Zukunftsangst
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Zukunftsangst
15 Sep. 2007 21:48Mich beherrschen schon wieder so viele schlechte Gedanken... Ich weiß, einige werden jetzt denken, was will die denn... hat gerade ein Baby bekommen... ich weiß, ich müsste glücklich sein, aber an manchen Tagen gelingt mir das einfach nicht mehr und ich denke ich breche zusammen... Ich muss noch nicht zur Dia und mein Krea liegt noch bei 0,8... aber ich habe solche Angst vor meiner eigenen Zukunft... wie soll ich das alles schaffen...??? Eigentlich befasse ich mich mit dem Thema Tag-ein, Tag-aus... immer und immer wieder diese sheiss Angst... Wie lange bleiben meine Werte stabil??? Und was, wenn meine Nieren den Geist aufgeben... Ich versuche mit meinem Freund über meine Ängste zu sprechen, doch ich möchte ihn damit nicht jeden Tag belasten. Mein Arzt versucht mir immer Mut zu machen, das ich im Moment nicht Tod-krank bin und das ich mein Leben geniessen soll... aber das hallt irgendwie durch mich hindurch... Nun sitzen Familie und Freunde unten im Hof zusammen und grillen... nur ich fühl mich trotzdem so allein. Ich sitz hier oben und schreibe mir den Frust von der Seele...
Anna
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Re: Re: Zukunftsangst
15 Sep. 2007 22:04Deine Angst hat sich selbständig gemacht, das beschreibst Du ja ganz deutlich. Deshalb nützt es auch nichts mehr, dir zu versichern, wie gut die Werte seien usw. Deshalb ist Deine Angst auch für Außenstehende nicht richtig nachvollziehbar und du stößt auf Unverständnis.
Du solltest Dir psychotherapeutische Hilfe suchen, damit Du lernst, mit Deiner Angst umzugehen. Lass Dir von Deinem Arzt eine Überweisung geben und suche Dir einen Psychiater oder Psychotherapeuten/in, mit dem/der Du gut kannst.
LG, Tobias
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Re: Re: Zukunftsangst
15 Sep. 2007 22:56Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Zukunftsangst
15 Sep. 2007 23:32Ich muss jetzt noch dazu schreiben, das ich eine chronische Nierenerkrankung habe (IGA-Nephropathie) Ich verliere Eiweiss und Blut über den Urin. Nicht das Du denkst, meine Ängste kämen von irgendwo her... oder gar wegen des Krea von 0,8 (bin kein Hypochonder)... nein, es geht hier um diese Erkrankung und wozu sie führen kann.
Trotzdem danke für Deine Worte... und ich find´s toll, das Du das alles so gemeistert hast!!! Alles Gute weiterhin... Anna
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Re: Re: Zukunftsangst
15 Sep. 2007 23:40Mach dich nicht verrückt das bringt nichts,und ändern wird sich dadurch auch nichts.
Ich selber habe zwar die Diagnose zur kenntnis genommen große Angst hatte ich überhaupt nicht. Liegt vielleicht an meinem Sternzeichen Stier.
Ich bin jetzt 1,25 jahre an der Hämodialyse und vertrage sie gut. Festgestellt wurde die chronische Nierenentzündung im Dezember 99 bei einem krea von 0,65.
Veranlasst wurde die Nierenbiobsie wegen Eiweisauscheidung von 2g.
Dazu kam noch das ich in September 03 eine Trombose mit Lungenembolie hatte. 2 Wochen Krankenhaus 6 Wochen krankgeschrieben danach wieder 3 Schichten arbeiten. Im September 05 Shuntlegung
Letztes Jahr vom 31.01.06 bis 15.10.06 krankgeschrieben zwichendrin 17.07.06 Beginn der Dialyse. Meine Dialysezeit ist 5 Stunden
Ich gehe Vollzeit arbeiten. 8 Stunden arbeiten nach Hause umziehen kurz waschen und zur Dialyse. Die Dialysetage sind immer sehr lang, 5:15 Uhr zur Arbeit ca. 20:30 Uhr von der Dialyse wieder zuhause.
Zum Glück habe ich noch eine Ausscheidung von etwa 1,8Liter/24Std.
meickel
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Re: Re: Zukunftsangst
15 Sep. 2007 23:50sicherlich bin ich Dir gegenüber mehrfach im Vorteil. Ich muß für kein Kind sorgen und mußte keine Angst vor meioner Krankheit haben, da ich nichts von Ihr wußte und alles von jetzt auf sofort kam. Ich war in einer Rehaklinik und froh, mir dort trotzdem bei einem Psychologen alles von der Seele zu können. Ich hatte keine Angst vor der Zukunft mit der Dialyse und was damit zusammenhängt. Ich hatte absolute Existenzängste. Als Freiberufler bekommt man nur Geld wenn man arbeiten geht und ich war jetzt schon einige Monate außer Gefecht gesetzt. Wie lange wird meine Krankenkasse Krankengeld bezahlen und wenn nicht mehr was dann? Das ich nicht mehr so arbeiten werde können wie vorher habe ich längst bemerkt gehabt. Aber was nun? Der Psychologe konnte mir einen Teil meiner Ängste nehmen und verschaffte mir zusammen mit meiner dort zuständigen Ärzte einen Termin bei einem Rentenberater. Das klärte letztlich alles und ich konnte langsam wieder anfangen zu leben. Und das tue ich jetzt. OK. im Rahmen meiner Möglichkeiten aber immerhin es wird.
Ich kann auch Dir nur raten: suche Dir professionelle Hilfe und lebe
.........wie meine vorschreiber/innen schon feststellten.
Limo
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 00:16wurde denn mittlerweile deine Niere punktiert, so dass die Diagnose jetzt richtig feststeht?
Ich habe die gleiche Vorerkrankung wie du und als das festgestellt wurde, gab es zwar schon Medikamente, aber trotz allem ging es dann schnell mit der Dialyse.
Als ich vor 2 Jahre meine neue Niere bekam, habe ich auch lange mit meinen Ärzten gesprochen, weil ich die Angst im Nacken sitzen hatte. Die Ärzte sagten mir aber, dass die Forschung jetzt schon viel weiter sei und man die Krankheit viel besser bekämpfen kann.
Versuche nicht zu oft daran zu denken, was noch alles passieren könnte.
Du bist im Jetzt, deine Werte sind super, deinem Kind geht es gut und dein Freund liebt dich sehr.
Vielleicht solltest du dich wirklich an einen Therapeuten wenden, denn die quälenden Gedanken beinflussen den Verlauf nicht gerade positiv.
Liebe Grüße,
Nicole:)
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 00:22ich will jetzt nicht wiederholen, was die anderen schon vorgeschlagen haben. Aber ich möchte Dich auch darin bestärken, Dir Hilfe von einem Psychotherapeuten oder einem Psychiater zu holen, damit Du möglichst schnell aus dieser Situation herauskommst. Vielleicht hängt Deine Angst ja auch mit der hormonellen Umstellung nach der Geburt zusammen? Einer Freundin von mir (sie ist kerngesund) ging es nach der Geburt ihres ersten Kindes seelisch auch sehr schlecht. Ihr konnte aber durch Psychotherapie gut geholfen werden.
Also: Sei mutig und lass Dir von Fachleuten helfen, dann kannst Du Dich auch an Deinem Kleinen mehr freuen!
Liebe Grüße und gute Besserung!
Nephroline
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 00:29Nein, eine Punktion wurde derzeit noch nicht vorgenommen, da der Arzt meint, solange die Werte stabil sind, währe es Unsinn dort ein Risiko einzugehen. Tja, was die medikamente anght hat sich da gar nicht viel geändert... ich kann derzeit auch nur ACE-Hemmer nehmen, um den Blutdruck zu senken... ansonsten kann man nur abwarten und gucken, wie sich das ganze entwickelt... von neuen Methoden gegen diese Erkrankung weiß ich leider nix.
LG Anna
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 01:39Die Devise lautet: Regelmässige medizinische Überwachung, nach vorne schauen und das Leben leben.
lg. catwoman
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- Brotspinne
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 10:57du brauchst ja auch keine anderen Medikamente.
Warum sollte man die Medikamente schon geben,
wenn der Kreawert so gut ist.
Das Wichtigste ist jetzt der Blutdruck, der muß gut eingestellt sein.
Aber das scheint er ja auch zu sein.
Versuche, dich nicht von der Krankheit einnehmen lassen.
Wünsche dir einen schönen sonnigen Tag,
Nicole
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 11:03Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Zukunftsangst
16 Sep. 2007 13:57mein Nephrologe hat mir mal von einem Patienten erzählt, der 30 Jahre lang panische Angst vor der Dialyse hatte.
Ein 30 Jahre lang weggeworfenes diafreies Leben - eigentlich hat er sich sein ganzes Leben versaut. Niemand von uns weiß, was in 20, 30 Jahren ist. Es kann soviel passieren und auch die heute Gesunden können bis dahin krank oder tot sein.
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreibern an, ich wollte dir nur die Geschichte des Mannes erzählen, der wahrscheinlich jetzt, wo er ENDLICH an der Dialyse ist, merkt, dass es nur halb so katastrophal ist, wie er sich vorgestellt hat -30 lange Jahre.
Tu das bitte nicht, im Leben gibts ohnehin keine 100 prozentige Sicherheit - für niemanden.
Alles Liebe
chrisi
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Re: Re: Zukunftsangst
23 Sep. 2007 17:18Als kranke Menschen haben wir ein kleines Nachteil; keiner kann uns verstehen und sogar manchmal zuhören. Ich lebe jetzt seit mehreren Jahren mit meinen Ängsten und habe einen Fehler gemacht: Ich hätte dafür professionelle Hilfe holen sollen. Denn jetzt ist es für mich zu spät. Da ich seit zu langem Zeit mit meinen Phobien am Boden festsetze, werde ich nicht mehr auftauchen können. Aber du bist nicht allein, also unterschätze das nicht: Ich will dir klar machen, dass du ohne Hilfe und Freude auf lange Zeit nicht mehr aufstehen können wirst, genauso wie ich.
Erstens ich denke du solltest dich nicht von deiner Familie und Freunden (Ich meine deine ECHTEN Freunde!!) abwenden. Es sind die Einzigen, die dir noch Freude bringen können. Zweitens, hol dir professionelle Hilfe (Psy). Nur dies kann dir helfen.
Lass dich nicht runterkriegen. Herzliche Grüße
Jimmy
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Re: Re: Zukunftsangst
23 Sep. 2007 19:08Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 10:05ganz liebe Grüße von Tina
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 11:30Das ist genau, was ich meinte : nur mit der Familie oder Freunden darüber reden. NUR diese Menschen kennen dich wirklich, um feststellen zu können und dir klarmachen, dass es bei dir etwas in deinem Verhalten oder deiner Denkweise nicht in Ordnung ist.
Ich brauche keinen Mitleid. Ich wollte nur klar machen, dass man die Familie nicht unterschätzen sollen. Auch wenn sie nicht viel tun kann, ist nur ihre Anwesenheit schon wesentlich. Tabletten helfen viel, aber Gefühle können noch mehr schaffen als man denkt. Ich habe durch dieses Gebrechen etwas daraus gelernt: es ist immer leicht Kritik über Andere zu üben, wenn man sie nicht richtig kennt.
Jimmy
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 16:34Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 16:58es freut mich, dass es dir leicht fällt, mit Deiner Erkrankung umzugehen und du psychisch stabil bist.
Leider gibt es auch Menschen, die unter Depressionen leiden (teilweise ist das sogar eine vererbte Erkrankung!) und es ist schwer, sich in diese Menschen einzufühlen, wenn man selbst diese Symptome nicht kennt. Diese Erkrankung kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, oft fällt es den Betroffenen schwer, Hilfe zu suchen.
Wenn Du annimmst, dass die Menschen hier nur jammern, aber nix tun, übersiehst Du, dass es für viele, insbesondere die älteren hier, eine Überwindung bedeutet, sich mit der Technik des Computers zu beschäftigen, sich hier anzumelden und etwas von sich in einer anonymen Gesellschaft hier im Forum preiszugeben. Damit ist ein erster Schritt gemacht. Denk mal an die vielen, die das nicht hinkriegen - es gibt ja viel mehr Patienten an der Dialyse als hier im Forum registriert sind. Wenn Du mal ältere Threads durchliest, merkst Du schnell, dass Menschen, die nur jammern, eine entsprechende Antwort bekommen - viele versuchen hier aber erstmalig, ihre Probleme mit der Erkrankung und mit ihrem Zustand und vor allem ihr Seelenleben auszudrücken, das hat eine ganz andere Qualität und wird auch anders beantwortet.
Achte mal auf die Zwischentöne....
Viele Grüße, Tobias
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- romy
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 17:18ich stimme dir voll zu und zu Mionia sei gesagt, ich habe beim aufmerksamen Lesen der vielen Beiträge vor allem den Willen gesehen, aktiv und optimistisch mit der Krankheit umzugehen. Viele haben einen Weg gefunden, andere versuchen es, indem sie sich an die Gemeinschaft wenden und hier Rat und Unterstützung suchen. Da müssen auch mal pessimistische Töne erlaubt sein. Meist gibt es jemanden, der die Situation kennt und auch erste Hilfe vor der professionellen leisten kann. Ich verstehe dieses Forum als eine kompetente Anlaufstelle für Betroffene. In diesem sinne romy
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Re: Re: Zukunftsangst
24 Sep. 2007 19:33Kann mich deiner Meinung nur Anschließen. Hier wird sich in Ängsten gebadet.
Angst frisst Seele. Es gibt soviele möglichkeiten einen Ausweg zu finden . Angst ist
der schlechteste Ratgeber. Aber sich vielleicht um Menschen zu kümmern dennen
es noch schlechter geht als einem selbst.Oder sich irgendwo Ehrenamtlich einbringen
wenn es nur für ein paar Stunden ist .Habe vor kurzem schon geschrieben das auch
Sport eine gute möglichkeit ist sein Seelenleben in die Spur zu bringen . Aber für einige ist es einfacher in Selbstmitleid zuvergehen .Wenn ich den ganzen Tag zu Hause
sitzen würde und brüten wäre auch für mich kein Tag eine Herausforderung mehr.
Mein Motto lautet frag nicht was man für dich tun soll ,sondern frag was du tun kannst.
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Re: Re: Zukunftsangst
25 Sep. 2007 10:50Du hast einem kleinen Erdling das Leben geschenkt, und durch die hormonelle Umstellung, ist da mit Recht sicherlich etwas Chaos in Dir. Die Sensibilität, ist bei jedem unterschiedlich, und bei einer frischgebackenen Mutter, muß die Sensibilität sich verfeinern. Ich finde es gut, dass Du Deinen Ängsten begegnen willst, und sie hier mit uns teilst. Bei mir wird jeden Monat eine Blutkontrolle durchgeführt(noch nicht an der Dia), und ich habe auch, wie Du schreibst jedes Mal diese scheiß Angst. Werden die Werte stabil bleiben?? Du machst das genau richtig-darüber reden ist die Devise. Sollten sich Deine Ängste verstärken, so würde ich auch eine Gesprächstherapie beginnen. Der Therapeut, hört sich das als Aussenstehender an, und Du mußt kein schlechtes Gewissen haben, ihn zu sehr zu belasten. Es ist sein Job, Hilfestellung zu leisten und er hat es gelernt an den richtigen Stellen anzudoken. Wann Du bereit dafür bist, bestimmst nur Du. Es ist keine Schwäche oder Schande Hilfe zu suchen. Achte weiterhin gut auf Dich, aber versuche auch Dein neues, wunderbares, diafreies Leben zu leben und geniessen. Viel Kraft und alles Liebe für Dich Kerstin
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Re: Re: Zukunftsangst
25 Sep. 2007 17:17Ich war 18J als meine Tochter zur Welt kam . Zudem lebte ich im Ausland als man mir
Mitteilte . Die schwere meiner Erkrankung Und den eventuellen Ausgang .Und das
ich mir doch Gedanken machen sollte wo meine Tochter bleiben könnte .Ich habe
schnell gelernt rational zu denken . Was aber nicht bedeutet Emotionslos zu sein .
Den sich im Kreis zudrehen ist nicht die Seele baummeln lassen . Und Seelische
ausgeglichenheit ist keine Krankheit . Und wenn es so wäre sollten sich viele
anstecken .Wie gesagt ich sehe jedem Tag mit freude entgegen, aber auch wenn es
mal nicht so rund läuft veruche ich das beste daraus zu machen . Den durch meinen
Beruf und mein eigenes Leben habe ich kapiert mich selbst nicht so wichtig zu nehmen .Den wenn Menschen, egal ob alt oder jung die wegen ihrer Krankheit dazu verdonnert sind den Rest ihres Lebens im Bett liegend zu verbringen oder auf
Fremde hilfe angewiesen sind wegen jeder kleinigkeit das finde ich schlimm. Aber
das ist ja bekanntlich Ansicht . LG Schneckle
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