Schwermetalle

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Schwermetalle

04 März 2003 21:02
#
Hallo,

wir haben kürzlich bei unserer dialysepflichtigen Tochter eine
Haaranalyse durchführen lassen. Als Ergebnis kam heraus, dass die
kleine deutlich erhöhte Zink, Cadmium und Aluminium- Werte hat.

Unsere Tochter macht nun bald 4 Jahre CAPD und die besagten Werte
sind im letzten Jahr deutlich hoch gegangen.

Mich würde interessieren, ob andere ähnliche Beobachtungen
gemacht haben bzw. ob was für Möglichkeiten es gibt, die Werte
in den Griff zu bekommen.

Gruss
mali

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Re: Re: Schwermetalle

31 März 2003 22:08
#
Hallo Mali,

wie seid Ihr darauf gekommen eine Haaranalyse machen zu lassen? Woher kommen denn diese Schwermetalle. Unser Sohn Tobias ist jetzt 11 Monate alt und ist seit 10 Monaten an der Dialyse (CCPD). Sollten wir das auch mal untersuchen lassen?
Wie kommt Eure Tochter denn mit der Dialyse klar? Ist Transplantation für Euch ein Thema? Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal austauschen könnten.
Tja, leider sind das jetzt nur Fragen statt Antworten. Ich hoffe, das macht nichts.
Viele Grüße
Heike

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Re: Re: Schwermetalle

04 Apr. 2003 14:29
#
Hi Mali, schau doch mal die medikamente an die Deine tochter nehmen muss - ist da evtl was dabei??
Grüsse
Salo

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Re: Re: Schwermetalle

22 Apr. 2003 22:18
#
Heike,

> wie seid Ihr darauf gekommen eine Haaranalyse machen zu lassen?

Eine Bekannte (auch Mutter eines Dialysepatienten) hat uns darauf gebracht. Der Vorteil der Haaranalyse ist, dass die eher eine Langzeitbetrachtung bringt und nicht nur die Momentaufnahme der Blutwerte. Ausserdem spiegelt der Wert im Blut nicht unbedingt die Verhältnisse in den Zellen wieder. Allerdings stößt die Methode bei den Ärzten nicht auf viel Gegenliebe. Die Haaranlyse gehört doch eher zu den alternativen Methoden. Der Spaß ist auch nicht ganz billig (so 75 Euro) und die Kasse zahlt nicht.

> Woher kommen denn diese Schwermetalle.

Gute Frage. Diese Stoffe werden in der Niere abgebaut. Daher ist eigentlich klar, dass es irgendwie zu einer Erhöhung kommt. Mich wundert nur der schnelle Anstieg. Beim Sohn der besagten Bekannten, gibt es diesen Effekt nicht (allerdings hat er auch noch ein bisschen Restfunktion der Niere).

> Unser Sohn Tobias ist jetzt 11 Monate alt und ist seit 10
> Monaten an der Dialyse (CCPD). Sollten wir das auch mal untersuchen lassen?

Wie oben schon beschrieben ist die Untersuchung nicht ganz billig. Wir haben uns vorgenommen, einmal im Jahr die Untersuchung zu machen.

> Wie kommt Eure Tochter denn mit der Dialyse klar? Ist Transplantation für Euch ein Thema?

Ja, immer mehr. Eigentlich läuft die Dialyse sehr gut! Wir waren schon über drei Jahre nicht mehr stationär (jetzt muss ich erst mal auf Holz klopfen). Aber es ist uns bewusst, dass die Probleme immer größer werden, je älter die Kleine ist. Daher geben wir uns derzeit große Mühe, uns mit dem Gedanken anzufreunden.

> Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal austauschen könnten.

Gerne: mali@epost.de


Gruss
mali

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Re: Re: Schwermetalle

22 Apr. 2003 22:21
#
on 4. Apr 2003 14:29 Salo1 wrote:
> Hi Mali, schau doch mal die medikamente an die Deine tochter nehmen muss - ist da evtl was dabei??

... habe ich natürlich auch schon dran gedacht. Die Hauptrsachen, die sie bekommt sind aber NaCl, NaBic, Vitamine und Recormon ... da ist bestimmt nichts drin. Allerdings bekommt sie auch Sondennahrung, die mit Wasser angemischt wird. Entweder in dieser Nahrung oder im Trinkwasser könnte etwas drin sein.

Gruss
mali

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Re: Re: Schwermetalle

23 Apr. 2003 08:40
#
Hi mali.
Tip zur Sondennahrung. Warum mischst Du die mit Wasser an. Für Kinder in dem Alter gibt es doch Fertigprodukte??!!! Da weisst Du dann genau was drin ist. Aber bezüglich Schwermetalle könnte doch mal der Doc auf dieser Seite Stellung beziehen - HAAALLOOOOO!!
Grüsse
Salo

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Re: Re: Schwermetalle

30 Apr. 2003 13:44
#
In allen mir zurzeit zugänglichen seriösen Publikationen habe ich keine aktuelle Stellungnahme zu der Haaranalyse gefunden.

Schon die Analyse aus dem Blut ist problematisch, da hierbei besondere Abnahmegefäße verwandt werden müssen, um Fehlbestimmungen durch verunrein?­gte Probengefäße auszuschließen. Es handelt sich bei den angesprochenen Substanzen um überall in der Natur vorkommende Stoffe.

Aluminium kann für Dialysepatienten problematisch sein, wenn sie mit aluminiumhaltigen Phosphatbindern behandelt werden. Dann sollte aber der Spiegel im Blut bestimmt werden, um ggf. Maßnahmen zur Entfernung aus dem Körper einzuleiten.

Cadmium wird über die Nahrung aufgenommen. Bei Rauchern verdoppelt sich in etwa die tägliche Cadmiumaufnahme.

Mehr kann ich aber zu dem Thema nicht beitragen.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Manfred Grieger

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