Dialyse und Schlaflosigkeit
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Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 15:58Hatte von Euch jemand im Zusammenhang mit der Nierenerkrankung einmal mit
Schlaflosigkeit zu kämpfen bzw. hat immer noch Probleme damit?
Liebe Grüße
nephron
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- elvi
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 16:44Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 18:10Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Data
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 19:14
LG, Data (Elena)
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 20:19es kommt natürlich darauf an wie gut man die dialyse verträgt
kreislaufmässig meine ich
ich hatte zb nachtdialyse von 18.30 -ca 23.15 und konnte danach auch sehr schlecht schlafen obwohl i müde war. weil ( denke ich mal ) der ganze kreislauf
durch die dia zu sehr aufgewühlt war
gruß kone
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
17 März 2006 21:09hatte während meiner knapp 10 Jahren Dialyse heftigste Schlafstörungen. Vorallem in den letzten 2-3 Jarhen ganz stark. Die Ärzte sagten damals, dass seien typische Langzeitnebenwikrungen der Dialyse. Selsbt die beste Dialyse entgiftet nur ein Bruchteil so gut, wie eine bzw. zwei normale Nieren. Jeder Körper reagiert anders, meiner damals eben mit Schlafstörungen.
Bin seit ca. 3 Jahren transplantiert und meine Schlafstörungen sind etwas besser. Leider nicht ganz weg, da dieverse Medis auch Schlafstörungen als Nebenwirkungen haben. Ich bin wohl sehr empfänglich für Nebenwirkungen.
Als kleiner Tip: Ich hatte sämtliche Therapien in Sachen Schlafen gemacht. Mehrmals Schlaflabor, Schlafhygiene, Schlafschule, Entspannungstherapien etc.
Es gibt Kliniken, die sich voll und ganz aufs Thema Schlaf spezialisiert haben. Frag mal Deinen Hausarzt.
Ich wünsche, dass Dir geholfen werden kann.
Gruß Eulenspiegel
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 13:59woran liegt es bei dir? unruhige beine?
ich, leide daran-habe jetzt ein tolles medikament von meinem
dialysendoc bekommen......hilft mir wirklich sehr gut.
ich, weis ja nicht wann du dialyse machst.....aber direkt danach
könnte ich auch nicht schlafen......der körper muss ja doch einiges leisten!
schönes weekend petra
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 18:04auch ich hatte vor der CAPD OP schlaflose Nächte. Mein Problem war, das ich ständigen Harndrang hatte, juckende Haut. Musste in der Nacht mindestens 3-5x
raus. Da war nichts mit schlafen.
Auch nach der OP muss ich noch Nachts raus.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 19:11Ich denke schon, dass die Schlafprobleme mit der Nierererkrankung zusammenhängen, da ich vor meiner Erkrankung immer gut schlafen konnte.
Das beste Mittel dagegen, welches mir hilft ist:
-vor dem Schlafen gehen 1-2 Gläser Rotwein oder wenn das nicht hilft
-25 Tropfen Valoron (spätestens dann schlafe ich durch).
viele Grüße
Jürgen.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 21:30> -vor dem Schlafen gehen 1-2 Gläser Rotwein oder wenn das nicht hilft
> -25 Tropfen Valoron (spätestens dann schlafe ich durch).
da hab ich gleich mal nachgeschaut und gefunden, dass Valoron kein
Schlaf-, sondern ein Schmerzmittel ist.
Wieso nimmst du zum Schlafen Valoron?
--- Valoron® (Tilidin HCL)
- Was ist Valoron und wann wird es angewendet?
- Auszug aus der Patienteninformation
Valoron enthält den Wirkstoff Tilidin. Es eignet sich zur Behandlung mittelstarker bis starker akuter und prolongierter Schmerzen bzw. bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Analgetika und/oder schwacher Opioide.
Die schmerzlindernde Wirkung tritt rasch ein (bei Einnahme von Tropfen innerhalb ca. 10 Minuten und bei Verwendung von Kapseln innerhalb ca. 20 Minuten) und hält ca. 4-6 Stunden an.
Ihr Arzt verschreibt Ihnen Valoron zur Behandlung sehr starker Schmerzen, wie sie nach Operationen und im Gefolge von Verletzungen auftreten können.
Valoron eignet sich auch zur Behandlung von anhaltenden starken Schmerzen wie Tumor- oder Nervenschmerzen sowie von starken krampfartigen Schmerzen bei Koliken.
Valoron kann ausserdem zur Schmerzverhütung bei schmerzhaften Eingriffen zur Abklärung oder Behandlung von Erkrankungen angewendet werden.
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- Limo
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 22:31auch ich habe längere Zeit Valoron als Schmerzmittel genommen. Indirekt aber auch als Schlafmittel, da es gegen die Schmerzen wirkte, die mich am einschlafen hinderten.
Problematisch ist für mich die Abhängigkeit in die ich mich begab. Habe deshalb zwischendurch auf Tamal gewechselt und wieder zurück usw., da die Wirkung auch abnahm.
Eine der möglichen Nebenwirkungen von Valoron habe ich aber sogar bewußt ausgenutzt - das Schwitzen. Denn die Flüssigkeitsmenge die ich ausschwitze, brauche ich nicht durch die Dialysemaschine rausziehen lassen.
Übrigens nehme ich Schmerzmittel nur zu Beginn der Dialyse. Zu Hause gibt es dann ja doch andere Möglichkeiten.
Nachfolgend auszugsweise die Nebenwirkungen:
Die häufigste Nebenwirkung von Valoron® retard sind das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen (>10%). Dieser Effekt tritt insbesondere bei Therapiebeginn ein und kann sich im Verlauf der Behandlung bessern.
Weiterhin können vorkommen:
* Schwindel
* Müdigkeit
* Bauchschmerzen
* Durchfall
* Schwitzen
* Kopfschmerzen
Quelle: www.dr-gumpert.de/html/valoron.html
Limo
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
18 März 2006 23:53Dein Beitrag hat mich betroffen gemacht. Es scheint, das Schlafproblem hat sich bei Dir verselbstständigt. Bitte fühle Dich jetzt nicht von mir angegriffen. Ehe Du weiterliest, öffne bitte einmal diesen Link:
www.btonline.de/gboard/forum2/messages/358.html
Zusammen mit Alkohol, Du versuchst es ja zuerst einmal mit 1-2 Gläsern Rotwein, verstärkt sich die Wirkung von Tillidin(der Wirkstoff, ein Opiat). Aber auch die Wirkung des Alkohols verstärkt sich. Natürlich erhöht sich dadurch auch das Suchtpotenzial, beider Stoffe.
Man rutscht schnell in eine Abhängigkeit (körperliche, schlimmer noch psychische) von der man denkt, sie nicht zu haben, bzw. zu bekommen.
Valoron ist ein ausgezeichnetes Schmerzmittel, sollte aber auch nur als solches verwendet werden. Wenn Alkohol (Wein, Bier oder Schnaps) nicht ausschließlich des Genusses wegen getrunken wird, sondern einen bestimmten Effekt erzielen soll, dann könnte man auch schon von einer erhöhte Suchtgefahr sprechen.
Sollten die alten Hausmittelchen wie „Kaltes Fußbad“ oder ein Glas warme Milch versagen, könntest Du eventuell die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen. Da gibt es sogar Spezialisten.
Bitte suche in meinem Schreiben keinen erhobenen Zeigefinger!
Ich wünsche Dir alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Lops15
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
19 März 2006 12:33wahrscheinlich habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt.
Den Wein trinke ich gelegentlich; und dann habe ich festgestellt, dass er zum einschlafen hilft. Natürlich habe ich gemerkt, dass sich die Wirkung zusammen mit Valoron verstärkt.
Auf Valoron bin ich gekommen damals verschrieben als Schmerzmittel nach einer OP. Durch Zufall habe ich dann später festgestellt, dass es auch bei Schlafstörungen hilft (unter ärztlicher Absprache).
Ich denke, bei geringer Einnahme (25 Tropfen) nehme ich auch eine Abhängigkeit in Kauf, denn es gibt nichts schlimmeres, als morgens aufzustehen, ohne geschlafen zu haben und dann 8-10 Stunden zu arbeiten.
viele Grüße
Jürgen.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
19 März 2006 16:10Also - ich hatte so zwischen 2001 und 2003 mit einer seltsamen Art von Schlaflosigkeit zu kämpfen, ich kam damals kaum vor 2-3 Uhr nachts ins Bett, war aber komischerweise am nächsten Tag pünktlich um 8 Uhr auf den Beinen, ohne auch nur ansatzweise müde zu sein. Dann hat man mir Ende August 03 die Nebenschilddrüsen rausgenommen und zunächst hat sich das ganze Verhalten erst einmal komplett umgekehrt (ich brauchte mich nur hinzulegen - und schon war ich weg).
Heute hat sich das alles gottseidank wieder etwas normalisiert....
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- lops15
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
19 März 2006 16:19>Ich denke, bei geringer Einnahme (25 Tropfen) nehme ich auch eine Abhängigkeit in Kauf, denn es gibt nichts schlimmeres, als morgens aufzustehen, ohne geschlafen zu haben und dann 8-10 Stunden zu arbeiten.<
Gerade hier sehe ich ein Problem, welches Deine Schlafstörungen verstärkt. Wahrscheinlich setzt Du Dich so unter Druck, unbedingt schlafen zu müssen, dass Du garnicht zu Ruhe kommen kannst. Dein Kopf kann nicht mehr alleine abschalten. Vielleicht hängen Deine Gedanken schon beim Schlafengehen an der Arbeit des nächsten Tages. (ev. auch unterbewußt) Angst aus Müdigkeit Fehler zu begehen, oder zu verschlafen.Oder Angst vor Deiner Erkrankung mit der einhergehenden unsicheren Zukunft.(ebenfalls unterbewußt) Um diesen Faktor der Schlafstörungen auszuschalten, gibt es wirkungsvolle Therapien. Z.B. Autogenes Training, Autosuggestion oder Atemübungen. Einfach mal ausprobieren, schadet nichts.
Sicher ist es leicht, mit einem bei sich bewährtem Mittel, Symtome zu behandeln. Aber wenn man die Chance hat die Ursachen der Schlafstörung (ev. psychische Überlastung) zu beseitigen, sollte man es versuchen.
Eine Abhängigkeit (Sucht) in Kauf zunehmen ist leichtfertig, wenn man nicht weiß, wie man da wieder rauskommen kann und welche Folgen daraus entstehen können.
>...es gibt nichts schlimmeres, als morgens aufzustehen, ohne geschlafen zu haben und dann 8-10 Stunden zu arbeiten.<
Glaube mir, das ist ein Klacks, wenn Du durch die Hölle gehen musst. Ich hatte vor 25 Jahren selbst das Vergnügen.
Frage bitte nochmals mit Deinem Arzt, welche Möglichkeiten es gibt, Dein Schlafproblem ohne die große Keule zu beheben.
Ich wünsche Dir alles Gute.
MfG
Lops15 (Peter)
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
20 März 2006 13:06Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re:
20 März 2006 14:52Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
21 März 2006 11:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
21 März 2006 14:56Ja, vor der Dialyse hab ich geschlafen wie ein Stein, jetzt bin ich so durchschnittlich 3, 4 mal pro Nacht wach und brauche jedesmal wieder ne Zeit, bis ich einschlafen kann. So richtig tief durchschlafen, das geht schon über ein Jahr nicht mehr...
Ob es allerdings vor der Dialyse am Harnstoff bzw. hohen Krea (mehrere Jahre 6 - 7) lag, dass ich wie tot geschlafen habe... keine Ahnung..
LG, Klex
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Re: Zitronenfalter
21 März 2006 15:40ich nehme restex gegen meine unruhigen beine.
seitdem habe ich keine probleme mehr mit dem
einschlafen.
und noch ein tipp von mir.
ich höre im bett hörbücher....
hilft mir ungemein........so, denke
ich nicht-habe auch keine negativen
gedanken im kopf....laß mich einfach fallen.
gruß petra
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Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
12 Nov. 2020 11:56Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
12 Nov. 2020 12:10Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Dialyse und Schlaflosigkeit
12 Nov. 2020 23:13Z.T ist das aber auch alles noch nicht so 100% erforscht.
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