Jetzt sind es über 5 Jahre her, seit ich von meiner Frau eine Niere erhalten habe. Das Spenden und das Annehmen haben wir uns reiflich überlegt, und wir bereuen es keine Sekunde, im Gegenteil. Unsere Hoffnung, gemeinsam unser Leben zu gestalten und gemeinsam älter zu werden - mit allen Höhen und Tiefen - hat sich weitgehend bisher erfüllt. Und das ist einfach nur ein Geschenk. Meine Frau hat keine Schäden erhalten, mir geht es immer noch deutich besser als an der Dia. Solange in D so wenig Spenderorgane da sind, ist die Lebenspende für mich eine weitere Option für Nierenkranke.
15.04.09
lanijoe:
Hallo mein Name ist Ulrich : Bin von 1972 bis 1980 an der Dialyse (3 mal 10 Stunden) in der Woche. Mein Bruder wollte mir 1974 eine Niere spenden.Die Werte waren nicht ganz so optimal ,darum habe ich es abgelehnt.Heute bin ich sehr froh das ich das zu der Zeit gemacht habe. Nach langer Wartezeit wurde ich 1980 Transplantiert,leider hielt "meine Niere" nur (4 jahre) aber trotzdem war diese Zeit schon sehr,sehr schön. Nun kam die Zeit wo ich ja wieder an der HD mußte ,aber diese Zeit von 1984-1986 an der HD konnte man garnicht vergleichen mit dem was in den 70iger Jahren so ablief.,schon allein von der Stunden zahl von 10 Stunden auf 5-6 war (ich kann nur für mich sprechen)für mich eine riesen erleichterung..........!986 wurde ich das zweite mal Transplantiert in der MHH hannover von dem damaligenProf.Dr.Pichlmayer (verstorben). Bis heute habe ich meine "Niere "immer noch. Dann und wann habe ich mal kleinere Krea abeichungen aber bis heute bin ich glücklich und froh das ich mit meiner Frau (Intensiv Schwester) und mit unseren 4 Enkelkindern alles unternehmen können.. Ich wohne in Bassum und wenn jemand ähnliche Erfahrung gemacht hat kann er sich gern mit mir in Verbindung setzten Ulrich Hammer 27211 bassum Sandstr 15
09.10.08
someone:
Meine Tochter hat seit 30. September eine Niere von mir. Ihre Kreatininwerte waren schon kurz nach der OP bei 0,8 ! Es gab weder bei mir noch bei ihr Komplikationen, ein voller Erfolg - Gott sei Dank!
Ich durfte bereits am 6. Oktober wieder nachhause und meine Tochter darf heute heim. Ich möchte JEDEM Mut machen, durch eine Lebendspende die Chance wahrzunehmen, dem Empfänger neue Lebensqualität zu schenken!
21.02.08
Esmeralda:
Hallo zusammen!
Ich habe am 07.07.1997 eine Niere von meiner Mutter bekommen. Es ist alles super gelaufen, innerhalb von 1 Tag war mein Krea auf 0,8. Lebensspende finde ich gut und ich würde es jedem weiterempfehlen.
15.05.07
ManuBecker:
Ich bin seit über 7 Jahren an chron. Nierenentzündung erkrankt und die Dia rückt immer näher. Nun hat mitr meine jüngere Schwester eine Lebendnierenspende angeboten und wir werden im Juni klären, ob Sie als Spender in Frage kommt. Auf der einen Seite bin ich überwältigt, dass Sie das tun will und auf der anderen Seite habe ich tierischen Schiss davor. Nicht ob ich das gut überstehen würde, sondern Sie.Was, wenn Sie nachher Komplikationen hat...? Damit im Vorfeld umzugehen, finde ich wahnsinnig belastend. Allein die Tatsache, andere mit in meine Krankengeschichte reizuziehen, welche für mich schon schlimm genug ist, belastet mich ungemein. Ich hoffe, das Gespräche gemeinsam mit dem behandelnden Arzt uns beiden weiterhelfen.
Liebe Grüße
Manuela
06.06.06
Guddi:
06.06.06
Guddi
Ich bin seit 19 Jahren transplantiert, mein Bruden war als Lebendspende vorgesehen, es kam aber nicht dazu da einige Werte nicht stimmten.
Einige Monate späten war eine Niere für mich vom Unfalltoten da und ich nahm an. Sie läuft bis heute.
Guddi
18.01.06
jasmin1712:
ich habe am 15.09.05 meiner tochter eine niere geschenkt. das sie am 28.09 wieder raus musste ist eine andere geschichte.
als man uns am tag nach ihrer geburt sagte, das jasmin früher oder später eine neue niere brauchen würde, und es sowas wie lebendspende gibt, gab es eigentlich nur die fragen "wann" und "wer".
als dann fest stand das (leider) nur ich spenden kann, war alles klar. ich habe fast drei jahre zeit gehabt es mir anders zu überlegen, hatte aber nie auch nur den geringsten zweifel.
es war ein schöner gedanke zu wissen das man ihr sofort helfen kann und die niere jederzeit einsatzbereit war und jasmin nicht an die dia musste und nicht warten musste auf ein passendes (leichen)spenderorgan.
selbst nachdem es in die hose gegangen ist bereue ich nicht, ihr meine niere gegeben zu haben (muss dazu sagen das es nicht jasmins schuld war, das die niere wieder raus musste, ihr körper hätte sie gerne behalten). ich würde es sofort wieder tun, und wenn es möglich währe würde ich ihr auch meine zweite geben. wohlwissend das ich dann an die dia muss.
aber für wen ist es wohl schlimmer an der dia zu sein, und jahrelang auf ein orgen zu hoffen???
auch wenn es die kleinen mäuse nicht anders kennen, leiden sie unter den bedingungen einer (jeder) nierenerkrankung. die entwicklung bleibt zurück, und sie sind einfach nicht so fit und mobil wie andere in ihrem alter (muss nicht für alle zutreffen, aber doch für einige).
es gibt viele gründe für eine lebendorganspende zu plädieren, die liebe zu meiner tochter war der meine.
lg jasmin1712
04.01.06
ellen:
Nur noch eine Woche und ich schenke meinem Mann meine linke Niere!
Ich habe vor Beginn der Dialyse beschlossen, meinem Mann eine Niere zu schenken und diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Natürlich gehen wir beide ganz optimistisch in die OP und sehnen den Tag regelrecht herbei. Keiner weiss ob es klappt und meine Niere ihren Dienst bei meinem Mann tut, aber wir wollen es auf jeden Fall versuchen. Die Lebendspende ist eine ganz große Chance, die sich meiner Meinung nach keiner, der die Möglichkeit hat, entgehen lassen sollte!
Kritikpunkt für mich ist, dass viel zu wenig Aufklärung für den Spender betrieben wird. Es sollten viel mehr Berichte geschrieben und veröffentlicht werden!!!
Ich musste schon feststellen, dass selbst der behandelnde Nephrologe nicht ausreichend Auskunft geben konnte, welche Untersuchungen erforderlich sind und ob Ethik ja oder nein. Dann das Drama mit der Krankenkasse. Sehr unbefriedigend ist der Ablauf und die Bezahlung der Untersuchungen geregelt. Ich hatte jede Menge Laufereien und sehr viele Telefonate zu führen. Hinzu kommt dass ich bei meinem Arbeitgeber unbezahlten Urlaub nehmen muß, die Krankenkasse meines Mannes nur meinen Nettoausfall ersetzt. Diesen Antrag auf Ausfall nur mein Mann stellen kann, weil ich ja nicht der Versicherungsnehmer bin.
Wenn alles dies vereinfacht würde und viel mehr Informationen über Lebendspenden, deren Ablauf und der Bedeutung mit einer Niere zu leben veröffentlicht würden, (wer weiss schon dass eine Nierer auf einmal anfängt für zwei zu arbeiten?) wären meiner Meinung nach viel mehr Partner, Eltern, Kinder bereit für eine Lebendspende!!
Nun werde ich die nächste Woche hinter mich bringen und mich danach wieder melden mit den nächsten Gründen für eine Lebendspende.
Gruß an Alle
Petra
11.12.05
nuria:
Hallo,
im September 2004 haben mein Mann und ich erfahren, dass er IgA-Nephropathie hat und irgendwann dialysepflichtig sein wird. Es gab für mich von Anfang an keinen Zweifel ihm meine Niere zu geben. Natürlich haben wir uns noch ausführlich über das Thema unterhalten und uns über eine Lebendspende informiert. Nachdem dem Crossmatch und meinen Voruntersuchungen, die alle sehr gut verlaufen sind, warten wir nun auf den Tag der Transplantation. Wir sind beide bezüglich der TX sehr positiv eingestellt und ziemlich ungeduldig. Es dauert leider alles etwas länger als wir erwartet hatten. Aber ich weiß, es wird der Tag kommen an dem wir und ganz besonders mein Mann seine Lebensqualität wieder zurück erhält. Und das ist für mich das wichtigste!
09.12.05
lialove:
hallo,
als ich vor gut einem jahr erfuhr das mein damals 8 wochen altes baby irgendwann mal eine neue niere braucht haben wir beide nicht lange überlegen müssen. klar kriegt sie meine und auch die von papa wenn sie die braucht. zum glück passen beide blutgruppen.