Dialyse
Eine Dialysebehandlung kann auf Grund von unterschiedlichsten
Erkankungen der Niere, wie z.B. diabetische Nephrophathie,
Nierenfilterentzündung (Glomerulonephritis), Bluthochdruck,
Verschluss und Infektion der Harnwege, familiäre Zystenniere,
Gebrauch von großen Mengen verschiedener Schmerzmittel
oder Tumorerkrankungen notwendig werden. Muss eine künstliche
Niere die Aufgaben der Nieren übernehmen, so werden die
ursprünglich kontinuierlich arbeitenden Ausscheidungsmechanismen
der Nieren durch einen in zeitlichen Abständen wiederkehrenden
Regulationsvorgang, nämlich die
Hämodialyse oder die
Peritonealdialyse ersetzt.
Ernährungsrichtlinien generell:
Unabhängig von der zugrundeliegenden Nierenerkrankung
(s.o.) ist es wichtig einer Mangelernährung von Dialysepatienten
durch eine adäquate Energie- und Proteinversorgung frühzeitig
vorzubeugen. Darüber hinaus kann ein zu hoher Kaliumverzehr
ein akutes Herzproblem heraufbeschwören, während der überhöhte
Phosphatgehalt der Diät langfristig Probleme durch kristalline
Ablagerungen verursacht. Um das Herz/Kreislaufsystem
nicht unnötig durch große Volumenschwankungen des Körpers
zu belasten sollte zudem die Natrium- und Flüssigkeitszufuhr
kontrolliert werden.