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Shuntrevision
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Shuntrevision
07 Juni 2015 13:37
Hallo!
Wünsche Euch erst einmal einen schönen Sonntag.
Nun zu meinen Problemen:
Ich bin seit 13 Jahren Dialysepatient. Und es vergeht kein
Jahr ohne Krankenhaus und Shuntrevision. Bin gerade vorgestern
nach einem einwöchigen Aufenthalt entlassen worden.
Die Revisionen immer mit einer Vollnarkose. Das hat mich so viel
Kraft gekostet, dass ich keine weiteren Strecken mehr laufen kann.
Im Moment bin ich noch ziemlich fertig. Ich hoffe,dass ich wieder
zu Kräften komme.
Hat jemand von Euch den gleichen Stress?
Viele Grüße
Moischen
Wünsche Euch erst einmal einen schönen Sonntag.
Nun zu meinen Problemen:
Ich bin seit 13 Jahren Dialysepatient. Und es vergeht kein
Jahr ohne Krankenhaus und Shuntrevision. Bin gerade vorgestern
nach einem einwöchigen Aufenthalt entlassen worden.
Die Revisionen immer mit einer Vollnarkose. Das hat mich so viel
Kraft gekostet, dass ich keine weiteren Strecken mehr laufen kann.
Im Moment bin ich noch ziemlich fertig. Ich hoffe,dass ich wieder
zu Kräften komme.
Hat jemand von Euch den gleichen Stress?
Viele Grüße
Moischen
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- bgudschun
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Re: Re: Shuntrevision
08 Juni 2015 13:47
Hej Moischen, das Problem mit den regelmässigen Shuntrevisionen
hatte ich die letzten drei Jahre auch, jedes Jahr ein bis zweimal,
jetzt scheinen aber alle Baustellen behoben zu sein, dass er erstmal
wieder läuft. Ich sehe das als ganz normale Wartung an und mache
mir da keinen großen Kopf drum: feststellen dass der Shunt steht,
zum Krankenhaus, lokale Betäubung oder Armplexusanästhesie,
der Chirurg erledigt seine Arbeit, Aufwachraum, nach drei Stunden
Kontrolle und ab nach Hause. Warum musst Du dafür Vollnarkose
haben und eine Woche ins Krankenhaus? Ich halte mich danach
zwei-drei Wochen etwas zurück was Sport und schwere Arbeiten
angeht, danach ist wieder alles ganz normal.
Ansonsten habe ich nach einem Krankenhausaufenthalt nach dem
es mir auch schlecht ging (Agranulozytose durch Immunsuppressivum)
relativ schnell wieder Kraft aufgebaut, indem ich versucht habe alles
so zu machen wie üblich, was eben häufig länger gedauert hat,
wie Treppen hochlaufen statt Fahrstuhl, mit dem Rad zum Einkaufen,
Spaziergänge ...
Das hat dann zwei Wochen oder so gedauert, dann war alles wieder normal.
Schöne Grüße und viel Erfolg, Boris
hatte ich die letzten drei Jahre auch, jedes Jahr ein bis zweimal,
jetzt scheinen aber alle Baustellen behoben zu sein, dass er erstmal
wieder läuft. Ich sehe das als ganz normale Wartung an und mache
mir da keinen großen Kopf drum: feststellen dass der Shunt steht,
zum Krankenhaus, lokale Betäubung oder Armplexusanästhesie,
der Chirurg erledigt seine Arbeit, Aufwachraum, nach drei Stunden
Kontrolle und ab nach Hause. Warum musst Du dafür Vollnarkose
haben und eine Woche ins Krankenhaus? Ich halte mich danach
zwei-drei Wochen etwas zurück was Sport und schwere Arbeiten
angeht, danach ist wieder alles ganz normal.
Ansonsten habe ich nach einem Krankenhausaufenthalt nach dem
es mir auch schlecht ging (Agranulozytose durch Immunsuppressivum)
relativ schnell wieder Kraft aufgebaut, indem ich versucht habe alles
so zu machen wie üblich, was eben häufig länger gedauert hat,
wie Treppen hochlaufen statt Fahrstuhl, mit dem Rad zum Einkaufen,
Spaziergänge ...
Das hat dann zwei Wochen oder so gedauert, dann war alles wieder normal.
Schöne Grüße und viel Erfolg, Boris
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- baerli
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Re: Re: Shuntrevision
08 Juni 2015 17:02
Hallo Boris,
da du meines Wissens auch ein Nordlicht bist - welche Klinik hat den Shunt gelegt und repariert ihn?
Gruß Bärbel
da du meines Wissens auch ein Nordlicht bist - welche Klinik hat den Shunt gelegt und repariert ihn?
Gruß Bärbel
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- bgudschun
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Re: Re: Shuntrevision
08 Juni 2015 17:47
Hej Bärbel,
gebaut hat den ein für mich heute namenloser Gefässchirurg in Kiel,
dann hat Prof. Künkel (Malente) ihn ein Jahr später etwas verbessert, weil ein
Ast der nicht punktabel war sich zu stark entwickelt hatte und zuviel
des Blutes aus dem eigentlich genutzten Bereich abgezogen hat.
Vor acht Jahren hat Dr. Grabener in Eutin ein Aneurysma an der
Anastomose entfernt, danach war ich bei Verschlüssen o. Ä.
immer bei Dr. Siggelkow in Kiel, der ist nun in Rendsburg und
seitdem bin ich dort, weil der aus meiner Sicht durchaus empfehlens-
wert ist.
Schöne Grüße,
Boris
gebaut hat den ein für mich heute namenloser Gefässchirurg in Kiel,
dann hat Prof. Künkel (Malente) ihn ein Jahr später etwas verbessert, weil ein
Ast der nicht punktabel war sich zu stark entwickelt hatte und zuviel
des Blutes aus dem eigentlich genutzten Bereich abgezogen hat.
Vor acht Jahren hat Dr. Grabener in Eutin ein Aneurysma an der
Anastomose entfernt, danach war ich bei Verschlüssen o. Ä.
immer bei Dr. Siggelkow in Kiel, der ist nun in Rendsburg und
seitdem bin ich dort, weil der aus meiner Sicht durchaus empfehlens-
wert ist.
Schöne Grüße,
Boris
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- taffi
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Re: Re: Shuntrevision
08 Juni 2015 19:57
ich verstehe jetzt die schlußfolgerung nicht ....es muß dauernd was gemacht werden am shunt -aber der chirurg ist empfehlenswert ???????:S lg taffi
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- Moischen
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Re: Re: Shuntrevision
08 Juni 2015 23:19
Hallo taffi!
Man könnte jetzt denken der Chirurg hat keine Ahnung.
Das stimmt aber so nicht. Es liegt alles an meinen Gefäßen.
Aber jetzt hat er eine wirklich grosse OP durchgezogen und den
Shunt und das Gefäß durchgängig gereinigt.
Es läuft also. Bis zum nächsten Mal.
VG
Moischen
Man könnte jetzt denken der Chirurg hat keine Ahnung.
Das stimmt aber so nicht. Es liegt alles an meinen Gefäßen.
Aber jetzt hat er eine wirklich grosse OP durchgezogen und den
Shunt und das Gefäß durchgängig gereinigt.
Es läuft also. Bis zum nächsten Mal.
VG
Moischen
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Re: Re: Shuntrevision
09 Juni 2015 10:20
taffi schrieb:
> ich verstehe jetzt die schlußfolgerung nicht
> ....es muß dauernd was gemacht werden am shunt
> -aber der chirurg ist empfehlenswert ???????:S
> lg taffi
Mein Shunt ist über zwanzig Jahre alt, da halte ich einen
gewissen Wartungsaufwand für normal, insbesondere,
da ich offensichtlich in den letzten Jahren zu Gefäss-
krämpfen an der Anastomose neige, manchmal reicht
der Restfluss dann noch den Shunt offenzuhalten,
manchmal aber auch nicht, ausserdem hatten sich
über die Jahre zwei Aneurysmen gebildet, diese wurden
Zug um Zug entfernt. Ich wollte nicht auf die Heim HD verzichten,
was der Fall gewesen wäre, wenn alles auf einmal
gemacht worden wäre. Dann hätte ich einige Wochen den
Shunt nicht punktieren können und wäre mit Katheter ins
Zentrum gewackelt. So konnte ich schon am Abend nach
der OP, bzw. am nächsten Tag per Single Needle weitermachen
und habe durch tägliche Dialyse den gleichen Standard erreicht
wie sonst, was im Zentrum nicht möglich gewesen wäre.
Da der Chirurg Rücksicht auf meine Wünsche nimmt und alles
was er tut gut erklärt, sowie gute Ergebnisse erzielt halte ich ihn
tatsächlich für sehr gut.
Schöne Grüße,
Boris
> ich verstehe jetzt die schlußfolgerung nicht
> ....es muß dauernd was gemacht werden am shunt
> -aber der chirurg ist empfehlenswert ???????:S
> lg taffi
Mein Shunt ist über zwanzig Jahre alt, da halte ich einen
gewissen Wartungsaufwand für normal, insbesondere,
da ich offensichtlich in den letzten Jahren zu Gefäss-
krämpfen an der Anastomose neige, manchmal reicht
der Restfluss dann noch den Shunt offenzuhalten,
manchmal aber auch nicht, ausserdem hatten sich
über die Jahre zwei Aneurysmen gebildet, diese wurden
Zug um Zug entfernt. Ich wollte nicht auf die Heim HD verzichten,
was der Fall gewesen wäre, wenn alles auf einmal
gemacht worden wäre. Dann hätte ich einige Wochen den
Shunt nicht punktieren können und wäre mit Katheter ins
Zentrum gewackelt. So konnte ich schon am Abend nach
der OP, bzw. am nächsten Tag per Single Needle weitermachen
und habe durch tägliche Dialyse den gleichen Standard erreicht
wie sonst, was im Zentrum nicht möglich gewesen wäre.
Da der Chirurg Rücksicht auf meine Wünsche nimmt und alles
was er tut gut erklärt, sowie gute Ergebnisse erzielt halte ich ihn
tatsächlich für sehr gut.
Schöne Grüße,
Boris
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