Nierenerkrankung und Ernährung    
 



Texte © Dr. Bettina Schwiegelshohn
   
       

 

Dialyse

Eine Dialysebehandlung kann auf Grund von unterschiedlichsten Erkankungen der Niere, wie z.B. diabetische Nephrophathie, Nierenfilterentzündung (Glomerulonephritis), Bluthochdruck, Verschluss und Infektion der Harnwege, familiäre Zystenniere, Gebrauch von großen Mengen verschiedener Schmerzmittel oder Tumorerkrankungen notwendig werden. Muss eine künstliche Niere die Aufgaben der Nieren übernehmen, so werden die ursprünglich kontinuierlich arbeitenden Ausscheidungsmechanismen der Nieren durch einen in zeitlichen Abständen wiederkehrenden Regulationsvorgang, nämlich die Hämodialyse oder die
Peritonealdialyse
ersetzt.
 

Ernährungsrichtlinien generell:

Unabhängig von der zugrundeliegenden Nierenerkrankung (s.o.) ist es wichtig einer Mangelernährung von Dialysepatienten durch eine adäquate Energie- und Proteinversorgung frühzeitig vorzubeugen. Darüber hinaus kann ein zu hoher Kaliumverzehr ein akutes Herzproblem heraufbeschwören, während der überhöhte Phosphatgehalt der Diät langfristig Probleme durch kristalline Ablagerungen verursacht. Um das Herz/Kreislaufsystem nicht unnötig durch große Volumenschwankungen des Körpers zu belasten sollte zudem die Natrium- und Flüssigkeitszufuhr kontrolliert werden.