Unser täglich Gift...
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Unser täglich Gift...
13 März 2011 12:49Unser täglich Gift 20.15 auf Arte am kommenden Dienstag.
Wer nach dem Titel googelt, findet schnell drei kurze Ausschnitte in Videoform. Es lohnt sich, wenigstens diese anzuschauen, dann weiss man im Groben, worum es geht.
Wer sich zumindest darüber informieren möchte, wie er in den konventionellen Supermärkten die grössten Pestizibelastungen umschiffen kann, bekommt dazu gute Tipps bei Grennpeace (Pestizide, Greenpeace ggogeln). Allerdings sind die Untersuchungsergebnisse bereits von 2007.
Ich habe seit einigen Jahren begonnen, mich immer mehr Bio zu ernähren, weil ich eben diese ganze Chemie im Essen auf Dauer und gerade für uns für gefährlich halte. Im übrigen wird immer nur isoliert die gesundheitliche Verträglichkeit der einzelnen Lebensmittelzusätze untersucht und nicht im Zusammenspiel - vermutlich mit Absicht.
Ach ja, mein Haushaltsbudget ist eher gering.
Schönes WE!
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- Limo
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Re: Re: Unser täglich Gift...
13 März 2011 21:17natürlich werden nicht unbedingt die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zusätzen etc. untersucht. Dann müßte man wohl auch alle Medikamente in diese Untersuchungen mit einbeziehen.
Glaubt hier jemand, dass alle Medikamenten mit allen anderen Medikamenten auf eventuelle Wechselwirkungen untersucht werden? Wer soll das bezahlen? Wie lange wird das dauern?
Limo
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 05:49Mit gewissen Ängsten denke ich daher an die Imunsupressiva nach der TX!
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- Uli
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 10:02Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 13:35Sie begünstigen Krebs, schädigen Deine neue Niere, Du musst sie trotzdem nehmen.
Das solltest Du Dir rechtzeitig überlegen.
Kotzt Du sie auch aus, musst Du sie wieder einnehmen.
Tranplantatverlust durch nicht eingenommene Medikamente finde ich nicht akzeptabel.
beri
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 18:27Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 18:31Aber nach der TX kommt ein Kampfgespräch mit meinen Ärzten um die Reduktion der Medikamentendosis!
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 18:36Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Uli
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 21:32Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 22:10Gruß
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Re: Re: Unser täglich Gift...
14 März 2011 22:50Die Immunsuprssiva zerstören aber langfristig auch die TX Organe.Auf jeden Fall sind die meisten Nierentoxisch oder schädigen die Bauchspeicheldrüse.
Ein Mitpatient bei uns ist nach 10 Jahren Leber Transplantation an die Dialyse gekommen.Er wartet nun auf eine andere Niere.
Wie du siehst,es ist ein Pakt mit dem Teufel;aber wie jeder Teufelspakt bringt er ein Stück Freiheit.Dafür lohnt sich auch ein zeitlich begrenztes Risiko.
VG DK

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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 04:14Aber z.B. Marcumar. Das ich mit Unterbrechungen seit mehr als 10 Jahren nehme und der Quickwert wird einmal in der Woche ermittelt und der Wert war nie stabil oder längere Zeit im Normwert, trotzdem wurden die Dosen Woche für Woche angepasst und passten nie so richtig!
Bevor die Diskussion wieder losgeht. Ich habe noch keinen (nötigen) Lehrgang im Selbermessen und Dosieren!
Und gerade Marcumar ist eine der fiesest schmeckenden Tabletten überhaupt und verursacht am häufigsten den Würgereiz!
Marcumar könnte wegfallen oder durch ASS ersetzt werden! Das wären bis zu 3 Tabletten weniger!
Bei den Blutdruckmedis sollte auch was anderes möglich sein! Aber das wird ein Gespräch mit dem Kardiologen nach der TX! Denke da muss noch mal Ursachenforschung betrieben werden! Ggf auch andere Präparate!
Erfolgreich war ich schon bei de Diabetesmitteln! Musste ich am Anfang noch spritzen, reduzierte sich das später auf Tabletten und nun ist da gar nichts mehr.
Aber immer nur wenn ich beim Doc Protest einlegte!
Ich habe immer wieder den Eindruck, das Ärzte einmal verschriebene Präparate von sich aus nie wieder in Zweifel ziehen - egal was inzwischen passiert ist.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 07:20Es ist leider aktuell immer noch ein hoher Prozentsatz von Transplantierten, die ihre Spenderorgane durch fehlende Disziplin bei der Medikamenteneinnahme verlieren.
Das macht mich sehr wütend!
Du solltest dringend grundsätzlich darüber nachdenken, ob Du überhaupt bereit bist, die Medikamente nach der Tx entsprechend der ärztlichen Anordnung (und nicht Deiner persönlichen Einschätzung) einzunehmen.
Wenn ich lese, dass Dein erster Punkt nach der Tx ein Kampfgespräch zwecks Medikamentenreduzierung ist, würde ich als Arzt Dich sofort NT setzen lassen und warten bis Du eine andere Einstellung hast.
So besteht bei Dir kaum die Chance auf eine langfristig erfolgreiche Tx.
Meine Meinung!
beri
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 07:59es steht Dir ja frei, Dich transplantieren zu lassen.
Grüße
Sabine
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 11:56Seit über einem Jahr mach ich mir konkret Gedanken über die TX und ihre Folgen und da spielten die paar Tabletten zusätzlich kaum ne Rolle.
Woher willst Du meine Disziplin einschätzen? Seit mehr als 30 Jahren schlucke ich regelmäßig Medikamente ... und die persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass da eher andere Kriterien reinspielen als die reine Menge resp. Dosierung! Da ich noch keinerlei Erfahrungen mit den Imunsupresiva habe, enthalte ich mich dazu auch jeder Bewertung!
Mein Dialysearzt kennt meine Meinung zu den Medikamenten und auch meine Probleme damit! Aber wie bei anderen Dingen auch kommen statt Erforschung eher Standartsprüche wie: ohne dem gehts dir schlechter!
Wenn ich nicht ernsthaft mit ihm auseinandergesetzt hätte würde ich heute noch Insulin spritzen. Man weiß ja nicht genau woher meine Nierenproblematik kommt, aber ich ahbe Generationen von Blutdruckmittel probiert und auf allen Beipackzetteln (sie ich mit Vorliebe lese) standen Warnungen vor Nierenproblemen.
Nun gibt es Situationen in denen ich gar keine Blutdruckmittel brauche, soll aber trotzdem immer die gleiche Menge nehmen. Im Urlaub war mein Blutdruck nahezu 5 Wochen nahezu konstant niedrig! Da sei doch eher de Frage erlaubt, warum das und daheim nicht ist! Bzw. was kann ich daheim machen, damit er unten bleibt! Aber neeee, nimm mal die und die und dann passt das schon - ohne die wäre es schlimmer!
Meine Horrorvorstellung im Moment ist, dass der Orthopäde demnächst wegen der Athrose in den Knien auch Medikamente verschreibt!
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 13:01Hast Du doch geschrieben oder?
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 13:12joe
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 13:53Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 15:12Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 15:14Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Uli
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 16:05Ich wollte damit nur sagen, dass ein Schwarz-Weißdenken nichts bringt. Man kann nur die Vor- und Nachteile für sich selbst abwägen. Wenn man tx werden möchte, muss man die Nachteile in Kauf nehmen.
Man kann jetzt den ganzen Tag denken: Oh, je, was zum Teufel, nehme ich aber auch dieses Gift. Oder: Ja, ich nehme die Nebenwirkungen in Kauf, dafür genieße ich mein mir geschenktes Organ!
Das Glas ist halb leer oder halb voll. Liebe Grüße, Ulrike
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 16:42Gruß
joe
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 17:20Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 19:14Und wie willst du ein Kampfgespräch führen, wenn das Ganze 3-10 Wochen zum einpegeln braucht.
Jürgen
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- silber
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Re: Re: Unser täglich Gift...
15 März 2011 22:55ich halte es generell so, dass ich meine Tagesration an Medis so verteile, dass ich nicht mehr als 4 verschiedene Wirkstoffe zu einem Zeitpunkt einnehme. Hatte ich irgendwo mal gehört, dass dieser Cocktail noch verträglich sei. Eine Zeit lang nahm ich so 4 Portionen morgens/mittags/abends/nachts, mittlerweile schaffe ich alles in 3en morgens/mittags/abends. Wenn Du was nicht gut verträgst würde ich probieren es extra 2 Std getrennt von anderen Medis zu nehmen, außer Phosphatbinder, die müssen ja mit dem Essen verknüpft werden.
Im Urlaub bist Du sicher viel entspannter und dadurch ist der Blutdruck niedriger. Oft ist er aber gerade durch die Blutdrucksenker niedrig, wenn man sie weglässt steigt er wieder. Hoher Blutdruck ist ein Hauptkriterium für Nierenerkrankungen bzw. können sich diese durch hohen Blutdruck bedingt verschlechtern. Und das ist denke ich eher der Fall als umgekehrt, nämlich, dass sich die Nierenwerte durch Blutdrucksenker verschlechtern. Evtl. gibt es ein Mittel, das Du selbstständig anpassen kannst, in Situationen, wo er eben sehr niedrig ist weniger oder so.
Bitte keinen Horror vorm Orthopäden. Der könnte höchstens Schmerzmittel verordnen, die Du nicht nehmen musst, wenn Du wenig Schmerzen hast. Manch ein kluger Knochendoktor mag auf die glorreiche Idee kommen, Hyaleronsäure zum Knorpelaufbau bei beginnender Arthrose zu spritzen. Ist `ne teure IGeL-Leistung und fragwürdig. Ansonsten hilft bei Arthrose Bewegung ohne Belastung, dadurch wird der Knorpel am besten mit Nährstoffen versorgt, beim Knie Radfahren (bergrunter
), erhöht sitzen und mit den Beinen baumeln z. B.Weißt Du, wichtig ist, wie Du Dich fühlst. Wenn ich so meine Gelenke betrachte, sind es wohl die einer 80-jährigen. Kein Gelenk ohne Arthrose, künstliche Hüftgelenke, gebrochenes Becken, vorgewölbte Bandscheiben mit zu engem Spinalkanal, Skoliose... Ich kann immer noch gehen und habe relativ wenig Schmerzen. Ist doch bestens, mehr kann ich nicht erwarten und erwarte ich auch nicht. Ich warte auch nicht mehr auf eine Niere, und das Leben macht trotzdem (meistens) Spaß. Sorry, die Spitze musste jetzt sein.
...und vielleicht mal ein kleiner Blick auf Japan, da gibt es jetzt wirklich Gift im Überfluss.
Lieben Gruß
Anja
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Re: Re: Unser täglich Gift...
16 März 2011 05:32Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Unser täglich Gift...
16 März 2011 06:57Im Bezug auf die Immunsupressiva und die Spenderorgane hat das Tx-Zentrum das letzte Wort. Aber nach einiger Zeit geht man da nur noch selten hin und die ganzen Dinge ringsherum sollte ein Arzt im Auge haben, der Dich gut kennt und dem Du vertraust.
Mit der Zeit wirst Du Dich selbst sehr gut auskennen, dann kannst Du vieles mitentscheiden.
beri
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Re: Re: Unser täglich Gift...
16 März 2011 20:19Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
