019 20:24Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
01 März 2019 17:14Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
01 März 2019 20:42 - 01 März 2019 20:47Ich bin ja Köchin, das ist auch kein Zuckerschlecken, aber die Ärzte dort springen ja täglich zwischen Station und OP hin und her und kümmern sich dann noch um mich und meine Sorgen, die rackern dort ein Pensum, Wahnsinn. Und das mit dem Druck der Verantwortung. Im a la carte Geschäft bring ich die gleiche Gehirnleistung wie ein Chirurg, das wissen viele nicht über Köche. ABER wenn mir ein Schnitzel verbrennt, mach ich's halt neu, da stirbt keiner von. Ich bin von der Uniklinik Leipzig restlos begeistert. Wenn alles gut ist, kriegen die Station und die ITS ein dickes, fettes Schokoladenpaket von mir.
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Re: Was muss ich als Angehörige jetzt machen?
04 März 2019 11:52Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
