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Stellungnahme des BSD zur geplanten Pflicht zur Vorlage einer AU ab Tag 1

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Stellungnahme des BSD zur geplanten Pflicht zur Vorlage einer AU ab Tag 1

15 Okt. 2026 20:08
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N'Abend zusammen,

unter  www.lobbyregister.bundestag.de/inhalte-d...ensuche/SG2610050001 ist Stellungnahme des BSD zur geplanten Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag und zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung verfügbar

Der BSD ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in Deutschland e. V.

Erwähnenswert ist hier, dass die besonderen Belastungen schwerbehinderter und chronisch kranker Beschäftigter jetzt mit konkreten Gesetzesforderungen offiziell an die zuständigen Ministerien herangetragen wurden. Eine Entscheidung darüber steht aus.

Die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag stößt auf breite Kritik. KBV und Hausärzteverband warnen vor zusätzlichen Arztbesuchen, mehr Bürokratie und überfüllten Praxen. Das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung weist außerdem darauf hin, dass es keine belastbare wissenschaftliche Evidenz dafür gibt, dass eine solche Pflicht den Krankenstand nachhaltig senkt.

Patientenorganisationen wie die MigräneLiga sehen insbesondere Nachteile für chronisch Erkrankte. Auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas stellt die Pläne infrage und fordert eine erneute Prüfung. Sie befürchtet neben der zusätzlichen Belastung der Praxen, dass die Regelung sogar zu längeren Krankschreibungen führen könnte.
Interessant finde ich den Punkt der Benachteiligung:

Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG), Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG lautet:
"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
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