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III.Fachtagung des ASD e.V. Arbeitsgemeinschaft Sozialarbeit in der Dialyse

Professionalisierung von Sozialarbeit - eine offene Entwicklung
  Die generalistische Entwicklung Sozialer Arbeit
  Sozialarbeit in ihrem Verhältnis zu Therapie
  Alltags- und lebensweltorientierte Sozialarbeit
  Betriebswirtschaftliche Fundierung
  Sozialarbeit im Management der Unterstützung
  Der spezifische Versorgungsauftrag im Gesundheitswesen
  Sozialarbeit und Selbsthilfe: zivile Kompetenz
Lebensqualität in der urologischen Onkologie
  Überblick über Lebensqualtitätsmeßinstrumente
  Aktuelle Studien zur Beurteilung von Lebensqualität in der urologischen Onkologie
  Zusammenfassung und Ausblick
 
Aspekte der schulischen und beruflichen Rehabilitation nierenkranker Kinder und Jugendlicher
   
Sozialrechtliche Situation ausländischer Dialysepatienten
  Ausländische Urlauber/Grenzgänger
  Immigranten
  Asylbewerber
  Zusammenfassung
Kurzpflegeeinrichtungen für Dialysepatienten
  Vorteile einer Dialyse-Kurzzeitpflege
Bewältigung von Krisen
  Wie läßt sich Krisen vorbeugen?-- Lösungsansätze --Zusammenfassung der Diskussion
 

 

 3. Fachtagung des ASD e.V.
Zusammenfassung und Ausblick

Die Beurteilung von Lebensqualität in der urologischen Onkologie ist ein neuer Forschungsbereich, der sich zunehmend im Bereich klinischer Studien etabliert. Es ist begonnen worden in den letzten 2 Jahren etablierte international vergleichbare valide Instrumente zu entwickeln. Aus den vorliegenden Studien wird deutlich, daß der EORTC Core Questionaire QLQ C-30 in Verbindung mit den Diagnose- und behandlungsspezifischen Modulen den allgemeinen multidimensionalen Lebensqualitätsinstrumenten überlegen ist. In der näheren Zukunft steht die Weiterentwicklung von Diagnose- und behandlungsspezifischen Modulen in der urologischen Onkologie sowie die Sammlung von alltags- gechlechts-, Diagnose- und behandlungsspezifischen Referenzdaten im Vordergrund. Aus diesem Grunde hat die Arbeitsgemeinschaft für urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft eine eigene Arbeitsgruppe Lebensqualität gegründet. Die Arbeitsgruppe Lebensqualität wird sich primär mit der Weiterentwicklung von Diagnose- und tumorspezifischen Modulen nach den Richtlinien der EORTC Study Group on Quality of Life beschäftigen und bei der Implementierung von Lebensqualitätsmeßinstrumenten in Studien beratend zur Seite stehen. Um dieses jedoch auf Dauer leisten zu können, erscheint es dringend notwendig, daß in Anbetracht der zunehmenden Zahl an onkologischen Studien, die Lebensqualitätsmessung inkorporieren, ein deutsches Referenzzentrum geschaffen wird, daß bei Beratung, Koordination und Auswertung helfen kann. Es steht sonst zu befürchten, daß die notwendigen Metaanalysen sowie die Sammlung von Referenzdaten unterbleiben, da die Brüsseler EORTC-Zentrale bei aller Bemühtheit dies für Deutschland nicht wird leisten können. Es bleibt ferner für die nahe und ferne Zukunft abzuwarten, wie sich die Fortentwicklung der Lebensqualitätsforschung im modernen Qualitätsmanagement etablieren kann. Es sollte erwähnt werden, daß der Ansatz der Lebensqualitätsforschung im modernen Qualitätsmanagement nur im Sinne eines interdisziplinären Konzeptes durchführbar sein wird. Damit ist eine enge Kooperation zwischen Experten aus dem Gebiet der Lebensqualitätsforschung klinisch onkologisch tätigen Ärzten, Gesundheitswissenschaftlern und Soziologen gemeint.

 


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