Verpflegung bei der Dialyse
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Verpflegung bei der Dialyse
04 Jan. 2012 18:26
Hallo Pflegekräfte, liebe Patienten
mich würde mal interessieren was es bei euch während der Behandlung zu essen gibt?
Müssen die Pat. ihr eigenes Essen mitbringen bzw. etwas dafür bezahlen?
Bei uns zahlen die Pat. nichts und bekommen 3 x 1/2 Brötchen, was ich übrigens völlig in Ordnung finde!(tu)
Die Vor und Nachbereitung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, Zeit die ich lieber dem Pat. direkt widmen würde!
Wie wirds bei euch gehandelt? Bekommt ihr das Essen fertig geliefert, müsst ihr es selbst vor oder zubereiten?
Mir wärs lieber man könnte es, ohne jemanden zu vernachlässigen, unkomplizierter machen.
Etwas das Zeit spart, den Pat. jedoch ausreichend versorgt, hygienisch einwandfrei und wirtschaftlich akzeptabel ist. Wie zb. diese eingeschweißten Sandwiches o.ä., die man am Flughafen kaufen kann.
Wie würdet ihr es finden wenn, zusätzlich, jemand (Selbstständig) mit einem Kaffeewagen mit Zeitungen, belegten Brötchen, Obst, Süßigkeiten etc. rumgehen würde, natürlich mit Bezahlung! Würde sich so etwas für eine große Dialyse lohnen? So eine Art 1 Person Subunternehmen, wie der Mann der im Zug mit seinem Wagen durchgeht?
Ich hoffe, ich werde richtig verstanden....
Love, peace and harmony!!!
mich würde mal interessieren was es bei euch während der Behandlung zu essen gibt?
Müssen die Pat. ihr eigenes Essen mitbringen bzw. etwas dafür bezahlen?
Bei uns zahlen die Pat. nichts und bekommen 3 x 1/2 Brötchen, was ich übrigens völlig in Ordnung finde!(tu)
Die Vor und Nachbereitung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, Zeit die ich lieber dem Pat. direkt widmen würde!
Wie wirds bei euch gehandelt? Bekommt ihr das Essen fertig geliefert, müsst ihr es selbst vor oder zubereiten?
Mir wärs lieber man könnte es, ohne jemanden zu vernachlässigen, unkomplizierter machen.
Etwas das Zeit spart, den Pat. jedoch ausreichend versorgt, hygienisch einwandfrei und wirtschaftlich akzeptabel ist. Wie zb. diese eingeschweißten Sandwiches o.ä., die man am Flughafen kaufen kann.
Wie würdet ihr es finden wenn, zusätzlich, jemand (Selbstständig) mit einem Kaffeewagen mit Zeitungen, belegten Brötchen, Obst, Süßigkeiten etc. rumgehen würde, natürlich mit Bezahlung! Würde sich so etwas für eine große Dialyse lohnen? So eine Art 1 Person Subunternehmen, wie der Mann der im Zug mit seinem Wagen durchgeht?
Ich hoffe, ich werde richtig verstanden....
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- trockengewicht
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Re: Re: Verpflegung bei der Dialyse
04 Jan. 2012 23:46
Hallo HerrPfleger,
Essen ist eines meiner 3 liebsten Hobbies! Während der Dialyse habe ich immer genug bekommen (z.B. 8 Toastbrote mit Wunschbelag, hätten auch 10 seien können). Zubereitet hat sie eine Küchenfee, keine Dialysekraft!
Oft habe ich mir vor Dialysebeginn in der Bäckerei richtig schön Fettgebackenes gekauft (so ca. 6 Berliner oder so); das habe ich meist mit anderen Patienten und dem Pfelegepersonal geteilt; die hatten dafür auch schon mal Selbstgebackenes oder Obst mit. Besonders nette Abende haben wir (Personal und Patienten) uns gemacht, wenn wir uns den Pizza-Service kommen ließen. Das Personal war dann selbstverständlich eingeladen.
Bei Urlaubsdialysen habe ich auch ab und zu warmes Essen erhalten (manchmal gegen Bezahlung, manchmal frei).
Man muss halt das Beste draus machen!
Lass´ Dir den Appetit nicht verderben! Und vielleicht verwöhnt Dich auch mal ein Patient?
Auf ein gutes Neues Jahr 2012!
trockengewicht
Übrigens hatte ich vor und während der Dialysezeit und auch jetzt nach NTX trotz Cortison (5 mg) Normalgewicht und eine für mein Alter (58) gute Figur.
Essen ist eines meiner 3 liebsten Hobbies! Während der Dialyse habe ich immer genug bekommen (z.B. 8 Toastbrote mit Wunschbelag, hätten auch 10 seien können). Zubereitet hat sie eine Küchenfee, keine Dialysekraft!
Oft habe ich mir vor Dialysebeginn in der Bäckerei richtig schön Fettgebackenes gekauft (so ca. 6 Berliner oder so); das habe ich meist mit anderen Patienten und dem Pfelegepersonal geteilt; die hatten dafür auch schon mal Selbstgebackenes oder Obst mit. Besonders nette Abende haben wir (Personal und Patienten) uns gemacht, wenn wir uns den Pizza-Service kommen ließen. Das Personal war dann selbstverständlich eingeladen.
Bei Urlaubsdialysen habe ich auch ab und zu warmes Essen erhalten (manchmal gegen Bezahlung, manchmal frei).
Man muss halt das Beste draus machen!
Lass´ Dir den Appetit nicht verderben! Und vielleicht verwöhnt Dich auch mal ein Patient?
Auf ein gutes Neues Jahr 2012!
trockengewicht
Übrigens hatte ich vor und während der Dialysezeit und auch jetzt nach NTX trotz Cortison (5 mg) Normalgewicht und eine für mein Alter (58) gute Figur.
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- Spider
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Re: Re: Verpflegung bei der Dialyse
05 Jan. 2012 08:44
Hurra,
da schlägt man viele Fliegen mit einer Klappe:
- mind 1 Arbeitsloser weniger, der weiter am Existenzminimum krabbelt
- Dialysepersonal hat mehr Zeit (auch für Pausen)
- die (großen) Dialysebetreiber verdienen mehr (können dann noch mehr Personal einsparen)
- der Dialysepatient (immer vorausgesetzt er hat die nötige Knete) bekommt wenig für viel Geld (wie der Mann im Zug, gelle)
- 2 Klassen Medizin wird auf Essen erweitert (Privatpatient kann sich den Kaffeewagen leisten, der Kassenpatient hungert oder muss sich entweder bei der Billigbäckerei was holen oder sich zeitintensiv was zubereiten um es dann zeitneutral (weil er eben sowieso an der Maschine ist) zu verspeisen.
- Dialysen werden irgendwann von Ryanair o.ä. betrieben
Aber Achtung HerrPfleger die Bezahlung vom Personal läuft dann adäquat.
Nur so mal als Denkanstoß:
40 Patienten (pro Schicht) bringen sich ihr Essen mit (Zeitaufwand x40)
oder 1 Person macht Essen für 40. (kann ja auch 1€ Jobber sein, wenn der arme Dialysebetreiber es richtig beantragt).
Aber dann bleibt der arme Dialyseanbieter doch noch auf den teuren Kosten für das Essen hängen!
Wie machte es eine Dialyse in Bayern (Sparvariante): Da geht jemand vom Plegepersonal runter zum Edeka (im gleichen Haus und 1x pro Tag) holt ein paar Brote (geschnitten, weil gratis) Wurst und Käse (das Billigste bzw Sonderangebot), Marmelade und Margarine hat man ja auf Vorrat. Dann werden die Brote im Fließbandverfahren geschmiert und belegt. Es folgt die Verteilung an Patienten, Personal, Ärzte und Bürokraft. Stopp den obligaten Kaffee hatte ich vergessen!
Spider
da schlägt man viele Fliegen mit einer Klappe:
- mind 1 Arbeitsloser weniger, der weiter am Existenzminimum krabbelt
- Dialysepersonal hat mehr Zeit (auch für Pausen)
- die (großen) Dialysebetreiber verdienen mehr (können dann noch mehr Personal einsparen)
- der Dialysepatient (immer vorausgesetzt er hat die nötige Knete) bekommt wenig für viel Geld (wie der Mann im Zug, gelle)
- 2 Klassen Medizin wird auf Essen erweitert (Privatpatient kann sich den Kaffeewagen leisten, der Kassenpatient hungert oder muss sich entweder bei der Billigbäckerei was holen oder sich zeitintensiv was zubereiten um es dann zeitneutral (weil er eben sowieso an der Maschine ist) zu verspeisen.
- Dialysen werden irgendwann von Ryanair o.ä. betrieben
Aber Achtung HerrPfleger die Bezahlung vom Personal läuft dann adäquat.
Nur so mal als Denkanstoß:
40 Patienten (pro Schicht) bringen sich ihr Essen mit (Zeitaufwand x40)
oder 1 Person macht Essen für 40. (kann ja auch 1€ Jobber sein, wenn der arme Dialysebetreiber es richtig beantragt).
Aber dann bleibt der arme Dialyseanbieter doch noch auf den teuren Kosten für das Essen hängen!
Wie machte es eine Dialyse in Bayern (Sparvariante): Da geht jemand vom Plegepersonal runter zum Edeka (im gleichen Haus und 1x pro Tag) holt ein paar Brote (geschnitten, weil gratis) Wurst und Käse (das Billigste bzw Sonderangebot), Marmelade und Margarine hat man ja auf Vorrat. Dann werden die Brote im Fließbandverfahren geschmiert und belegt. Es folgt die Verteilung an Patienten, Personal, Ärzte und Bürokraft. Stopp den obligaten Kaffee hatte ich vergessen!
Spider
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- Spider
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Re: Re: Verpflegung bei der Dialyse
06 Jan. 2012 09:26
Ich schließe mich Rio voll und ganz an.
Bei uns ist vor Jahren mal das Nachmittagsgebäck wegfallen (für die ganze Klinik, wohl hat da in Controller zugeschlagen). Da hab ich mir die Mühe gemacht und schrieb einen lieben Beschwerdebrief ans Beschwerdemanagement. Ich begründete dies medizinisch, dass die Patienten die Dialyse besser vertragen, wenn sie nach dem Anlegen zum Getränk auch was für den Magen bekommen. Und siehe da eine Woche später gab es wieder (nur für die Dialyse) einen Berliner oder Donut.. und ein Dankesbrief für mich dazu.
Also sollte HerrPfleger mal seinen Dialysebetreiber in diese Richtung beeinflussen:
Essen in Maßen ist dialysezuträglich!
Hat jemand schon untersucht, was Hunger am Ende der Dialyse anstellt?
Uli
Bei uns ist vor Jahren mal das Nachmittagsgebäck wegfallen (für die ganze Klinik, wohl hat da in Controller zugeschlagen). Da hab ich mir die Mühe gemacht und schrieb einen lieben Beschwerdebrief ans Beschwerdemanagement. Ich begründete dies medizinisch, dass die Patienten die Dialyse besser vertragen, wenn sie nach dem Anlegen zum Getränk auch was für den Magen bekommen. Und siehe da eine Woche später gab es wieder (nur für die Dialyse) einen Berliner oder Donut.. und ein Dankesbrief für mich dazu.
Also sollte HerrPfleger mal seinen Dialysebetreiber in diese Richtung beeinflussen:
Essen in Maßen ist dialysezuträglich!
Hat jemand schon untersucht, was Hunger am Ende der Dialyse anstellt?
Uli
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- Willi
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Re: Re: Verpflegung bei der Dialyse
29 Jan. 2012 13:47
Meine Verpflegung an der Abenddialyse von 16.15 - ca. 22.15:
Montag gibt es drei Scheiben Weißbrot halbiert mit Käse oder Wurst,
kleine Portion Gemüsesalat , 1.Wienerwurst und Pfefferminztee.
Mittwoch:Drei Scheiben Weißbrot wie Montag,Schälchen Kompott,
Kuchen, und den Tee.
Freitag:Weißbrot wie die anderen Tage,Joghurt und den Tee.
Macht Vorschläge bei eure Dialysen,guten Appetiet!
Montag gibt es drei Scheiben Weißbrot halbiert mit Käse oder Wurst,
kleine Portion Gemüsesalat , 1.Wienerwurst und Pfefferminztee.
Mittwoch:Drei Scheiben Weißbrot wie Montag,Schälchen Kompott,
Kuchen, und den Tee.
Freitag:Weißbrot wie die anderen Tage,Joghurt und den Tee.
Macht Vorschläge bei eure Dialysen,guten Appetiet!
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- Anonym
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Re: da wundert man sich doch....X(
14 Feb. 2012 13:34
dass über Essen so viel diskutiert werden kann - ich in den letzten 50 Beiträgen jedoch kein Wort über Dialysequalität (oK - die kann man nicht essen und man spürt sie erst Jahre danach....) lesen kann....................
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- Anonym
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Re: Re: da wundert man sich doch....X(
15 Feb. 2012 11:09
Hallo
Ist mir schon klar, dass auch diese Faktoren zu einer ordentlichen Behandlung zählen - und nicht nur Zahlen.....
Das ist das was unmittelbar auffällt und ins Auge (Magen
) sticht.
Was jedoch mittel und vor allem langfristig mindestens genauso wichtig sein sollte, sind eben nun mal die Zahlen, sprich eine optimierte Behandlung mit dem Maximum was die Technik zu bieten hat - wir wissen alle - die 12 Stunden an der Maschine können nur sehr schwer die 168 Stunden Nierenfunktion ersetzen.
Deshalb ist mein Motto - das Beste aus dieser Zeit machen!!
Greeze
Salo
Ist mir schon klar, dass auch diese Faktoren zu einer ordentlichen Behandlung zählen - und nicht nur Zahlen.....
Das ist das was unmittelbar auffällt und ins Auge (Magen
Was jedoch mittel und vor allem langfristig mindestens genauso wichtig sein sollte, sind eben nun mal die Zahlen, sprich eine optimierte Behandlung mit dem Maximum was die Technik zu bieten hat - wir wissen alle - die 12 Stunden an der Maschine können nur sehr schwer die 168 Stunden Nierenfunktion ersetzen.
Deshalb ist mein Motto - das Beste aus dieser Zeit machen!!
Greeze
Salo
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Re: Re: da wundert man sich doch....X(
15 Feb. 2012 23:22
Hallo,
na bei 12 Stunden in der Wche hast du ja grad mal einen Teil der Dialysequalität erfüllt und bist auch noch an der untersten Grenze. Und Dialysequalität hin oder her. Für mich ist es wichtig oder war es immer wichtig, dass es mir gut geht und niht der Dialysequalität. Was nützt es mir der auch einen anderen Patienten, wenn alle Kriterien der Dialysequalitätstimmen und man auf dem Zahnfleisch läuf. Noch sind wir doch Menschen die nicht alle gleich sind Gott Sei Dank.
Gruß spaiky
na bei 12 Stunden in der Wche hast du ja grad mal einen Teil der Dialysequalität erfüllt und bist auch noch an der untersten Grenze. Und Dialysequalität hin oder her. Für mich ist es wichtig oder war es immer wichtig, dass es mir gut geht und niht der Dialysequalität. Was nützt es mir der auch einen anderen Patienten, wenn alle Kriterien der Dialysequalitätstimmen und man auf dem Zahnfleisch läuf. Noch sind wir doch Menschen die nicht alle gleich sind Gott Sei Dank.
Gruß spaiky
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