Nierenerkrankung und Ernährung    
 



Texte © Dr. Bettina Schwiegelshohn
   
       

 

Tipps für die phosphatarme Ernährung.

Meiden Sie Phosphat enthaltende Zusatzstoffen:

  • E322, E338, E339, E340, E341, E343, E450a, b, c, E540, E543, E544
  • weitere Begriffe, die für relativ viel Phosphat stehen: Milch Milcheiweiß, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Molkenerzeugnis Süßmolkenpulver Buttermilchpulver, Vollei, Volleipulver, Trockeneigelb, Lecithine, Kakaopulver, Kakaomasse, Sojamehl, Vollsojamehl, Sojalecithine, Schmelzsalze, Bierhefe, Hefeextrakt


Pro Tag nicht mehr als 1/8 l Milch, Buttermilch oder Joghurt

  • Alternative Brei, Pudding: 1/3 Sahne, 2/3 Wasser
  • Alternative Pfannkuchen: Mineralwasser (salzarm, d.h. <50mgNa/l)


Schnitt- und Hartkäse lediglich in kleinen Mengen essen:
Circa 3 bis 4 Scheiben Schnitt- oder Hartkäse pro Woche können Sie sich gönnen.

Lebensmittel mit relativ günstigem Phosphat / Protein Verhältnis:

  • Eiklar
  • Quark mager oder 20% Fett i. Tr (bis zu 250 g pro Woche)
  • Frischkäse, Schichtkäse, Camembert 45% Fett i.Tr., Harzer, Romadur 45% Fett i.Tr, Limburger 40% Fett i.Tr. (bis zu 90 g pro Tag oder 625 g pro Woche)
  • Fleisch und Wurstwaren (circa 575 g pro Woche)
  • Fisch (1 mal pro Woche)


Meiden Sie Vollkornbrot auf Sauerteigbasis:
Durch die Sauerteigführung erhöht sich die ansonsten geringe Verfügbarkeit der Phytinsäure-Phosphatkomplexe der Vollkorngetreideprodukte erheblich.