Rückschritte in der Transplantationsmedizin?
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Rückschritte in der Transplantationsmedizin?
14 Dez. 2010 09:13
Hat denn schon mal einer die Nachricht im News-Ticker gelesen, die Gerd eingestellt hat:
Kammer Westfalen-Lippe stellt Maßnahmenkatalog zur Organspende vor
Ich habe mir mal die Originalpressemitteilung durchgelesen. Zu finden hier: KLICK (Meldung vom 10.12.2010)
Dort bin ich über einen unscheinbaren Satz gestolpert, der mich fast umgehauen hat, nämlich:
Die Ein-Jahres-Überlebensrate bei Nierentransplantationen zum Beispiel sinkt deutlich.
Das widerspricht allen bisherigen Verlautbarungen der DSO, der TX-Mediziner und allen bekannten Statistiken.
Nun gehe ich mal davon aus, dass ein Kammerpräsident das nicht ohne Hintergrundwissen einfach so schreibt.
Das widerum würde bedeuten, irgendwer lügt! Nur wer...
VG
MaRIO
Ich habe mir mal die Originalpressemitteilung durchgelesen. Zu finden hier: KLICK (Meldung vom 10.12.2010)
Dort bin ich über einen unscheinbaren Satz gestolpert, der mich fast umgehauen hat, nämlich:
Die Ein-Jahres-Überlebensrate bei Nierentransplantationen zum Beispiel sinkt deutlich.
Das widerspricht allen bisherigen Verlautbarungen der DSO, der TX-Mediziner und allen bekannten Statistiken.
Nun gehe ich mal davon aus, dass ein Kammerpräsident das nicht ohne Hintergrundwissen einfach so schreibt.
Das widerum würde bedeuten, irgendwer lügt! Nur wer...
VG
MaRIO
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Re: Re: Rückschritte in der Transplantationsmedizin?
14 Dez. 2010 12:12
Dazu gibt es auch im Ärzteblatt/Ärztezeitung einen Artikel asl Resumee der Tagung der DTG in HH vom Oktober.
Es gibt da mehrere Gründe, u.a.
- Organspender und Organempfänger werden immer älter
- Organempfänger sind wegen der langen Wartezeiten bis TX in einem immer schlechteren Gesundheitszustand
Dies war auch ein Thema auf der Tagung, ich hatte nicht den Eindruck das die TX-Mediziner u.a. das unter den Tisch kehren wollen.
Die etwas reißerische Überschrift Rückschritte in der TX-Medizin halte ich für nicht ganz angemessen, wenn man sich die Gründe für den Rückgang der 1 Jahres Quote anschaut (die im übrigen nicht nur die Niere betrifft) anschaut.
Die Gründe sind ja offensichtlich vielfältiger Natur und liegen nicht allein in der Qualität der Organe begründet.
vg
Wolfgang
Es gibt da mehrere Gründe, u.a.
- Organspender und Organempfänger werden immer älter
- Organempfänger sind wegen der langen Wartezeiten bis TX in einem immer schlechteren Gesundheitszustand
Dies war auch ein Thema auf der Tagung, ich hatte nicht den Eindruck das die TX-Mediziner u.a. das unter den Tisch kehren wollen.
Die etwas reißerische Überschrift Rückschritte in der TX-Medizin halte ich für nicht ganz angemessen, wenn man sich die Gründe für den Rückgang der 1 Jahres Quote anschaut (die im übrigen nicht nur die Niere betrifft) anschaut.
Die Gründe sind ja offensichtlich vielfältiger Natur und liegen nicht allein in der Qualität der Organe begründet.
vg
Wolfgang
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Re: Re: Rückschritte in der Transplantationsmedizin?
14 Dez. 2010 14:45
Hallo Wolfgang,
meine Überschrift enthielt ein Fragezeichen - nicht ohne Absicht.
Ich habe noch nie gehört, dass die Ein-Jahres-Überlebensrate gesunken ist. Das die TX-Mediziner untereinander offen sprechen mag ja sein - nur nützt mir das als Patient recht wenig.
Einen Artikel über die Tagung der DTG mit einer Zusammenfassung kenne ich nicht. Vielleicht kannst Du ihn ja mal verlinken?!
VG
MaRIO
meine Überschrift enthielt ein Fragezeichen - nicht ohne Absicht.
Ich habe noch nie gehört, dass die Ein-Jahres-Überlebensrate gesunken ist. Das die TX-Mediziner untereinander offen sprechen mag ja sein - nur nützt mir das als Patient recht wenig.
Einen Artikel über die Tagung der DTG mit einer Zusammenfassung kenne ich nicht. Vielleicht kannst Du ihn ja mal verlinken?!
VG
MaRIO
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