Nicht zuletzt eine der Umfragen bei DO hat
gezeigt, das ca. 50% aller Dialysepatienten nicht genügent oder
gar nicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Nierenersatztherapie
aufgeklärt und informiert wurden bevor sie mit der Behandlung
beginnen mußten. Und auch bei gründlicher Aufklärung
bleiben häufig viele Fragen, welche die Wahl gerade für
'Einteiger' sehr schwierig macht.
Hier ist nicht die medizinische Indikation gemeint, sondern die ganz
persönliche Entscheidung für oder gegen ein Nierenersatzverfahren unter
Berücksichtigung der eigenen Lebensumstände.
Dies führt dazu, dass der/die eine niemals etwas anderes als Haemodialyse
im Zentrum machen würde, wärend für andere nichts außer
CAPD (zu Hause) in Frage kommt.
Zentrumsdialyse oder doch Heimdialyse? Capd oder was bedeutet es
'immer einen Schlauch im Bauch' zu haben. Ist es selbstverständlich sich
auf die Transplantationsliste setzen zu lassen? Aber warum wollen sich nicht
alle transplantieren lassen die es könnten? Und wenn die Entscheidung für
eine Transplantation gefallen ist, soll ich meinen Partner/Verwandten fragen
ob er mir eine Niere spendet oder warte ich auf eine Leichenspendespende?
Viele Fragen und eine Vielzahl Antworten von
Menschen die es wissen müßen - der DO-Community!
Sie finden hier eine wachsende Sammlung sehr subjektiver
Gründe erfahrener 'Haemos', 'Beuteltiere' und 'Transis' für
oder gegen die unterschiedlichen Verfahren, die Anderen die eigene Entscheidung
vielleicht etwas leichter macht.
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