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  Nierenerkrankung und Ernährung    
 



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Texte © Dr. Bettina Schwiegelshohn
   
       

 

  
Welche Fette soll ich verwenden?
Fette die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind, können im Gegensatz zu gesättigten oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren bis zu einem gewissen Umfang Kohlenhydrate innerhalb der Ernährung ersetzen, was gleichzeitig günstige Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat. Aus diesen Gründen sind unter den pflanzlichen Ölen und Fetten das Rapsöl und Olivenöl besonders hervorzuheben.

Trotzdem sollte der Anteil der Energiebereitstellung durch Fett 30% nicht überschreiten, was bei 2000 kcal täglich 600 kcal oder 66 g Gesamtfett ausmacht. Selbstverständlich muss dabei innerhalb der Gesamtfettzufuhr das in Wurstwaren, Fleisch, Käse, Gebäck und Süßwaren aller Art versteckte Fett, aber auch Rahm und Mayonnaise mit berücksichtigt werden.

Als Streichfett für Brot ist Becel Pro.activ, besonders hervorzuheben. Dieser Margarine sind Cholesterinspiegel senkende Pflanzensterine zugesetzt, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen.

Tipps:

  • Verwenden Sie statt Sahnequark Magerquark und rühren sie 1 EL Rapsöl pro 100 g unter. Gegebenenfalls kann mit Mineralwasser die Konsistenz zusätzlich verändert werden.
  • Schmecken Sie Beilagen mit einem hochwertigen Öl statt Butter ab
  • Schmecken sie Gemüse nach dem Garprozess mit Öl ab
  • Verwenden Sie kein Fertigprodukt für Salat sondern ein hochwertiges Öl, Essig und Zitronensaft
  • Hefeteig und Rührkuchen gelingt auch mit Rapsöl
  • Die Verwendung von fettarmem Fleisch und Geflügel oder fettarmen Schinken bzw. magerer Geflügelwurst  unter gleichzeitiger Zugabe von Ölen zu den Gerichten ist anzustreben


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