Diätberatung
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Diätberatung
29 Nov. 2009 23:11Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 07:03nachdem mein Nephrologe jahrelang kein Wort von wegen Diät oder so gesagt hat, schickte er mich kurz vor Beginn der Dialyse (als mein Kaliumwert grad viel zu hoch war) zur Diätberatung.
Ich habe mich am Anfang sehr daran gehalten, auch ständig in die Tabellen geschaut und versucht zusammenzurechnen, was ich so an Kalium und Phosphor und Eiweiß zu mir nehme. Kartoffeln, Bananen, Nüsse etc habe ich gar nicht mehr gegessen. Wie gesagt, das war kurz vor der OP, ich war krank geschrieben, ich hatte Zeit und ich wollte, daß es mir wieder besser geht.
Als es mir dann mit der Dialyse relativ schnell wieder sehr gut ging, habe ich mich dann langsam wieder rangetastet. Jetzt esse ich auch wieder Kartoffeln, Obst usw, halt nicht unbedingt heute Pommes, morgen Pommes, übermorgen Pommes ... *grins* ... mir gehts gut dabei, die Werte sind ok. Das einzige was ich beibehalten habe, ich ersetze zuhause die Milch im Kaffee durch Sahne. Da hab ich mich mittlerweile dran gewöhnt.
Lieben Gruß - lioness
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 08:03ich habe bis jetzt keinerlei Einschränkungen bei der Ernährung, esse eigentlich alles (in Maßen) und habe keine Probleme mit den Werten. Ich nehme bis jetzt auch noch keine Phosphatbinder, mache seit fast 6 Jahren Dia.
Sollten meine Werte entgleisen, würde ich aber schon eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen und dann auch versuchen, mich daran zu halten (dann wird man ja sehen, ob es sich niederschlägt oder nicht).
LG
Sabine
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 08:27was ist denn das für eine Wortwahl: Boykotteure? Mir erscheint vor Augen eine Ernährungsberaterin, die dem entmündigtem Patienten befiehlt, was er zu tun und zu lassen hat. Wer so unverschämt ist und sich nicht von der Ernährungsberaterin entmünidigen läßt, ist ein böser Boykoteur.
Ich habe Ernährungsberatung anders kennengelernt. Ausgehend von dem, was ich gewöhnlich und gerne esse, wurde geschaut was möglich, Alternativen gefunden usw. und zwar gemeinsam. ganz verboten wurde mal sowieso nichts, eher geschaut, welche Verkaufs- oder Zubereitungsarten günstig sind. Hinzu kam der Hinweis auf das PEP-Programm, dass ich mir im wesentlichen selbstständig lernte. Es gab aber auch ein Angebot zu einer diesbezüglichen Schulung. Gut, ich bin PD-Patientin und meine Ernährungseinschränkungen beziehen sich hauptsächlich auf Phophat.
Aber eine Einteilung in die Guten und Boykotteure finde ich schon ganz schön krass, was geht eigentlich in deinem Zentrum ab? Ich habe manchaml den Eindruck, dass da jeden jeder beobachtet, dass er sich gar Richtliniengemäß verhält. Dabei geht es eigentlich den anderen gar nichts an.
Viele liebe Grüße
Hati
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 09:20Ich betreibe Selbstmord auf Raten indem ich mir zuviel Wasser reinschütt.
Mündig bin ich ganz klar nur die Ärzte und sämtliches anderes Personal muss eben drohend den zeigefinger heben denn sonst heissts am ende Ja davon hat mir nie jemand was gesagt *grinz*
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 09:26wie alt bist Du das irgendjemand das Recht hat Dich mit erhobenen Zeigefinger zu belehren und zurechtzuweisen.
Allenfalls Dir einen Ratschlag geben im sachlichen Ton kann/darf das medizinische Personal. Alles andere sind Grenzüberschreitungen, mit denen das Personal deutlich macht, dass es die Patienten eben nicht für erwachsene vollmündige Menschen hält.
Viele liebe Grüße
Hati
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 09:30Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 10:05also ich gehöre weder zu denen die sich nach den maßgaben der Diätberater richten, noch zu den Boykotteuren.
Ich bin erst vor kurzem in den Genuss einer Diätberätung gekommen. Das Ende vom Lied war, alles ist erlaubt!!!
Also habe ich nichts falsch gemacht, und meine Werte sind eigentlich auch ok.
Ausserdem sind das ja auch nur Ratschläge, die man einhalten kann, aber keineswegs muß.
Denn schlußendlich ist es mein Leben, und meine Entscheidung wie ich dies gestalten will.
Mir drängt sich immer die Frage auf, will ich ein paar Monate länger leben, dafür aber ständig mit irgendwelchen Einschränkungen, und Nährwerttebellen rumlaufen. Die andere Alternative ist, mein Leben ohne sich über alles Gedanken machen zu müssen einzurichten, und zu geniessen, dafür aber in Kauf zu nehmen, evtl. ein paar Monate kürzer zu leben.
Ich habe meinen Weg irgendwo dazwischen. Im großen und ganzen lebe ich gut damit.
Grüßle
Olli
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 10:39in dem Fall (akutes Von der Brücke springen) würde ich aber bestimmt nicht nur belehrend den zeigefinger erheben.
Um zur Sache zurückzukehren, diese belehrende Zeigefingererheben errinert mich an überholte Erziehungsmethoden. Du bist aber kein Kind mehr und das medizinische Personal nicht deine Eltern, d.h. die können Dir Ratschläge erteilen, sie haben Dich aber nicht zu erziehen. Du bist genauso erwachsen wie sie.
Viele liebe Grüße
Hati
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 12:22Ich bin seit 06/08 Dialysepatient und praktischerweise Diätassistentin.
Ich habe mich super strikt an die Diät gehalten, hatte furchtbare Angst, meine Werte würden schlechter werden, wenn ich sündige. Ich habe sehr gelitten unter den Diätempfehlungen, da ich sehr gerne esse - erst in den letzten Wochen der HD habe ich ganz normal gegessen, die Werte wurden darum nicht schlechter! jetzt mache ich PD und esse und trinke was und wieviel ich will. Das gefällt mir gut.
In meinem Zentrum allerdings wurde sehr viel mit erhobenem Zeigefinger gedroht. Obwohl ich wußte, dass ich essenstechnisch nix falsch gemacht habe, bekam ich Sprüche zu hören wie: Na, den ganzen Abend gesoffen????
Ich habe lange gebraucht, um mich gegen diese Art von Behandlung zu wehren....
dir wünsche ich alles Gute!
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 12:32Allerdings bin ich bei Kalium ein wenig vorsichtig, da es mir dann nicht so prickelnd geht wenn dieser Wert erhöht ist. Ansonsten ess ich, wie gesagt in Massen, alles was mir schmeckt. Nur leider mit dem Trinken hab ich ein Problem. Ich trinke mehr als mir gut tut. [schock]
Und kann mir dann auch ab und zu ne Standpauke vom Dok einfangen.

Laß dich von den Bewußten nicht verrückt machen. Iß das was dir gut tut und wonach du dich fühlst.
Eine angenehme Woche wünscht
Cosima
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 14:56Mein Kalium ist seit Beginn meiner Lebensjahre nie hoeher als mal 2,8 gewesen. Nach 1 Woche mit ihrer Diat haette ich mit einem Kalium von 1,8 fast alle Loeffel abgegeben.
Wenn so wer auf mich zu kommt ergreife ich lieber die Flucht, da ich doch nocht etwas leben will.
Ich verlasse mich auf mein Essgefuehl und habe auch im bald 7. Jahr immer gute Laborergenissse, keine Gelenkschmerzen use.
kaimana
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 17:25Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 17:35Dass ih PD mache, und somit z.B. keine Probleme mit dem Kalium habe... wurde überhört. Allgemeiner Tenor: keine Fleischprodukte, keine Milchprodukte... Auf die Frage, woher ich meinen Eiweiß beziehen soll gab es nur Schweigen...
Soviel zur Diätberatung...
Gruß, Elena.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 17:40Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 19:42auch meine Diätberatung war eine Enttäuschung. Eine Schwester predigte mir während der Dialyse 15 Minuten lang, was ich alles nicht mehr essen darf: keinen Käse, keine Wurst, Fleisch nur gekocht, keine Milch, Obst nur in winzigen Mengen, keine Tomaten, keine Kartoffeln, Gemüse schön zerkochen ... Alles ohne Rücksicht auf Vorlieben oder meine Laborwerte (weder Kalium- noch Phosphatprobleme). Das Ganze gipfelte in einem Tütchen Weinstein-Backpulver, das ich als Ersatz für normales Backpulver geschenkt bekam. Hinterher war ich echt geknickt und ratlos. Ich habe diese Diät nicht lange durchgehalten, weil sie mir jede Freude am Essen verdarb. Ich finde, nach einer solchen Beratung ist der Weg zur Essstörung nicht mehr weit.
Auch Kartoffelwässern habe ich mal getestet, igitt! Schmecken wie eingeweichte Bierdeckel. Dosenobst ist auch überhaupt nicht mein Fall.
Heute esse ich wieder alles in Maßen, keine Fertiggerichte oder Dosenfutter. Einige gut umsetzbare Regeln halte ich ein: Sahne-Wasser statt Milch im Kuchen, Natron als Backpulverersatz, Kaliumbomben wie Kartoffelbrei und Saft nur einige Stunden vor der Dialyse. Damit fahre ich trotz Null Restausscheidung sehr gut: Kalium in Ordnung, Phosphat prima. Was will man mehr?
Einen schönen Abend wünscht
Judith
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 20:03Naja wie dem auch sei *fg* demnächst werd ich ma ein Experiment starten. Den Tag vor der Blutabnahme versuch ich n Tüte Erdnuss Flips zu essen ma sehn was der kaliumwert sagt *grinZ*
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 20:34Einen schönen Abend....Cosima
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 20:51Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 20:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 20:57Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 21:34Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 21:41Von eier Dose erdnüsse fällt keiner ins Koma;gehörennoch 2 Flaschen Whiskey dazu[lol][lol][lol]
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 21:54das zählt alles zu jugend forscht *lach*
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 21:55Spass beiseite,auch ich habe desöfteren probleme mit kalium gehabt ohne an den essgewohnheiten gross was zu ändern.in der zeit im zentrum musste ich am wochenende regelmässig bicanorm mit dazu nehmen,weil ic zu sauer war.sonntags gabs auch regelmässig resonium.
die sache mit dem kalium ist sehr vielschichtig.ich spare mir hier grosse ausführungen;muss mit dem behandelnden arzt in ruhe besprochen werden. wenn ich mich auf grund körperlicher aktivitäten eiweis und kalorienreich ernährt habe war mntags der kalium regelmässi bei 6.hatte dabei aber nie probleme.
seit ich heimdia mache interressiert mich der kalium eigentlich nicht mehr.
wenn ich mal 2-3 tage keine dia mahe habe ich natürlich kaliumbinder dabei und auch bcanorm.(wenn du z sauer bist steigt der kalium unter umständen auch)
VG DK
P:S:Ich weis nicht was hier los ist,die sei verschluckt buchstaben.
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 22:11du schreibst:wenn du z sauer bist steigt der kalium unter umständen auch.
es steigt immer, weil es aus den Zellen, durch dieAzidose ins Blut übergeht.
Zu den anderen Beiträgen:
ich habe den Einduck Ernährungsberatung soll abgeschaft werden ? Ja , worum geht es: um Lebensfreude, Genuß, gemeinsame Stunden mit Freunden. Ich persönlich ärgere mich schon seit vielen Jahren über die E-Beratung.
vG Peter
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 22:45kaimana
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 22:49lg taffi
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 23:05ja, die Petersilie... habe ich nie verstanden, Ich denke heute wird immer mehr erkannt: esst endlich normal, was euch schmeckt, gefällt und wohltut. Lebt endlich.
Siehe Diabetes, Cholesterin und vor einiger Zeit hier in News Dialyse, überall wird die normale Kost propagiert. Aber Essen kann wohl auch zur bestimmenden Religon werden. Als Halt im Leben sozusagen.
Genung.
Gute Nacht wünscht
Peter
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Re: Re: Diätberatung
30 Nov. 2009 23:30Ich habe zum Glück eigentlich keine Probleme mit Kalium und Phosphat. Kalium ist eher immer zu niedrig und Phosphat seit ich Fosrenol nehme auch in Ordnung. Ich habe anfangs die Diät streng eingehalten war dann aber total unter ernährt, irgendwann sagte dann mal eine Krankenschwester zu mir, um gottes will essen sie was sie wollen, nur in maßen. das in maßen habe ich mittlerweile auch über den haufen geworfen und ne tüte erdnussflips hau ich mir in 30 min rein. ich bin echt froh, dass meine werte das diätfreie leben zu lassen und ich hoffe das dieses auch noch lange so bleibt. ich mache capd mag natürlich sein das kalium, phosphat etc. bei hdlern anders anschlagen, das weiß ich nicht genau.
lg
melli
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 01:02und ob es ein Unterschied ist, ob Capd oder HD.
Ich kenne nun beides: bei Capd gab es überhaupt keine Einschränkung, ich hatte normale Ausscheidung und 4x täglich gebeutelt und auf diese Weise ja auch ständig entgiftet.
Jetzt mit HD komme ich mir vor wie ein Faß, das 2 Tage zuläuft (oder3) und sich alles bis zur nächsten Dialyse ansammelt, da ich jetzt keine Ausscheidung mehr habe.
quetsch
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 07:36Um zu sehen, ob man zu sauer ist, muss eine Blutgasuntersuchung (BGA) gemacht werden. Lasse ich alle 2-3 Monate mal machen
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 08:27Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 08:29ich möchte die Ausführungen von AnWe noch etwas ergänzen.
Zuerst einmal, es ist zu unterscheiden zwischen dem populären Übersäuert sein und dem medizinischen. Im letzten geht es um die Aufrechterhaltung des für den Körper wichtigen Säuren-Basengleichgewichtes im Blut, zur optimalen Funktion aller Körpervorgänge. Dieser Wert wird in ph gemessen und sollte zwischen 7,35-7,45 liegen.
Da bei CNI-Patienten der Säure-Basenhaushalt gestört ist muß überschüssige Säure zusätzlich durch Bicarbonat gepuffert werden. Daher die Bicarbonat-HD, wenn das nicht ausreicht müssen zusätzlich noch magensaftresistent Bicarbonat-Tabletten genommen werden.
Um die entsprechenden Dosierungen vorzunehmen wird eine Bliutgasanalyse gemacht. Daraus ist zu ersehen: ph-Wert, der Bicarbonat-Wert [Soll 21-26mmol/l]und der base-excess [Basenabweichung Soll -2 bis+2mmol/l]
Folgen von Werten außerhalb der Sollwerte sind zB Veränderungen im Kaliumhaushalt. Leider wird auch von Dialyseärzten nicht immer die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Säuren-Basenhaushaltes berücksichtigt.
Da der Wert sich täglich durch die Nahrung verändern kann, wird in einigen Zentren vor jeder HD eine BGA gemacht.
vG Peter
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 09:43ich bekomme vor jeder Dialyse eine BGA, um Base-Excess zu kontrollieren. Wir fahren mit Bicarbonat +5 Einstellung, dann komme ich mit BE von -2 bis 0 an, ohne dass ich extra Bicarbonat einnehmen muß. Vorher nahm ich 3x2 Kapseln.
Seit dies eingestellt ist, schnellt das Kalium nicht mehr so hoch.
quetsch
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 10:13Eine Dame schaute mich voellig erschrocken an, dass ich Dia einen Schoggiriegel gegessen hatte, Cola getrunken hatte und dann noch zur Brotzeitnoch frisches Obst bekam.
Sie stammelte nur: das darf man doch nicht!
Auf einer Schiffsdialyse wollte mir meine Mitpatientin klarmachen, dass das Leben eines Dia-pats aus Verzichtund Entbehrung zu bestehen habe.
So lebte sie auch und darunter litt ihr Ehemann.
kaimana
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 13:40bombadierte sie mich direkt mit Verboten.
Ernährungstechnisch blieb nur noch Reis übrig.
Mein Krea war bei 1,53 und all anderen Werte in Ordnung,
außer wahrscheinlich das Natrium, aber das hat sie bis zum bitteren Ende nicht einmal kontrolliert.
Dafür gabs Entwässerungstabletten, ein Ernährungs-Pulver zum Anrühren mit Vanillegeschmakc(seitdem kann ich Vanille nicht mehr riechen, da wird es mir dierkt schlecht).
Ich soltle keine Erdbeeren essen und keine oder nur ganz enig Tomaten und und und......
Ich aß zwei Wochen wenig bis zum Schluß garnichts, traute mich kaum zu trinken, ich war total verunsichert . Meine Ausscheidng ließ nach, ich nahm Entwässerungstabletten, u war völlig fertig, mir ging es immer schlechter,
ich hate Angstzustände , fühlte mich als man mr den Boden unter den Füßen weggezogen hätte, konnte kaum noch sehen, mir war schwindlig und die letzten Tage verbrachte ich nur noch i Bett.
Jeden zweitten Tag schleppte mich mein Mann zur Ärztin ,
sie nahm auch jedesmal Blut ab, aber wie ich nachher auf den Laborwerten sehen konnte, prüfte sie nciht einma den Natriumgehalt.
Beim letzten Besuch hing sie mich sogar an den Tropf zum Entwässern,
ich war schon so trocken, ich fing schon an zu bröseln ..........
Als ich so komisch reagierte bekam sie dann doch Angst und schickte meinen Mann mich ins Krankenhaus bringen.
Dort hab ich schon garnichts mehr mitbekommen, sobald sie die Blutwerte hatten,
war ich schon auf dem WEg in die Intensivstation,
meine Natrium lag bei 99.
Tagelang war nicht klar wie und ob ich da überlebe,
und ich habe noch ein paar Jahre Spaß an den Nachwirkungen gehabt,
die Muskeln zu koordinieren, laufen , Treppen ,Zwiebeln schneiden,
alles mußte ich müham wiederlernen,
das GEdächtnis war fas weg, Kurzzeit ging lange garnicht, und Langzeit fehlt mir immer noch eine Menge ,
es ist immerhin 6 Jahr her.
Nein , mir braucht keiner mit ERnährungsberatung kommen .
Der Clou ist übringens ,daß bis ein Jahr vorher meine Mutter bei ihr Patientin war,
und ich habe dei Krankheitgeerbt

Grüße
Bina
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 14:35
Aber wenn ich auf alles verzichte was in so einer Beratung verboten wird....dann kann ich mich ja gleich erschießen.
Gruß Cosima
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 15:28also bei uns heißt das Ernährungsberatung!
Die Berater geben bei uns Tipps, ala könnte und sollte.
Von müssen ist da nie die Rede.
Es wurde uns erklärt, wo Kalium, Phosphor und Eiweis drinn ist und wie man
etwas davon sparen kann.
Natürlich wurde auch über verwässerte Kartoffeln und Dosenobst referiert,
gleichzeitig aber darauf higewiesen, dass das nicht besonders schmackhaft sei.
Kurzum, wenn meine Werte mal entgleisen, weiss ich wie ich diese wieder etwas senken kann.
Wie ich hier lese, scheint das nicht allgemein üblich zu sein.
Es scheint als könnte ich mit meinen Nephs mehr als zufrieden sein.
lg
Gerhard
PS: Ach ja, die BGA wird bei uns praktisch jedes mal gemacht!
Sowohl bei PD (jeden Monat) als auch in der HD (jedes mal vor jeder Dia)
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 15:56Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 17:07Und Leute wenn Ihr kein Problem mit Kalium habt könnt Ihr heilfroh sein. Zuviel davon ist nämlich ziemlich unangenehm. Und ich musste da sehr aufpassen und zwar nicht nur bei Erdnüssen und Bananen. pluri
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Re: Re: Diätberatung
01 Dez. 2009 19:31Der erhobene Zeigefinger müsste eigentlich längst ein Relikt aus der Vergangenheit sein. Dialyse ist kein Kindergarten, Dialysepatienten sind meist in der Mitte des Lebens stehende Menschen oder ältere Leute, die ihr Berufsleben und vieles andere bereits gemeistert haben. Die brauchen keine Erzieher mehr. Mein Mitleid an alle, die sich das gefallen lassen.
Gewässerte Kartoffel (oder anderes) und Dosenfraß sind nun wirklich total veraltet. Das empfiehlt ja nun überhaupt niemand mehr oder er hat den Übergang von vor 30 Jahren ins 21. Jahrhundert nicht geschafft. Da galten diese Gesetze noch. Vielleicht sollte man die wenigen stehengebliebenen Schwestern/Pfleger entsprechend aufklären - vielleicht mit erhobenem Zeigefinger?

Die meisten jungen Diapatienten gehen arbeiten, müssen täglich Leistung bringen und brauchen eine entsprechende ausgewogene Ernährung, sowie jeder Gesunde übrigens auch.
Das Wort verboten gleicht einem roten Tuch für mich. Warum benutzen soviele Patienten dieses Unwort immer wieder und disqualifizieren sich damit quasi selbst zum Befehlsempfänger? Mir kommts manchmal vor, als wenn mit einer auftretenden chronischen Krankheit zeitgleich das Selbstwertgefühl, die Achtung vor sich selbst und der eigene Stolz baden geht. Das fängt schon mit solchen vermeintlichen Kleinigkeiten und Bezeichnungen an.
Ich lasse mir, von strafrechlichen Sachen abgesehen, eigentlich nix verbieten. Ernährungsberater, Ärzte und Pflegepersonal haben eine beratende Funktion. Der kann man folgen oder auch nicht. Letztendlich schade ich mir selbst - oder eben auch nicht. Bei veralteter Ernährungsberatung tendiere ich ganz klar zu letzterem.
Sicherlich sollte man sich einigermaßen bei den jeweiligen Lebensmitteln auskennen, um weitestgehend frei und unbesorgt essen zu können. Da muss man sich halt ein wenig bilden und sich entweder einen (panikfreien) Profi holen oder sich das Wissen selbst erlesen. Ich persönlich habe noch keinen ErnährungsberaterIn kennengelernt.
Und nun das Wichtigste: Das mit Abstand größte Problem bei Dialysepatienten ist MANGELERNÄHRUNG!!! Ja, ich schreibe das so groß, weil es noch immer nicht bekannt zu sein scheint. Eiweiß ist bei Lebensmitteln höher einzustufen, als das darin befindliche Phosphat.
Ein Beispiel: Quark wird gegenüber Joghurt in allen Ratgebern vorgezogen, obwohl Joghurt viel weniger Phosphat enthält. Aber Quark hat wesentlich mehr Eiweiß und wird von daher für Dialysepatienten als besonders empfehlenswert eingestuft. Faustregel: Am Tag 1 Gramm Eiweiß pro Körpergewicht für Dialysepatienten.
Man lernt übrigens mit der Zeit mit seinen Kalium- und Phosphatwerten umzugehen und kann annähernd normal leben - ja ihr lieben capdler: Das geht auch mit HD. Habe nie anders gelebt und werde es auch in Zukunft nicht tun. Essen ist nicht nur Sättigung und Energiezufuhr. Essen ist Leben, Freude, Kultur, Geselligkeit, Genuss und auch Sinnesfreude. Auch dafür geht man zur Dialyse. Die ist eben nicht nur zum Überleben sondern zum leben gedacht, zumindest in der heutigen Zeit.
Eigentlich wird das auch heute bei allen Ernährungsberatern so rübergebracht. Ich würde zu gerne Dr. Schwiegelshohns Meinung dazu lesen.
Liebe Grüße und weiterhin guten Appetit wünscht
Chrisi
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Re: Re: Diätberatung
04 Dez. 2009 18:18schrieb chrisi............dann schau doch mal hier bei DO in die ernährungsseiten bei kalium ----und grade heute habe ich wieder mit anhören müssen wie neue patienten ,ohne daß jemand ihre kaliumwerte überhaupt kannte,über die absolute notwendigkeit des kartoffelwässerns aufgeklärt wurden!.......lg taffi
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Re: Re: Diätberatung
04 Dez. 2009 23:26nachdem ich nach meiner Meinung gefragt wurde, muss ich sagen die Diskussion war sehr interessant für mich und zeigt wie unterschiedlich die Erfahrungen aber auch die Erwartungen sind und wie genau ein Berater hinhören muss um dann gut beraten zu können.
Generell ist ein fundiertes Wissen für diese beratende Tätigkeit Voraussetzung.
Vor dem Hintergrund dieses fundierten Wissens des Beraters und unter Berücksichtigung der Blutwerte ist die Festlegung des Ziels der Beratung durch den Beratenden und den Berater entscheidend. Ich denke vielfach werden diese Zielvereinbarungen, die sich natürlich während einer Beratung über einen gewissen Zeitraum modifizieren können, vernachlässigt. Sowohl der Beratende als auch der Berater haben unterschiedliche Vorstellungen und Ziele.
Diejenigen die schlechte Erfahrungen mit Ernährungsberatern gemacht haben sind u.U. also nicht an die richtigen Personen mit dem entsprechenden Hintergrundwissen und der entsprechenden Ausbildung geraten.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn
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- silber
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Re: Re: Diätberatung
10 Dez. 2009 13:10das sehe ich ganz genauso.
Lieben Gruß. Anja
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