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  Nierenerkrankung und Ernährung    
 



 
Texte © Dr. Bettina Schwiegelshohn
   
       

 

  
Grundregeln zur Proteinversorgung
Proteinbedarf
Der Proteinbedarf des gesunden Erwachsenen, liegt wie der eines Diabetikers oder Patienten mit Nierenfunktionsstörung pro Tag bei 0,8 g / kg Körpernormalgewicht.

Beispiel zur Berechnung des Proteinbedarfs:
Kosmetikerin, 1,65 m, 60 kg, BMI=22 (Normalgewicht)
0,8g x 60 = 48 g Protein pro Tag

Manager, 1,85 m, 95 kg, BMI=28 (Übergewicht), sein Normalgewicht beträgt 85 kg und dient als Berechnungsgrundlage
0,8g x 85 = 68 g Protein pro Tag

Wie leicht der Proteinbedarf gedeckt werden kann, ergibt sich aus einer beispielhaften Zusammenstellung von Nahrungsmittel die jeweils 10 Gramm Protein enthalten.

Proteinzusammensetzung
Die Proteinversorgung ist am besten zu 2/3 pflanzlichen und 1/3 tierischen Ursprungs. Dabei ist es vorteilhaft die biologische Wertigkeit von Proteingemischen zu berücksichtigen.

Die Optimierung der Proteinversorgung wirkt sich auf die Säure-Base-Balance des Körpers positiv aus und es fallen zudem weniger Eiweißabbauprodukte an, die von der Niere ausgeschieden werden müssen. Beim Vorliegen von Nierenfunktionsstörungen kann die immer an die Proteinversorgung gekoppelte Phosphatzufuhr zum Problem werden und muss gegebenenfalls zusätzlich Berücksichtigung finden.


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