Tx soll ich - oder soll ich nicht
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Tx soll ich - oder soll ich nicht
25 Sep. 2007 23:51Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- albertine
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
26 Sep. 2007 00:15Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re:
26 Sep. 2007 08:24Albertine hat Die ja schon so einiges geschrieben, was Dir schonmal die erste Angst nimmt - von wegen nur noch 10 Jahre an der Dialyse. Bei uns im Zentrum sind auch Patienten, die mehr als 20 Jahre Dialyse auf dem Buckel haben.
Ich hab mir auch vor einiger Zeit die Frage Dialyse oder TX gestellt. Ich habe mich erstmal gegen die TX entschieden (was sich allerdings auch wieder ändern kann - bin ja erst 47), weil mir das, was ich durch die TX gewinne, die Nachteile nicht aufwiegt. Aber das werden viele auch wieder anders sehen - jeder hat ja seine eigenen Prioritäten.
Allerdings muss ich dazu sagen, ich mache Heimdialyse - das ist noch etwas anders, als wenn ich im Zentrum dialysieren würde. Vielleicht sähe dann meine Entscheidung anders aus.
Mach Dir doch mal Liste mit Punkten für und eine mit Punkten gegen eine TX, und dann überlege genau, was Dir wirklich wichtig ist. Und dann triffst Du Deine Entscheidung - für den Moment. Du kannst es Dir ja jederzeit anders überlegen.
Lass Dich zu nichts drängen, was Du nicht wirklich willst. Du musst mit mit den Folgen der TX oder der weiteren Dialyse leben, also musst Du wirklich dahinterstehen!
Ich wünsch Dir die richtige Entscheidung und ein gutes Leben damit!
Bis dann
Kerstin
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
26 Sep. 2007 09:32ich bin 2001 dialysepflichtig geworden und das mit 21 und meinkind war gerade 3 monate alt. die ärzte in meinem zentrum waren auf zack und klärten mich über die Tx auf. da ich aber einer grunderkrankung habe das Hus war ich skeptisch . hatte viel gelesen drüber und patienten getroffen bei denen die tx net geklappt hat. da habe ich gesagt ne lieber nicht. und der meinung war ich 4 jahre lang. habe mich dann 2005 doch auf die warteliste setzen lassen. seit dem 18.7.07 arbeitet in mir mein neues nierchen. gab zwar probleme am anfang,die niere hat ne anlaufphase gebraucht aber jetzt alles super. und mir gehts wahnsinnig gut dabei,ich habe es nicht bereut es doch machen zu lassen. hatte zu dia zeiten auch grosse probleme mit phosphat und immer wieder diskussionen mit den docs deswegen. ich finde es ne sauerrei das deine ärzte dir sagen du hättest noch knapp zehn jahre. das geht gar net sowas. haste dir schu mal überlegt die ärzte zu wechseln? die entscheidung ob tx oder nicht kann dir keiner abnehmen , nimm dir die zeit die du brauchts zum überlegen ob ja oder nein. oder frag doch einfach ma in nem tx zenrum nach ,die können dich auch beraten.
lg katrin
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
26 Sep. 2007 10:02habe gerade in deimen Posting gelesen, dass du damals an HUS erkrankt bist.
Mir ist 2004 das selbe passiert u. ich hatte bisher keine Möglichkeit mich mit anderen Betroffenen auszutauschen, was mir sehr wichtig wäre!!
Hättest du Interesse??
Liebe Gruße
Anja
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
26 Sep. 2007 10:04na klar hätte ich intresse.
lg katrin
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Re: HUS
26 Sep. 2007 11:53ich habe auch HUS - allerdings den familiären Typ, und bin auch gerne bei einem Austausch dabei. Ich bin jetzt seit über 11 Jahren an der Dialyse und war damals 22, als ich mit akutem Nierenversagen an die Dialyse kam und die Diagnose dann gestellt wurde! Meine Schwester hat dieselbe Erkrankung, ist jetzt allerdings schon zum zweiten Mal transplantiert!
Alles Liebe und Gute,
Claudia
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 12:32es sind da doch schon einige Reaktionen zum Thema HUS.
Die Erkrankung scheint ja ziemlich breit gefächert zu sein.
Claudia, du schreibst, dass du HUS noch hast und das es der familiere Typ ist, davon habe ich noch nie gehört, wie äussert sich das?
Bei mir war es so, dass ich quasi von heute auf morgen krank wurde, ich fühlte mich sehr schlecht und hatte ganz schlimmes Flimmern vor den Augen. Sind dann in die Kieler Uni gefahren, dort stellte man fest, dass ich einen Blutdruck von 240 zu 180 hatte. Sie bekamen ihn erst nicht runter und während ich da lag fing ich an zu krampfen, durch ein Ödem, welches sich im Kopf gebildet hat.
Ich kam auf die Intensivstation und meinem Freund und meiner Familie wurde gesagt, dass die Chancen meines Überlebens nicht sehr hoch wären.
Als ich dann doch erwacht bin (man sagte mir, es war ein Koma), erklärte man uns die Krankheit und das ich noch immer in Lebensgefahr sei, es war so furchtbar.
Ich musste täglich zur Blutplasmaseperation und jeden 2ten Tag zur Dialyse, ich wusste nicht was mit mir passiert. Nach dem ca. 20. mal Blutplasmaaustausch wurde es besser, aber die Nieren waren dahin. Es wurde untersucht, woher ich diese Krankheit hätte, aber nichts wurde gefunden. Das war ende Okt. 2004, ich war dann bis Jan. 2006 an der Dialyse und dann schenkte mir meine Zwillingsschwester eine Niere. Mir geht es gut *schnellaufholzklopfe*, habe aber Angst, dass die Erkrankung wieder auftreten könnte.
Die Ärzte sagen aber, das die Wahrscheinlichkeit bei mir nicht hoch wäre.
Ich war damals 28 Jahre alt. Katrin, du hast es schon öfter bekommen?
Liebe Grüße
Anja
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 13:14so wie uns mal ein Arzt in Düsseldorf erklärt hat, gibt es zwei Arten von HUS, zum einen die Form, die über E.coli Bakterien enttsteht und die andere, eben die durch eine Funktionsminderung des Faktor H entsteht, es somit also ein Gendefekt ist. Der momentane Stand der Dinge ist, dass der familiäre Typ nicht heilbar ist und die Erfolge bei Transplantantionen sehr gering sind (1-3 Jahre). Wohingegen Transplantationen unter der ersten Form, die durch die Bakterien hervorgerufen werden, durchaus erfolgreicher sind!
Mein Krankheitsverlauf war damasl ähnlich: Ich hatte zwei Grandmal-Anfälle, eine Jugularvenenthrombose und ein Hirnödem - das alles innerhalb von 11 Wochen nach dem akuten Nierenversagen. Mein Blutdruck war ebenfalls in schwindelerregenden Höhen mit Spitzen von 280/220! Heute frage ich mich, wie ich das überlebt habe. Auch die vielen Blutplasmaseparationen haben bei mir nichts genutzt!
Heute geht es mir doch sehr gut, die Krankheit ruht momentan. Es sah zwar mal so aus, als ob sie nach einer Herzklappen-OP wieder auszubrechen drohte (die Blutwete, die die HUS-Aktivität anzeigen, waren erhöht), aber das hat sich dann Gott sei dank nicht bewahrheitet und mein Herz und ich können glücklich und zufrieden wieder frei durchatmen... ;o))
Wenn Du Interesse hast, ich habe einige Artikel über HUS recherchiert und könnte Sie dir mailen, wenn Du magst!
LG
Claudia
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 13:38wollt ihr safi weiterhelfen oder habt ihr vergessen einen neuen tread aufzumachen.
ich finde aber auch daß die aussichten mit zu hohen phosphat auf die dauer nicht
sehr gut sind, ich konnte das in den ersten zwei jahren schon spüren.
mfg
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 14:01wenn mich nicht alles täuscht, dann hat fraurossi schon einen extra HUS-Thread eröffnet.
Viele Grüße
Anja
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 14:05gabs diese Erkrankung denn schon in eurer Familie bevor deine Schwester und du sie bekamen?
Es freut mich sehr, dass es dir zur Zeit gut geht und ich drücke dir und auch deiner Schwester die Daumen, dass es so bleibt!!
Ist deine Schwester denn auch an der Dialyse?
Ich hoffe, dass es eines Tages möglich ist, diesen Gendefekt in den Griff zu bekommen!!
Hab es zwar nicht so gerne meine Emailadresse öffentlich preis zu geben, hätte aber sehr gerne einige Artikel. Ich wage es also mal
anja.tie12@web.de
Lieben Dank für das Angebot und Gruß
Anja
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
26 Sep. 2007 15:41Also ich mach seid 13 Jahren Dialyse und hab mit 14 angefangen bisher wurde ich noch nicht für sterbenskrank erklärt *grinz*
Und das mit dem Phosphat kriegt man leicht in den griff . nehm die Phosphatbinder mal nicht so wie der Arzt es sagt sondern so wie du denkst das Phosphat im essen ist.
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 16:45Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 18:52das ist ja wirklich seltsam, heißt das, dass eine Transplantation für dich nicht in Frage kommt?
Liebe Grüße
Anja
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Re: Re: HUS
26 Sep. 2007 19:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: HUS
27 Sep. 2007 09:50Bedeutet das, wenn der HUS wiederkommt, dass du deine Niere verlierst, oder ist das nicht unbedingt gesagt, wenn man es gleich erkennt?
LG
Anja
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Re: Re: Tx soll ich - oder soll ich nicht
27 Sep. 2007 13:23nimmst Du Fosrenol zwecks Phosphatbindung? Ich hatte mit dem Phosphat (trotz Anti-Phosphat, Renagel und Calcinmacetat) auch immer große Probleme, seit der Einnahme von Fosrenol ist der Wert erheblich besser geworden. Dies ist auch anderen Forumsmitgliedern so ergangen.
Gruß, Roxanne
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Re: Re: HUS
27 Sep. 2007 14:19Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: HUS
27 Sep. 2007 15:13LG
Anja
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Re: Re: HUS
27 Sep. 2007 19:28de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4molytisch-ur%C3%A4misches_Syndrom
Schau doch mal auf der angegebenen Seite, dort ist es recht gut erklärt.
LG
Anja
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Re: Re: HUS
27 Sep. 2007 19:32Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: HUS
28 Sep. 2007 06:54Ich habe eigentlich auch keine Probleme damit, ausser mit dem Cellcept etwas, da bekomme ich phasenweise Durchfall, oft verbunden mit starken Bauchschmerzen.
LG
Anja
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Re: Re: HUS
30 Sep. 2007 09:47lg katrin
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