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Fasten
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Fasten
10 Feb. 2005 19:05
Ich möchte die Erfahrung des Fastens machen. Mir sind die Gefahren dabei bewußt. Trotzdem! Hat jemand von euch, insbesodere ihr HDler, schon mal gefastet, mit welchen Erfahrungen, wie z.B. Gefahr der Elektrolytentgleisung, Wohlbefinden, etc.??
Es geht mir hierbei nicht ums abnehmen. Es treibt mich die Frage wieweit der Körper trotz nicht funktionierenden Nieren, entgiftet, entschlackt. Ich habe erfahrungen mit Getreidefasten. Dabei entgleißt man mit den Elektolyten nicht. Im Gegenteil K Phos. werden Vorbildlich, Harnstoff fällt auf wunderbare Werte.
Also meldet euch massenhaft.
Gruß Jörg
Es geht mir hierbei nicht ums abnehmen. Es treibt mich die Frage wieweit der Körper trotz nicht funktionierenden Nieren, entgiftet, entschlackt. Ich habe erfahrungen mit Getreidefasten. Dabei entgleißt man mit den Elektolyten nicht. Im Gegenteil K Phos. werden Vorbildlich, Harnstoff fällt auf wunderbare Werte.
Also meldet euch massenhaft.
Gruß Jörg
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- silber
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Re: Re: Fasten
10 Feb. 2005 19:43
Hallo Joerg,
das wäre eine Frage, die mich auch interessiert. Von Ärzten wird ja (leider) chronisch Kranken abgeraten zu fasten. Wie Du vielleicht weißt, ist das sogenannte Entschlacken während einer Fastenkur auch nur eine sehr laienhafte Erklärung über die Vorgänge die dabei im Körper passieren. Abfallstoffe des Körpers werden normalerweise über Nieren und Leber abtransportiert.
Ich denke, es könnte evtl. das Kalium entgleisen, weil beim Fasten zuerst Muskelmasse abgebaut wird und dabei aus den Zellen auch Kalium freigesetzt wird.
Was ich bisher probiert habe, mich zwei Tage nur von relativ wenig (ca. 500g tägl.) Obst zu ernähren, klappte gut. Danach waren die Blutwerte vollkommen im für Hämodialysepatienten Normbereich. Ich würde gern mal über eine Woche lang fasten, weil dadurch auch das Denken klarer werden soll und man danach wieder bewußter Nahrung aufnimmt. Ich könnte mir vorstellen, die Flüssigkeitszufuhr auf einen Liter täglich (ohne eigene Ausscheidung) zu begrenzen, bei den Medis nur auf Phosphatbinder verzichten und evtl. Kaliumbinder dazunehmen und genau auf Zeichen der Überwässerung und hohes Kalium achten.
Auch wenn Du bereits erfahrener Diapatient bist, würde ich vorher den Arzt auf jeden Fall über das Vorhaben informieren.(meine würden mich allerdings für verrückt erklären.)
Solltest Du es probieren, lass es mich wissen.
Viele Grüße. Anja
das wäre eine Frage, die mich auch interessiert. Von Ärzten wird ja (leider) chronisch Kranken abgeraten zu fasten. Wie Du vielleicht weißt, ist das sogenannte Entschlacken während einer Fastenkur auch nur eine sehr laienhafte Erklärung über die Vorgänge die dabei im Körper passieren. Abfallstoffe des Körpers werden normalerweise über Nieren und Leber abtransportiert.
Ich denke, es könnte evtl. das Kalium entgleisen, weil beim Fasten zuerst Muskelmasse abgebaut wird und dabei aus den Zellen auch Kalium freigesetzt wird.
Was ich bisher probiert habe, mich zwei Tage nur von relativ wenig (ca. 500g tägl.) Obst zu ernähren, klappte gut. Danach waren die Blutwerte vollkommen im für Hämodialysepatienten Normbereich. Ich würde gern mal über eine Woche lang fasten, weil dadurch auch das Denken klarer werden soll und man danach wieder bewußter Nahrung aufnimmt. Ich könnte mir vorstellen, die Flüssigkeitszufuhr auf einen Liter täglich (ohne eigene Ausscheidung) zu begrenzen, bei den Medis nur auf Phosphatbinder verzichten und evtl. Kaliumbinder dazunehmen und genau auf Zeichen der Überwässerung und hohes Kalium achten.
Auch wenn Du bereits erfahrener Diapatient bist, würde ich vorher den Arzt auf jeden Fall über das Vorhaben informieren.(meine würden mich allerdings für verrückt erklären.)
Solltest Du es probieren, lass es mich wissen.
Viele Grüße. Anja
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- hamburger
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Re: Re: Fasten
10 Feb. 2005 23:30
Hallo Jörg,
ich würde das auch lieber vorher mit dem Arzt abklären ist sicher auch die Frage wie lange du fasten willst, aber man sollte den Muskelabbau durch weinig Eiweiß sicherlich auch nicht außer Acht lassen.
Gruß
Jürgen
ich würde das auch lieber vorher mit dem Arzt abklären ist sicher auch die Frage wie lange du fasten willst, aber man sollte den Muskelabbau durch weinig Eiweiß sicherlich auch nicht außer Acht lassen.
Gruß
Jürgen
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Re: Re: Fasten
11 Feb. 2005 13:30
Ihr müßt euch keine Gedanken machen. Natürlich werde ich das mit meinem Neph. absprechen und dessen Unterstützung einfordern. Warscheinlich brauche ich ein anderes Konzentrat, Kaliumkontrollen etc.. Bedenken habe ich genug selber, ich suchte nach Erfarungen anderer.
Gruß Jörg
Ich werde euch berichten!
Gruß Jörg
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Re: Re: Fasten
11 Feb. 2005 17:59
Hallo, grundsätzlich die Finger vom Fasten lassen! Unser Biohaushalt ist durch die unregelmäßige Entgiftung (Bei gesunden Menschen 24 Stunden bei uns 3 mal die Wo 4 Stunden) sowieso schon recht auf Hochtouren gepauert, sodass eine zusätzliche Belstung für den Stoffwechsel recht bald nach hinten los gehen kann. Außerdem braucht unser Körper viele Eiweiße um überhaupt die Energie für die Dialyse bereitstellen zu können, da kann zu einseitige Ernährung zu zusätzlichen Gewichts, Substanzverlust führen.
Gruss Deejay
Gruss Deejay
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