A-E
Hämofiltration
Eine Nierenersatztherapie bei terminaler Niereninsuffizienz( HF). Hier läuft keine Dialysierflüssigkeit gegen das Blut. Es wird ein Dialysator (high flux) mit hohem Siebkoeffizienten (große "Poren" in der Membran) verwendet, in dessen Gehäuse ein Unterdruck erzeugt wird. Dadurch wird das Blut "abgepresst" und die Flüssigkeit aus dem Blut fließt in diesen Raum und wird abgesaugt. Mit dieser Flüssigkeit werden die meisten Giftstoffe durch die Konvektion mitgerissen.
Bei der HF werden große Mengen Wasser entzogen. Diese Verlust muss mittels einer Substituatlösung (Elektrolytlösung) wieder ausgeglichen werden. (Bei modernen Online-Maschinen können das ca. 120 Liter sein) Also wird unter der Behandlung abzüglich der Ultrafiltrationsrate die gleiche Menge infundiert, die entzogen wird.
Letzte Änderung des Artikels: 2006-10-22 18:19
Verfasser des Artikels: lops15
Revision: 1.0

