Transplantations-OP im Fernsehen
- Ewald
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Transplantations-OP im Fernsehen
15 Nov. 2013 18:17
Im SWR-Fernsehen wurden vorgestern die beiden Operationen einer Lebendnierenspende direkt aus dem OP-Saal geziegt. Hier der Link zur Mediathek (nur zeitliche begrenzt im Netz verfügbar). Dort den Beitrag Skalpell bitte anklicken. Es gibt daz 2 Beitrage: Die OP selbts und eine Doku dazu. Weiterhi ngibt es auch noch einen Beitrag zu Dialyse.
swrmediathek.de/content/doku.htm
Für mich und meine Frau war die Sendung hoch interessant, weil wir vor 3 1/2 Jahren das gleiche durchgemacht haben - nur umgekehrt. Meine Frau hat mir eine Niere gespendet. Vor allem die OPs selbst waren für uns sehr informativ, da wir nun eine bessere Vortstellung von dem haben, was während unserer Auszeit passierte. Meine Frau wollte zunächst nicht zugucken, weil sie wg. der Bilder aus dem Körper Bedenken hatte, ist aber während des Guckens immer interessierter geworden. Man muss also keine Angst vor unangenehmen Bildern haben. Es fließt kaum Blut.
Die Begleitinformationen waren allerdings etwas zu stark von einer gewissen Werbeabsicht geprägt. Offensichtlich wollte man für Lebendspenden bzw. generell für Transplantationen Werbung machen. Das ist im Prinzip o.k., aber die Schattenseiten sind dabei etwas zu kurz gekommen. Die eine oder andere Information war auch nicht ganz o.k. bzw. nicht ganz vollständig.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich möchte keienswegs von der Lebendspende abraten. Unter dem Strich sind unsere Erfahrungen auch gut. Wir würden es jederzeit wieder machen, v.a. vor dem Hintergrund dessen, was die Alternative gewesen wäre. Dies hat ja nicht zuletzt auch dazu geführt, dass ich dieses Forum schon lange nicht mehr besucht habe. Leider vergisst man den Austausch dann, wenn die Probleme nicht mehr groß sind. Je normaler das Leben wird um so mehr tritt die Krankheit in den Hintergrund.
Mich würde Eure Meinungen über die Sendung interessieren.
Grüße
Ewald
swrmediathek.de/content/doku.htm
Für mich und meine Frau war die Sendung hoch interessant, weil wir vor 3 1/2 Jahren das gleiche durchgemacht haben - nur umgekehrt. Meine Frau hat mir eine Niere gespendet. Vor allem die OPs selbst waren für uns sehr informativ, da wir nun eine bessere Vortstellung von dem haben, was während unserer Auszeit passierte. Meine Frau wollte zunächst nicht zugucken, weil sie wg. der Bilder aus dem Körper Bedenken hatte, ist aber während des Guckens immer interessierter geworden. Man muss also keine Angst vor unangenehmen Bildern haben. Es fließt kaum Blut.
Die Begleitinformationen waren allerdings etwas zu stark von einer gewissen Werbeabsicht geprägt. Offensichtlich wollte man für Lebendspenden bzw. generell für Transplantationen Werbung machen. Das ist im Prinzip o.k., aber die Schattenseiten sind dabei etwas zu kurz gekommen. Die eine oder andere Information war auch nicht ganz o.k. bzw. nicht ganz vollständig.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich möchte keienswegs von der Lebendspende abraten. Unter dem Strich sind unsere Erfahrungen auch gut. Wir würden es jederzeit wieder machen, v.a. vor dem Hintergrund dessen, was die Alternative gewesen wäre. Dies hat ja nicht zuletzt auch dazu geführt, dass ich dieses Forum schon lange nicht mehr besucht habe. Leider vergisst man den Austausch dann, wenn die Probleme nicht mehr groß sind. Je normaler das Leben wird um so mehr tritt die Krankheit in den Hintergrund.
Mich würde Eure Meinungen über die Sendung interessieren.
Grüße
Ewald
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- sunshine
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Re: Re: Transplantations-OP im Fernsehen
15 Nov. 2013 21:23
Da ich auch vor einiger Zeit eine Lebendspende erhalten habe, musste ich mir diesen Beitrag natürlich ansehen. Ich fand es sehr informativ und anschaulich. Nun weiss ich was mit mir gemacht wurde.
Ich finde nicht, dass zu viel dafür geworben wurde. Es wurden auch klar die Risiken dieser OP erklärt. Allerdings ist es schon so, dass die Transplantation die höchste Lebensqualitat bietet.
Sunshine
Ich finde nicht, dass zu viel dafür geworben wurde. Es wurden auch klar die Risiken dieser OP erklärt. Allerdings ist es schon so, dass die Transplantation die höchste Lebensqualitat bietet.
Sunshine
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- Illdonor
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Re: Re: Transplantations-OP im Fernsehen
16 Nov. 2013 16:16
Hier die via Sondernewsletter und Pressemitteilung verbreitete Stellungnahme der IGN e. V. dazu:
www.nierenlebendspende.com/pro-argumente...mente-check-spezial/
Illdonor
www.nierenlebendspende.com/pro-argumente...mente-check-spezial/
Illdonor
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- Limo
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Re: Re: Transplantations-OP im Fernsehen
18 Nov. 2013 02:56
incl. der Frage ob vorher auch tatsächlich umfassend und natürlich inhaltlich korrekt (also incl. der entsprechenden Risiken dadurch dass eine Niere entnommen wurde)
Limo
Limo
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- annas
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Re: Re: Transplantations-OP im Fernsehen
18 Nov. 2013 08:31
Hallo,
es gibt ein Buch von Martin Lomb, der hat die Aufklärungsbögen fast aller Deutscher Kliniken
geprüft und stellte fest so gut wie in allen Fällen sehr ungenügend.
Da Spender medizinische Laien sind, fällt ihnen erst auf über was sie nicht aufgeklärt wurden,
wenn die Folgen eintreten! Und auch hier werden von den Ärzten dann versucht andere Ursachen
als Folgen zu konstruieren.
Das Schlimme ist das auch die Nachsorge im Argen ist. kleines Beispiel: es treten bei den meisten Spender
Vitamin D3 Mangel auf und niedrige Feretin Werte. Vitamin D3 Kontrolle ist bei Spendern kein
Bestand der Nachsorge, dieser kann aber unbehandelt zu schlimmen Folgen führen.
Dialysepatienten oder Nierenkranke werden z.b. auf Vitamin D3 untersucht. Für Spender ist das
nicht im Budget. Das ist ein Beispiel von vielen. Solche kleine Mängel merkt man erst mal Jahre nicht.
Manche Folgen wie Fatigue merkt man aber gleich, sie werden einem jedoch nicht zugestanden.
Fakt ist wie sich beim Einzelnen die Spende auf die Lebenserwartung auswirkt weis man nicht und
so muss es auch kommuniziert werden.
es gibt ein Buch von Martin Lomb, der hat die Aufklärungsbögen fast aller Deutscher Kliniken
geprüft und stellte fest so gut wie in allen Fällen sehr ungenügend.
Da Spender medizinische Laien sind, fällt ihnen erst auf über was sie nicht aufgeklärt wurden,
wenn die Folgen eintreten! Und auch hier werden von den Ärzten dann versucht andere Ursachen
als Folgen zu konstruieren.
Das Schlimme ist das auch die Nachsorge im Argen ist. kleines Beispiel: es treten bei den meisten Spender
Vitamin D3 Mangel auf und niedrige Feretin Werte. Vitamin D3 Kontrolle ist bei Spendern kein
Bestand der Nachsorge, dieser kann aber unbehandelt zu schlimmen Folgen führen.
Dialysepatienten oder Nierenkranke werden z.b. auf Vitamin D3 untersucht. Für Spender ist das
nicht im Budget. Das ist ein Beispiel von vielen. Solche kleine Mängel merkt man erst mal Jahre nicht.
Manche Folgen wie Fatigue merkt man aber gleich, sie werden einem jedoch nicht zugestanden.
Fakt ist wie sich beim Einzelnen die Spende auf die Lebenserwartung auswirkt weis man nicht und
so muss es auch kommuniziert werden.
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- annas
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Re: Re: Transplantations-OP im Fernsehen
18 Nov. 2013 10:02
Hab noch die immer noch schlechte Versicherungsrechtliche Situation von Spendern vergessen.
Bis heute ist KV Schutz für Spender für Folgen der Spende nicht sicher. Es gibt den sog. § 52 SGB V
der besagt, das Patienten die die Krankheit selbst herbeigeführt haben an den Kosten beteiligt werden
können. Im Falle einer Dialyse oder Nach OP müssten sich Spender wenn die KV zickt immer noch erst rechtlich
auseinandersetzen damit diese Kosten bezahlt werden. Hierüber muss aufgeklärt werden.
Bis heute ist KV Schutz für Spender für Folgen der Spende nicht sicher. Es gibt den sog. § 52 SGB V
der besagt, das Patienten die die Krankheit selbst herbeigeführt haben an den Kosten beteiligt werden
können. Im Falle einer Dialyse oder Nach OP müssten sich Spender wenn die KV zickt immer noch erst rechtlich
auseinandersetzen damit diese Kosten bezahlt werden. Hierüber muss aufgeklärt werden.
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- Limo
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Re: Re: Grosser Dank an Sabine *gins*
19 Nov. 2013 03:53
OOOHHH Sabine, wenn es Dich nicht gäbe. . . . . *grins**grins* Ich stehe tief in Deiner Schuld. Du hast ja nicht nur die Mühe auf Dich genommen die Folge meiner Vergesslichkeit auszugleichen indem Du die entprechenden Worte absolut korrekt an der richtigen Stelle verortet hast, sondern mich auch noch extra darauf hinwiesest.
Ich kann nur hoffen, dass Dir Deine Mühen nicht zu sehr gesundheitlich geschadet haben. Sollte es doch passiert sein, kann mitunter ein Weg zum entsprechenden Doc hilfreich sein.
In tiefer Dankbarkeit verneige ich mich ([size=x-small]zumindest gedanklich[/size]), sowohl ob Deiner Hilfe als auch Deines übergrossen kraftvollen Einsatzes wegen, vor Dir. (
Solltest Du feststellen, dass sich in diesem Beitrag auch wieder ungenauigkeiten eingeschlichen haben bzw. Buchstaben fhlen bzw. zu viel sind etc. biete ich Dir der Einfachheit an diese überzähligen Buchstaben nicht nur zu behalten, sondern sie auch noch an meiner statt zu verwenden. Solltest Du weiteren Buchstaben benötigen (egal in welcher Ausführung auch immer), dann melde Dich einfach hier bei ?? ???? .
-D
Unter Umständen könnte ich Dir dann weitere zur Verfügung stellen.
Hoffentlich war diese verquere Schleimerei nicht zu übertrieben.
Limo
Ich kann nur hoffen, dass Dir Deine Mühen nicht zu sehr gesundheitlich geschadet haben. Sollte es doch passiert sein, kann mitunter ein Weg zum entsprechenden Doc hilfreich sein.

In tiefer Dankbarkeit verneige ich mich ([size=x-small]zumindest gedanklich[/size]), sowohl ob Deiner Hilfe als auch Deines übergrossen kraftvollen Einsatzes wegen, vor Dir. (

Solltest Du feststellen, dass sich in diesem Beitrag auch wieder ungenauigkeiten eingeschlichen haben bzw. Buchstaben fhlen bzw. zu viel sind etc. biete ich Dir der Einfachheit an diese überzähligen Buchstaben nicht nur zu behalten, sondern sie auch noch an meiner statt zu verwenden. Solltest Du weiteren Buchstaben benötigen (egal in welcher Ausführung auch immer), dann melde Dich einfach hier bei ?? ???? .
-DUnter Umständen könnte ich Dir dann weitere zur Verfügung stellen.
Hoffentlich war diese verquere Schleimerei nicht zu übertrieben.
Limo
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