Wie soll ich reagieren?
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Wie soll ich reagieren?
20 Sep. 2002 16:27So jetzt heule ich doch und wollte das doch vermeiden .
ich geh jetzt weinen
Kiss
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- caissa
-
- Offline
- Hyperaktiv
-
- Beiträge: 631
- Thanks: 6
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
20 Sep. 2002 19:08eine blöde Situation, Dir einen Rat zu geben ist nicht ganz einfach. Zuerst: Denk an Dich, Deinen Mann und Deine Kinder, die brauchen Dich und lieben Dich, Du brauchst sie und liebst sie, das ist doch schon mal ne gesunde Basis.
Dass Du selbst schuld an der Krankheit bist, ist ziemlicher Quatsch, mal abgesehen davon, dass Eltern auch dann zu ihrem Kind halten sollten, wenn es selbstverschuldete Probleme hat. Und fünf Kinder sind ja wohl kein ungesunder Lebenswandel, mögen Deine Eltern ihre Enkel nicht?
Tja, was tun? Ich würde sie knallhart drauf ansprechen. Wenn sie wirklich dieser Meinung sind, würde ich Konseqauenzen ziehen, Kontakt nur wenn es sein muss.
Aber das schaffst Du ja nicht, sie anzusprechen; auch nicht mit Unterstützung Deines Mannes?
Wenn das wirklich nicht im Gespräch geht, zieh Dich einfach zurück, mach Dein Ding und lass sie reden. Irgendwann haben sie auch gesundheitliche Probleme, dann sagste ihnen ins Gesicht: Selber schuld!
Sorry ist jetzt etwas hart, aber ich habe Probleme mit solchen Eltern. Ich würde meinen Söhnen helfen, egal wann und wofür sie mich brauchen - und wenn sie tausendmal selber schuld wären.
Du Deinen Kindern sicher auch, alles Liebe Hans-Dieter
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
20 Sep. 2002 20:20da hat caissa schon Recht, es ist nicht einfach, darauf richtig und angemessen zu reagieren. Auf jeden Fall denke ich, solltest Du, falls Deine Eltern auch mal chronisch erkranken, nicht so reagieren, wie sie es bei Dir jetzt tun. Denn man sollte nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, auch wenn es schwerfällt. Insofern bin ich anderer Ansicht als caissa. Doch wenn Du, verständlicherweise, heulen mußt, dann tue das! Lasse Deinen Gefühlen freien Lauf. Und es wird Dir gut tun. Es gibt, so denke ich, kein Patentrezept für die Lösung Deines Problems. Vielleicht solltest Du erst einmal Deine Emotionen etwas herunterfahren, was natürlich sehr schwer sein dürfte. Doch dann sieht man die Dinge oft mit anderen Augen. Erst dann hilft vielleicht ein klärendes Gespräch mit den Eltern, das aber unbedingt erforderlich scheint. Schließlich sind es Deine Eltern und nicht irgend jemand! Nur wenn ein Gespräch wirklich nicht möglich ist, könnte vielleicht ein Psychologe oder objektive Dritte, die sich mit der Dialyse und deren Ursachen wirklich gut auskennen Aufklärungsarbeit bei Deinen Eltern leisten. Aber alles so zu lassen und die Situation so hinnehmen, das würde ich nicht. Ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben und wünsche Dir, dass sich Deine Probleme lösen lassen. Alles Gute! Björn
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Uli
-
- Offline
- Schreibmaschine
-
- Beiträge: 1170
- Thanks: 5
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
20 Sep. 2002 23:04PS: Ganz konkret beim nächsten Anruf: Sag ihnen, wie sehr es Dich verletzt hat, was Du über Deine Schwester gehört hast...
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- hemago
-
- Offline
- Hyperaktiv
-
- Beiträge: 611
- Thanks: 45
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
20 Sep. 2002 23:07Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- ulrike_b
-
- Offline
- Sehr aktiv
-
- Beiträge: 188
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
21 Sep. 2002 11:27diese Erfahrung mit Eltern bzw. in ähnlicher Weise habe ich leider auch gemacht.
Ständig war ich die jenige, die bei einem Streit sich zurück gezogen hat und dann heulend sich in einer Ecke verkroch.
Ich habe mich zurückgezogen und es geht einigermaßen gut damit. Auf jeden Fall habe ich erst einmal Ruhe.
An Deiner Stelle würde ich Deine Eltern noch einmal ansprechen und abwarten was passiert. Machen Sie Dir dann dennoch Vorwürfe, dann versuche einfach zu reagieren und lebe Dein Leben. Ansonsten wird es immer schwerer für Dich.
Deine Psyche leidet auch darunter und denk an Deine Kinder, die brauchen dich noch, mehr als im Moment Deine Eltern, die wie ich glaube eh kein Verständnis für Dich haben.
Also Kopf hoch und durch, ich hab das auch einigermaßen geschafft und mir war manches Mal zum heulen zu Mute.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Kraft
liebe Grüße Ulrike
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
21 Sep. 2002 13:07Danke nochmal euch allen
Bettina
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- silber
-
- Offline
- Schreibmaschine
-
- Beiträge: 1251
- Thanks: 1
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
21 Sep. 2002 22:53hintenherum zu erfahren, dass jemand so heuchlerisch mit einem selbst umgeht, ist immer eine ungute Sache. Wenns dann noch die eigenen Eltern sind - um so schlimmer. Da versteh ich Deine Traurigkeit und sicher auch Wut. Bestimmt stecken auch Ängste bei Deinen Eltern dahinter, wenn sie so reden und Dich nicht besuchen, aber wenigstens sollten sie Dir selbst sagen, was sie denken, nicht Deiner Schwester. Bekanntlich ist ja Angriff immer die beste Verteidigung.
Mein Rat wäre, zuerst zum Hörer zu greifen und anzurufen. Dann hast Du es besser in der Hand, das Gespräch zu führen. Sage Ihnen auf jeden Fall, dass Du enttäuscht bist darüber wie sie denken und auch darüber, dass Du dies über Deine Schwester erfahren mußtest, nicht von Ihnen selbst.
Höre Dir an, was sie darauf erwidern und viel länger sollte dieses Gespräch gar nicht dauern, weil Du wahrscheinlich, wie Du schreibst, zu emotional reagierst. Kannst natürlich auch sagen, dass Du vorerst keinen Kontakt mehr möchtest.
Aber auf längere Sicht solltest Du wirklich, und da stimme ich hemago zu, die Beziehung zu Deinen Eltern klären. Das bedeutet, sowohl sie als auch Du bzw. Dein Partner sollten ehrlich ihre/Eure Standpunkte äußern dürfen, so dass Ihr einander zuhört. Dann kann man abwägen, ob es Sinn macht, weiterhin Kontakt zu pflegen und wie intensiv der sein soll. Solange die Beziehung gerade zu einem nahestehenden Menschen nicht geklärt ist, wird es einem immer psychisch zu schaffen machen. Da spreche ich aus Erfahrung. Denn es nützt absolut nichts, sich einfach zu sagen, dieser Mensch hat mich so verletzt, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben. Das ist nur möglich, wenn es sich um jemanden handelt, der einem bisher nichts bedeutet hat.
Ich wünsch Dir den Mut, erwachsen mit Deinen Eltern zu reden.
Liebe Grüße.Anja
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- johanna
-
- Offline
- Premium Mitglied
-
- Beiträge: 153
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
23 Sep. 2002 12:33Weil das ganze sehr emotional besetzt ist und eine Diskussion fast nicht möglich ist, würd ich an Kiss Stelle es mal schriftlich versuchen, die Situation und die damit verbundenen Gefühle (von Kiss) den Eltern mitzuteilen. Als Aufhänger z.B. Dank verwenden, so im Sinne ich möcht Euch mal für Eure Unterstützen danken.
Das von Dritter Stelle Erfahrene würd ich gar nicht ansprechen. Vielleicht war das total aus dem Zusammenhang gerissen, der Übermittler hat was missverstanden oder reininterpretiert usw.
Warum schriftlich?
Schriftlich können sich viele Leute deutlicher, aber auch feinfühliger ausdrücken, weil kein Zeitdruck besteht. Ausserdem kann man in seinem Gedankengang nicht unterbrochen werden.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
24 Sep. 2002 09:33ich denke deine Eltern haben einfach nur Angst um dich. Es ist zwar praktisch zu sagen wir hatten noch nie ein Inniges Verhältnis miteinander, doch ist das der Auslöser für diese Reaktion? Ich persönlich denke das nicht. Ich denke er es ist ein Schutzschild deiner Eltern.
Sie geben sozusagen dir die Schuld für deine krankheit. Doch warum? Ich denke Sie wissen ganz genau das Dialyse keine Einfache Sache ist. Sie wissen auch sicherlich das man dabei auch morgen schon tot sein kann(das kann zwar jeden so schnell treffen aber bei uns ist doch die Gefahr höher als bei Gesunden). Um diese Angst um die vielleicht doch Gelibete Tochter erträglicher zu machen, versuchen sie sich mit aller hand mittel aus oder von dem Thema abzuwenden. Sie wollen das Thema nicht an sich lassen, das merkt man an aller hand Situation und Äußerungen. Zum Beispiel Sagen sie du hättest deine Gesundheit durch 5 Kinder und eine Scheidung selber ruiniert, dass dies Blödsinn ist müssten sie selbst wissen. Da wäre ja fast jeder Kinderreiche Mutter die geschieden ist an der Dialyse. Sie haben wie du schreibst noch nie die Dialyse gesehen, ich denke auch da liegt der grund in der Angst sich der Wirklichkeit zu stellen, zu sehen das diese Maschine die Tochter am leben hält. Da ist es einfacher zu sagen „ Mit der Dialyse und der Modernen Technik, kann man gut lebenâ€? Damit denke ich machen Sie sich selber froh oder beruhigen sich so in der Angst um dich. Ich denke sicher das die frage wie es dir geht ehrlich gemeint ist. Weil sie wissen wollen wie es dir geht, und dann auch immer wieder Erleichterung spüren, in der Sorge um dich. Das Einzigste Problem an der Sache ist, dass keiner offen über seine Gefühle reden kann statt aufeinander zu zugehen tut jeder das möglichste um die Fronten zu verhärten. Das ist schon so normal für alle das der weg aufeinander zu nur noch schwer zu finden ist. Darum ist es auch sicher schwierig hier jemanden dazu zu bringen über seine Gefühle zu reden.
Es kann ja sein das ich Total falsch liege, aber ich kenne nur das was du hier geschrieben hast. Daher dachte ich es wäre auch nicht falsch, die Sache auch mal von dieser Seite her zu betrachten.
Liebe Grüße alterH6er
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
24 Sep. 2002 09:52Nachdem ich alle diese lieben verständnisvollen Postings von euch gelesen habe .........Danke euch allen.......denke ich ,das du und noch einige andere Recht haben könntet.Vielleicht ist das wirklich eine Art Selbstschutz meiner Eltern,so etwas zu sagen anstatt sich mit dieser Krankheit auseinander setzen zu müssen.Vielleicht sollte ich einfach mehr Verständnis aufbringen und meine verletzten Gefühle auf ein Minimum reduzieren(ich weiss nicht ,ob ich das so ganz schaffe, sie zu löschen).Es ist ja selbst für mich als Betroffene meist einfacher die Krankheit zu verdrängen zumindest an den dialysefreien Tagen :-)Vielleicht habe ich nur eine zu hohe Erwartungshaltung an meine Eltern ,die sie gar nicht erfüllen können ,eben weil sie Ängste haben.
Mir haben aber eure verschiedenen Ansichten wirklich geholfen ,einiges klarer zu sehen und mehr verständnis zu haben und nicht nur zu erwarten.
Vielen Dank nochmal
Kiss
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
27 Sep. 2002 20:37nachdem ich mich durch 247 aufgelaufene beiträge wieder auf den neusten stand gebracht habe, bin ich hier gelandet.
ja die lieben eltern.....
vieles haben die anderen dir schon gepostet, deshalb nur drei kleine ergänzungen.
ich finde es herrlich, dass du weinen gehst. soviel zeit muß manchmal sein, es hilft, den spiegel der seele wieder klar zu putzen. deshalb lass dir dies nicht nehmen.
fünf kinder in die welt gesetzt zu haben, ist eine riesenleistung. ich will den ausdruck deiner eltern nicht entschärfen.
bedenke dass jede schwangeschaft eine sehr hohe belastung für den körper der mutter darstellt. nicht umsonst haben viele frauen gegen ende der schwangerschaft eine sog. eklampsie, d.h. die nieren versagen zeitweise unter der belastung der schwangerschaft und schaffen die entgiftung für zwei nicht mehr. mir ist z.b. nahegelegt worden, keine weiteren kinder mehr zu bekommen, da jede weitere schwangeschaft mich mindestens 10 jahre meines lebens kosten würden.
neben den eigenen ängsten und verdrängungen haben deine eltern vielleicht solche gedanken im hinterkopf gehabt.
aber wenn du auch weißt, dass jede schwangerschaft ein risiko für die mutter darstellt, bei evtl. vorschädigung erst recht, bist du sicher der überzeugung, dass es den preis wert war.
schau deine kinder an und sage dir, dieses risiko habe ich gerne getragen, ihr ward es mir wert. und das kannst du auch deinen eltern vermitteln, wenn du es möchtest.
das nimmt der schuldzuweisung die spitze und du übernimmst die verantwortung für dein leben und deine kinder.
schließlich bedenke, immer wenn wir in den dunstkreis unserer herkunftsfamilie geraten, sei es durch gespräche mit geschwistern oder direkte besuche, fallen die meisten immer wieder in alte kindliche reaktionsmuster zurück. auch wenn man in der eigenen familie und im freundeskreis schon gelernt hat, anders, erwachsener, miteinander umzugehen. so werden immer wieder alte kindliche erwartungen reaktiviert, und auch alte kränkungen aufgewärmt.
so wie du reagierst, stehst du eigentlich mitten im leben.
wenn dir diese rückfälle zu häufig passieren, kannst du dir überlegen, für dich eine therapie zu machen, um besser unterscheiden zu lernen und dich schneller wieder zu fangen.
das würde dann sicher eure familie und den kontakt zu den eltern entspannen.
herzlichen gruß theodora
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- elvi
-
- Offline
- Heiß gelaufen
-
- Beiträge: 3213
- Thanks: 1
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
30 Sep. 2002 00:28> hallo kiss,
> nachdem ich mich durch 247 aufgelaufene beiträge wieder auf den neusten stand gebracht habe,
> bin ich hier gelandet.
> ja die lieben eltern.....
> vieles haben die anderen dir schon gepostet, deshalb nur drei kleine ergänzungen.
>
> ich finde es herrlich, dass du weinen gehst. soviel zeit muß manchmal sein, es hilft, den
> spiegel der seele wieder klar zu putzen. deshalb lass dir dies nicht nehmen.
>
> fünf kinder in die welt gesetzt zu haben, ist eine riesenleistung. ich will den ausdruck
> deiner eltern nicht entschärfen.
> bedenke dass jede schwangeschaft eine sehr hohe belastung für den körper der mutter darstellt.
> nicht umsonst haben viele frauen gegen ende der schwangerschaft eine sog. eklampsie, d.h. die
> nieren versagen zeitweise unter der belastung der schwangerschaft und schaffen die entgiftung
> für zwei nicht mehr. mir ist z.b. nahegelegt worden, keine weiteren kinder mehr zu bekommen,
> da jede weitere schwangeschaft mich mindestens 10 jahre meines lebens kosten würden.
> neben den eigenen ängsten und verdrängungen haben deine eltern vielleicht solche gedanken im
> hinterkopf gehabt.
> aber wenn du auch weißt, dass jede schwangerschaft ein risiko für die mutter darstellt, bei
> evtl. vorschädigung erst recht, bist du sicher der überzeugung, dass es den preis wert war.
> schau deine kinder an und sage dir, dieses risiko habe ich gerne getragen, ihr ward es mir
> wert. und das kannst du auch deinen eltern vermitteln, wenn du es möchtest.
> das nimmt der schuldzuweisung die spitze und du übernimmst die verantwortung für dein leben
> und deine kinder.
>
> schließlich bedenke, immer wenn wir in den dunstkreis unserer herkunftsfamilie geraten, sei es
> durch gespräche mit geschwistern oder direkte besuche, fallen die meisten immer wieder in alte
> kindliche reaktionsmuster zurück. auch wenn man in der eigenen familie und im freundeskreis
> schon gelernt hat, anders, erwachsener, miteinander umzugehen. so werden immer wieder alte
> kindliche erwartungen reaktiviert, und auch alte kränkungen aufgewärmt.
> so wie du reagierst, stehst du eigentlich mitten im leben.
> wenn dir diese rückfälle zu häufig passieren, kannst du dir überlegen, für dich eine
> therapie zu machen, um besser unterscheiden zu lernen und dich schneller wieder zu fangen.
> das würde dann sicher eure familie und den kontakt zu den eltern entspannen.
> herzlichen gruß theodora
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Anonym
-
Autor
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Re: Wie soll ich reagieren?
20 Mai 2003 09:46wenn auch etwas verspätet.. Mir sind selbst fast die Tränen gekommen. Das ist wirklich unfair.
Ich denke zwar auch , daß Deine Eltern selbst nicht mit der Situation fertig werden, aber dennoch, so etwas macht einen wütend und traurig.
Ich habe 17 Jahre lan g mit einer Niereninsuffizienz gelebt, bis es nicht mehjr ging, und immer wenn ich nicht gut auf dem posten war, hieß es von guten Freunden, die ist nur zu faul, die soll sich nicht so haben, bla bla, bla..
Jeder wußte, daß ich ein nierenversagen hatte, aber niemand erkannte es an, daß man mit ständige HBWerten von 7-8 nicht so funktionieren konnte wie ein gesunder Mensch.
Übrigens, toll daß Du Kinder hast. Sei glücklich darüber. Ich habe auf Grund meine Niereninsuffiziens drauf verzichtet, und? Was habe ich jetzt davon? Bin trotzdem dialysepflichtig.
Ich hoffe jedoch, daß sich diese Fehlannahme deiner Eltern inzwischen geklärt hat und sich Dein Vater mal die Dailysemaschine angeschaut hat und schlau gemacht hat.
so ein Gerät ist doch ein kleines Wunder.
Liebe Grüße
Luziefee
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
